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Star Trek: Strange New Worlds 1x09 All Those Who Wander

Episodenbild Star Trek: Strange New Worlds 1x09
Episodenbild Star Trek: Strange New Worlds 1x09© Paramount+

Episode:Staffel: 1, Episode: 9
(Star Trek: Strange New Worlds 1x09)
Titel der Episode im Original:All Those Who Wander
Erstausstrahlung der Episode in USADonnerstag, 30.Juni 2022 (Paramount+)
Autoren:Gene Roddenberry, Akiva Goldsman, Alex Kurtzman
Regisseur:Chris Byrne

Inhaltsangabe zu der Episode Star Trek: Strange New Worlds 1x09: «All Those Who Wander»

Die Besatzung der U.S.S. Enterprise wird mit ihren eigenen Dämonen und furchterregenden Monstern konfrontiert, als ihr Landetrupp auf einem kargen Planeten mit einem gefräßigen Feind stranded.

Fotos aus der Episode Star Trek: Strange New Worlds 1x09 All Those Who Wander

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Kritik der Episode Star Trek: Strange New Worlds 1x09: All Those Who Wander

In der Folge All Those Who Wander der US-Serie Star Trek: Strange New Worlds stehen der Enterprise gleich zwei Missionen bevor. Nur eine dominiert die Episode, aber die hat es in sich. Denn es gilt herauszufinden, was mit der USS Peregrine und ihrer Besatzung passiert ist.

All Those Who Wander

Neue Woche, neues Abenteuer. Dieses Mal mit einer gewaltigen Portion Horror, wie man ihn aus dem „Alien“-Franchise kennt, wobei auch Anleihen vom quasi verwandten „Predator“ sichtbar werden. Sci-Fi Horror ist somit angesagt, wird von Beginn an mit einer kalten, spannenden Atmosphäre aufgebaut, ehe der Gegner erstmals zuschlägt und anfängt, das Außenteam zu dezimieren. Aus der ursprünglichen Rettungsmission wird somit schnell eine Falle, die unsere Charaktere dazu zwingt, einen Ausweg zu finden, um das eigene Überleben zu sichern. Gut, dass La'an (Christina Chong) dabei ist, denn mit ihrem Wissen über die an sich unbekannten Gorn bestimmt sie die Vorgehensweise, die schließlich zum Erfolg (wenn auch nicht für alle) führen soll.

Begleitet wird das Abenteuer von zahlreichen charakterlichen Einblicken, denn Pike (Anson Mount) hat neben La'an mehrere wichtige Crewmitglieder zu diesem Ausflug mitgenommen, während Una (Rebecca Romijn), Ortegas (Melissa Navia) und der Rest die andere Mission erfüllen und mit der Enterprise Powerzellen zur Station K-7 bringen. So sind beim Versuch, die Hintergründe über die USS Peregrine und deren Notlandung auf LV-426, äh, Valeo Beta V herauszufinden, neben Pike und La'an auch Dr. M'Benga (Babs Olusanmokun), Christine Chapel (Jess Bush), Samuel Kirk (Dan Jeannotte), Spock (Ethan Peck), Hemmer (Bruce Horak), der frisch beförderte Lieutenant Duke (Teddy Kellogg) sowie die Kadetten Chia (Jessica Danecker) und Uhura (Celia Rose Gooding) dabei.

Ein paar der eben genannten Namen hören und sehen wir zum ersten Mal, womit man sich leicht ausmalen kann, wer zu den ersten Opfern gehört. Der letzte Verlust ist aber unerwartet, wiegt schwer und beschert uns feuchte Augen, auch wenn Uhura dadurch endlich ihre neues „Zuhause“ findet. Andere charakterliche Reisen werden vorangebracht, zum Beispiel die von Spock und Chapel, wobei die Mission mit der Offenbarung, dass hier erneut die Gorn der Feind sind, stark von La'an geprägt wird, die gegen Ende die Enterprise verlässt, um die Angehörigen von Oriana (Emma Ho) zu finden. Rückkehr nicht ausgeschlossen.

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Feierlichkeiten

Ehe die Mission ansteht, die die Folge dominieren soll, stehen ein paar Feierlichkeiten an. Denn Uhura und Chia haben ihre Rotationen abgeschlossen und verschiedene Abteilungen an Bord der Enterprise kennenglernt, außerdem wird Fähnrich Duke befördert. Entsprechend freundschaftlich startet die Episode und zeigt einen Großteil der Mannschaft zusammen. Das opulente Buffet, teilweise vom Captain persönlich vorbereitet, macht direkt hungrig. Omelette, Bacon und Waffeln - die La'an empfohlen werden - sehen schon lecker aus, ebenso wie das gesamte Buffet. Kein Vergleich zu dem, was diversen Gästen mal in TOS kredenzt wurde - vielleicht ein erster Hinweis darauf, dass der Kanon nicht ganz so ernst genommen wird?

