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The 100 4x04

The 100 4x04

Clarke (Eliza Taylor) beginnt ihre Reise mit Jaha (Isaiah Washington), während sich Bellamy (Bob Morley) einem Gegenspieler aussetzt, dem er nicht gewachsen ist.

Jasper (Devon Bostick) weigert sich, sich zu schützen als der Regen kommt, den die anderen für schwarzen Regen halten. Unterdessen ist Abby (Paige Turco) auf der Suche nach einem Gegenmittel für die Strahlenkrankheit während Kane (Henry Ian Cusick) in Polis bleibt und versucht auf Octavia (Marie Avgeropoulos) und ihr zunehmende Aggressivität aufzupassen.

Monty (Christopher Larkin) und Jasper durchsuchen Jahas Zimmer und stoßen dabei auf die Liste, die Clarke erstellt hat.

Ocatvia (Marie Avgeropoulos) findet heraus, dass Ice Nation den anderen Stämmen den Krieg erklärt. Unterdessen erfahren die anderen in Arkadia von der Liste, was Clarke in Bedrängnis bringt. Ihr zur Seite springt Jaha.

In der Eröffnungssequenz zur Episode A Lie Guarded ist schwer zu sagen, wem man als erstes den Hals umdrehen sollte, Clarke (Eliza Taylor) oder Jasper (Devon Bostick). Armer Monty (Christopher Larkin).

Die Liste holt Clarke ziemlich schnell wieder ein, erst am Ende der letzten Episode hat sie sie fertig geschrieben, nun wird sie schon entdeckt. Und das ausgerechnet - oder glücklicherweise - von Jasper! Eine Liste, die das Ende der Mehrheit der Menschen besiegelt, sollte man schon etwas besser aufbewahren, als sie auf dem Tisch liegenzulassen.

Kane (Henry Ian Cusick) schafft es, das Ende der Allianz einzuläuten, aber wieso eigentlich? Roans Wendung gegen Clarke und den Rest der Skaikru kommt ziemlich abrupt. Vielleicht werden wir noch erfahren, was in der Zwischenzeit passiert ist, vielleicht haben die The 100-Autoren sich aber auch einfach dafür entschieden, nicht zuviel Idylle aufkommen zu lassen. Schließlich brauchen sie das Drama um die gebrochene Allianz als zusätzliche Bedrohung. Denn mit der Offenbarung der Liste hat die Führungsriege um Clarke sich in eine schlechte Position gebracht. Bisher wurden sie immer durch eine noch größere Bedrohung gerettet, die passenderweise um die Ecke kam.

Clarke gibt sich abgebrüht; sie hat einiges durchgemacht, hat die Menschen in Mount Weather in den Tod geschickt und ist darüber hinweggekommen. Nun entschuldigt sie sich nicht mehr für ihr Verhalten. Denen, die sie angreift, entgegnet sie kühl, dass es nicht fair, aber schlau sei. Gerettet wird sie von Jaha (Isaiah Washington), der sie mit dem Argument rettet, dass eine starke Führungsriege wichtig für das Überleben sei und Clarke sich selbst und Bellamy (Bob Morley) darum zu Recht auf die Liste geschrieben hat. Doch erträglicher macht das ihr Verhalten auch nicht, vor allem, weil sie sein Argument im selben Atemzug außer Kraft setzt, indem sie zeigt, wie wenig sie eigentlich von Führung versteht.

Die Pflichtübung, zu entscheiden, wer auf die Liste soll, ist technisch nicht so anspruchsvoll; die Regeln, die zugrunde liegen, sind einfach. Die einzige Aufgabe, die sie als Anführerin hatte, war sicherzugehen, dass die Liste umgesetzt wird, ohne dass es zur Revolution kommt. Doch genau da versagt Clarke gleich mehrfach. Sie lässt das wichtige Schriftstück offen in ihrem Zimmer herumliegen, sie stellt sich taub, als sie mit den Sorgen ihrer Untertanen konfrontiert wird und sie versteht es nicht einmal, als Jaha eine billige Ausrede sucht, um die Situation zu entschärfen. In gewisser Weise zeigt Clarke, dass sie mehr eine Fachidiotin als eine Anführerin ist. Die Gründe, die sie hatte, die Liste zu machen, sind durchdacht, aber sie erkennt einfach nicht, dass die anderen das so nicht akzeptieren werden. Sie ist keine gute Verkäuferin - und auch das gehört eigentlich zum Anführen.

Die Autoren schreiben den Charakter Clarke immer mehr in eine Ecke, mittlerweile wirken fast alle anderen Figuren sympathischer und vor allem auch intelligenter. Der einzige, der noch mehr nervt, ist für mich im Moment leider Jasper, den ich so lange so gerne mochte.

Justice and venegeance are not the same thing

Besser läuft es unterdessen bei dem Erkundungsteam. Das hatte sich auf die Suche nach Beccas Labor gemacht um die Möglichkeit zu erforschen, Nightblood künstlich herzustellen, damit alle Menschen vor der Verstrahlung gerettet werden können.

Dort bekommen zwei andere Frauen die Gelegenheit, ihre Größe zu zeigen: Raven (Lindsey Morgan) und Luna (Nadia Hilker). Raven leidet nach wie vor unter ihrer Verletzung und ist trotzdem diejenige, die die Lösung bringt. Sie kann gut mit Menschen reden und sich auf ihr Gegenüber einstellen. Und sie war es, die zu Beginn der Staffel vorgeschlagen hat, das Wissen der Masse anzuzapfen, um eine Lösung zu finden. Wie wäre es, wenn sie Clarke - zumindest in gewissen Bereichen - beerben würde?

Sie schafft etwas, das Clarke einst nicht konnte, sie überzeugt Luna von einer Sache, welche die nicht wollte. Natürlich hat sie es einfacher, denn das Idyll der Insel ist ohnehin verloren, Luna hat ihren Weg verloren und muss nun selbst neu herausfinden, wofür sie steht und was sie will.

Als Raven dann auch noch eine kleine Annäherung an Murphy (Richard Harmon) zeigt, hat sie meine Stimme gewonnen. Wenn denn in der apokalyptischen Welt Wahlen noch eine Rolle spielen würden. Doch an die Stelle von Diplomatie ist Kampf getreten und der könnte - wie in der Episode A Lie Guarded angemerkt wird - das gesamte Leben bestimmen.

Zumindest in der Wahrnehmung der Grounder ist der Kampf ohnehin eine große Konstante. Nicht zuletzt verabschieden sie ihre Toten mit der Phrase, dass deren Kampf nun vorüber sei, so sagt es Echo (Tasya Teles) dieses Mal auch zu Octavia (Marie Avgeropoulos). Bellamys Schmerz macht eine starke Szene her, aber dass Octavia wirklich tot ist, glaubt man genausowenig wie Jaspers Gag im Regen. Wo die Serienmacher in den ersten Staffeln viel Mut bewiesen haben, herrschen im Moment falsche Fährten und oft ziemlich billige Auswege. Gut, dass wir immer noch starke Charaktermomente bekommen, so auch in dieser Episode. Und unterhaltsam, wenn auch unabsichtlich, ist Monty, der schockiert feststellt, dass Clarke sich die medizinischen Unterlagen von Harper (Chelsey Reist) angesehen hat, während er selbst gerade erfahren hat, dass er und seine Freundin ohnehin nicht auf der Überlebensliste stehen.

Trailer zur nächsten Episode der US-Serie „The 100“, „Aftermath Sadness“ (4x05):

The 100 4x04 Trailer

Schauspieler in der Episode The 100 4x04

Darsteller   Rolle
Eliza Taylor …………… Clarke Griffin
Paige Turco …………… Dr. Abigail Griffin
Bob Morley …………… Bellamy Blake
Marie Avgeropoulos …………… Octavia Blake
Devon Bostick …………… Jasper Jordan
Christopher Larkin …………… Monty Green
Lindsey Morgan …………… Raven Reyes
Richard Harmon …………… John Murphy
Isaiah Washington …………… Thelonious Jaha
Henry Ian Cusick …………… Marcus Kane
Tasya Teles …………… Echo
Zach McGowan …………… King Roan
Sachin Sahel …………… Dr. Eric Jackson
Jarod Joseph …………… Nathan Miller
Chelsey Reist …………… Harper McIntyre
Luisa D'Oliveira …………… Emori
Ty Olsson …………… Nyko
Nadia Hilker …………… Luna
Chris Sheilds …………… David Miller
Ben Sullivan …………… Riley
Alex Pangburn …………… Hayes
Brad Bergeron …………… Stevens
Jarett John …………… Ice Nation Warrior
Charles Zuckermann …………… Grizzled Warrior
Craig Erickson …………… Arker Man
Will E. McDonald …………… Wilson (as Will McDonald)
Joey Coleman …………… Taggart (as Joseph John Coleman)

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