Im Mittelpunkt steht allerdings Uhura, die sich noch immer nicht entschieden hat, ob sie eine Karriere bei der Sternenflotte anstreben soll. Gegenüber Ortagas gibt sie sich (unnötig) formell und auf Pikes Hinweis, dass sie jederzeit einen Platz an Bord der Enterprise haben wird, wird ebenfalls noch unsicher aufgenommen. Entsprechend soll das anstehende Abenteuer ebenfalls dazu dienen, Uhuras Platz an Bord zu festigen - was die abschließenden Szenen in meinen Augen auch bestätigen.

Zwei Missionen

Bei den Feierlichkeiten lernen wir auch, dass mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllt werden können. Wenn die Enterprise also Powerzellen abliefern und dem Schicksal der USS Peregrine nachgehen soll, dann ist es offensichtlich, dass wir ein Außenteam erhalten (welches mit zwei Shuttlen auf Valeo Beta V landet und damit abgeschnitten wird), während der Rest der Crew eine Standard-Mission mit der Enterprise erfüllt.

Es lässt sich allerdings kritisieren, dass Pike persönlich das Außenteam leitet und dieses Team mitunter aus sehr essentiellen Figuren besteht, die sonst die Enterprise am Laufen halten. So ist der Schiffsarzt plus Assistentin Teil des Außenteams, ebenso wie der Chefingenieur und die Sicherheitschefin. Pike meint zwar, es solle für die Kadetten eine vorerst letzte Mission sein, die sie zusammen mit den erfahrenen Offizieren durchführen, aber ein wenig mit der Stirn runzeln dürfen wir trotzdem wegen der Auswahl. Außerdem wird Una erneut von der Haupthandlung ausgeschlossen und bleibt damit bis dato die Hauptfigur, von der wir während der Staffel am wenigsten gesehen haben. Hier hätte ein kleiner Handlungsbogen, der parallel zur Lage auf Valeo Beta V verläuft und sich mit kleineren Problemen an Bord der Enterprise beschäftigt, sicher Abhilfe geschaffen.

Valeo Beta V

Bereits der Anflug des Planeten verspricht ein interessantes Szenario. Unser Team betritt einen Planeten der Klasse L, der aufgrund seiner Temperaturen bereits zur kalten „Atmosphäre“ beiträgt. Lediglich Hemmer scheint sich wohlzufühlen und noch ehe es an Bord der gestrandeten Peregrine geht, werden Blutspuren und Leichenteile gefunden. Nicht gerade vielversprechend für eine Rettungsmission. An Bord warten anschließend weitere Blutspuren auf unser Team und dank einer Aufzeichnung von Captain Gavin (Liza Seneca) erfahren Pike & Co. auch, was der Peregrine und ihrer Besatzung widerfahren ist - Stichwort: Gorn.

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Vom Feind fehlt aber zunächst jede Spur. Während die nötigen Reparaturen in Angriff genommen werden, um das Schiff wieder flott zu machen, bringt die Suche nach Überlebenden zwei Figuren zum Vorschein. Ein menschliches Mädchen namens Oriana und eine unbekannte Spezies, bei der der Universalübersetzer versagt - von Oriana Buckley (Carlos Albornoz) genannt. Und mit Buckley stimmt etwas nicht, wobei es weder M'Benga noch den anderen gelingt, die Ursache für seinen Zustand auszumachen, die Antwort aber naheliegen sollte (jedenfalls nach allem, was unsere Protagonisten bis dahin erfahren haben). Wenig später ist es dann soweit und wir sehen, was Buckley ausgebrütet hat. Vier kleine Gornbabies, die sogleich das Schicksal von Chia besiegeln, aber im Umgang miteinander ebenfalls nicht zimperlich sind.

Fortan muss unser Team zusehen, wie es überlebt und ist dabei auf La'an angewiesen, deren Wissen über die Gorn sich erneut als vorteilhaft erweist. Es werden aber auch neue Entdeckungen gemacht, denn diese Spezies lässt sich mit den normalen Mitteln nicht aufspüren - Sensoren, Scanner und selbst Hemmers telepathischen Fähigkeiten sind hier nutzlos. Das steigert die Spannung und betont, wie gefährlich die Gorn sind, die im Verlauf der ersten Staffel immer wieder zum größeren Gegner wurden und diese Woche endlich (wenn auch noch nicht voll ausgewachsen) vor die Kamera treten.

Gorn

Von den Gorn aus Arena müssen wir uns dabei allerdings endgültig verabschieden. Denn diese Gorn sind keineswegs so unbekannt, wie es die alte TOS-Folge damals betonte. Mit La'an hat man sogar eine Expertin an Bord der Enterprise, die sicher das eine oder andere Buch über die Spezies und deren Verhaltensweisen schreiben könnte. Also, unbekannt dürften die Gorn zum Zeitpunkt der (chronologisch später angesiedelten) TOS-Folge nicht mehr sein, erst recht nicht für Spock (Leonard Nimoy).

Aber selbst, wenn man diesen Umstand ignoriert, kommen die Gorn diese Woche wesentlich resistenter und agiler daher als damals. Man könnte auch sagen alienhafter (mit Blick auf die Vorlage, die offenbar genutzt wurde). Außerdem erweisen sich Sensoren und Scanner als wirkungslos und unsere Crew ist nicht mal in der Lage, einen Wärmesensor oder einen Bewegungsscanner zu improvisieren, um die reptilienartigen Wesen (eventuell mit begrenzter Reichweite) zu orten. Dieser Umstand bereitet mir dann doch ein paar Kopfschmerzen, während die kanonischen Veränderungen mir persönlich nicht wichtig sind.

Zum Vergleich mit „Alien“ (1979) oder auch „Aliens“ (1986) lässt sich noch sagen, dass die Atmosphäre verdammt gut getroffen wurde und die Macher es nicht zu sehr übertreiben mit den Parallelen. Klar, irgendwo findet man Newt (Carrie Henn) in Oriana wieder und ein Vergleich zwischen Samuel Kirk und Private Hudson (Bill Paxton) bietet sich an einer Stelle an, während La'an entfernt an Ellen Ripley (Sigourney Weaver) erinnert. Außerdem ist die Fortpflanzungsart sehr ähnlich grausam, wobei ich mich damals zu Zeiten von „Alien“ bereits gefragt habe, wie eine solche Spezies allein auf einem Heimatplaneten überleben kann, wenn sie auf andere Körper angewiesen ist, um sich zu vermehren. Aber an sich drehen die Macher mit dieser Episode schon ihr eigenes Ding (aus einer fremden Welt) und bescheren uns trotz aller Gemeinsamkeiten und Unterschiede eine äußerst spannende, atmosphärische und actionreiche Episode, bei der kaum an Budget gespart wurde. Von mir aus können die Gorn jedenfalls noch öfter auftreten und für Star Trek: Strange New Worlds zu einem übergreifenden Gegner werden. Ähnlich halt, wie es die Klingonen für TOS waren oder die Romulaner für TNG oder oder oder...

Charaktere

Ursprünglich wollte ich nicht viel über diese Episode schreiben, denn an sich gibt es nur einen Handlungsstrang, der durch verschiedene Perspektiven des geteilten Teams gezeigt wird. Aber diese Perspektiven sind für die charakterliche Entwicklung sehr bedeutend und ohne Charaktere, mit denen wir mitfiebern, würde diese Folge auch nicht funktionieren. Denn was bringt die beste Sci-Fi Horror Umsetzung, wenn einem die Figuren egal sind? Richtig, nichts.

Folglich tobe ich mich jetzt mit meinem Geschreibsel ein wenig weiter aus und gehe noch auf ein paar Figuren ein, die für den weiteren Verlauf der Serie wichtig, weniger wichtig oder nicht mehr relevant sind. Fangen wir mit Duke und Chia an, die wir zuvor nie gesehen haben und die ersten beiden Opfer darstellen - was absehbar war. Chia ist uns folglich relativ egal, Duke ebenso. Aber Duke hinterlässt dennoch einen prägenden Eindruck bei Spock. Anfangs humoristisch angegangen (Stichwort: Trinkspiel, als Spock den neuen Rang von Duke nicht mitbekommen hat), später soll Spock ihm die benötigte Medizin besorgen und als Duke schließlich versorgt wird, erhält er sogar von Pike aufmunternde Worte, um direkt im Anschluss zu sterben. Ähnlich wie Chia verlässt uns Duke, aber er hinterlässt dennoch einen kleinen Eindruck beim Zuschauer und den Figuren, weil sein Tod sich wesentlich deutlicher auf unsere Figuren (in diesem Fall Spock) auswirkt.

Wobei Spock noch ein eigenes Thema ist, welches in seinen Szenen mit Chapel stets aufgegriffen wird, zwischenzeitlich einen Urschrei hervorruft und uns beinahe zur nächsten Kussszene mit Chapel führt. Unser Vulcanier kämpft mit seinen Emotionen, die er am liebsten unterdrücken will, aber die jeder sieht, der ihn ein wenig im Auge hat. Mir gefällt dieser Spock, der innerlich am Kämpfen ist, um seine menschliche Seite abzulegen, aber eben immer wieder auf seine Emotionen zurückgreifen muss. Und ganz ehrlich, ich würde eine Beziehung zwischen ihm und Chapel durchaus shippen. Ihr?

La'an ist anfangs nicht gerade freundlich gegenüber Oriana gestimmt, die vielleicht oder vielleicht auch nicht um Buckleys Zustand Bescheid weiß. Ein Gespräch mit M'Benga später (der Oriana kurz mal als „Tochter“ bezeichnet hat) entwickelt sie sich aber und will am Ende sogar die Enterprise verlassen, um die Angehörigen von Oriana zu finden (die sich natürlich außerhalb des Föderationsraums aufhalten). Pike gibt ihr grünes Licht, womit La'an vorerst raus ist. Irgendwie schade, aber eine Rückkehr nicht ausgeschlossen.

Uhura und Hemmer oder auch „Hemmura“ sind ebenfalls ein eigenes Thema, weil wiederum episodentechnisch äußerst relevant. Uhura kann ihre Unsicherheiten im Folgenverlauf ablegen, was auf ihre Dialoge mit Hemmer zurückzuführen ist. Denn Hemmer durchschaut ihre Unsicherheiten und soll sie schlussendlich auf den „richtigen“ Pfad lenken, der uns auch die Abschlussszene dieser Episode präsentiert. Wie wichtig Uhura für die Enterprise ist, wird dabei niemals in Frage gestellt. Das erste Treffen mit Buckley ist ein kleiner Beweis dafür, aber Nyota persönlich weiß zu diesem Zeitpunkt eben noch nicht, ob sie ihrer Föderationsfamilie treu bleiben möchte. Zu groß waren die Enttäuschungen in der Vergangenheit, der Verlust der Eltern und überhaupt alle Verluste, die sie mitnehmen musste. Erst durch Hemmer findet sie den Mut, nicht erneut davonzulaufen, sondern die neue „Familie“ als solche zu bezeichnen. Sehr schöne Entwicklung.

Apropos Hemmer, der uns diese Woche verlässt. Das war eine Entscheidung seitens der Macher, die ich nicht nachvollziehen kann. Klar, nachdem Chia und Duke getötet wurden, musste sicher auch noch ein festeres Mitglied der Crew über den Jordan gehen. Aber Hemmer? Diese Figur war für mich immer interessant und ich habe mich über jede Episode gefreut, in der er eine größere Rolle gespielt hat (wie hier und im Zusammenspiel mit Uhura). Den Aenar in den Tod zu befördern hat mir jedenfalls nicht gemundet, auch wenn der Schock sicher beabsichtigt war. Hätte man Hemmer nicht in irgendeinen Transporter-Speicher befördern können, wie es M'Benga bei seiner Tochter gemacht hat? Da wäre anschließend genug Zeit geblieben, um das Problem zu lösen. Aber wie auch immer, Hemmers Tod hat mir durchaus feuchte Augen beschert und ich werde ihn vermissen.

Fazit

Sicher eine der besten Episoden bislang, wenn man das Untergenre mitsamt den Vorlagen mag. Hier stimmt an sich alles, denn Atmosphäre, Figuren und Handlung liefern eine äußerst spannende und packende Geschichte mit mehreren Schockmomenten. Mit etwas Abstand lassen sich allerdings auch Kritikpunkte finden, die von Betrachter zu Betrachter unterschiedlich schwer wiegen können. Von mir gibt es diese Woche viereinhalb von fünf Sternen. Und von Euch?

Christian Schäfer

Der Artikel Star Trek - Strange New Worlds: All Those Who Wander - Review wurde von Christian Schäfer am Sonntag, den 3. Juli 2022 um 14.00 Uhr erstmalig veröffentlicht.

Schauspieler in der Episode Star Trek: Strange New Worlds 1x09

Darsteller   Rolle
Anson Mount …………… Captain Christopher Pike
Ethan Peck …………… Spock
Jess Bush …………… Nurse Christine Chapel
Christina Chong …………… La'an Noonien-Singh
Celia Rose Gooding …………… Nyota Uhura
Babs Olusanmokun …………… Dr. M'Benga
Melissa Navia …………… Erica Ortegas
Bruce Horak …………… Hemmer
Rebecca Romijn …………… Una Chin-Riley
Dan Jeanotte …………… Lieutenant George Samuel 'Sam' Kirk
Carlos Albornoz …………… Buckley
André Dae Kim …………… Chief Kyle
Jessica Danecker …………… Cadet Chia
Emma Ho …………… Oriana
Jennifer Hui …………… Ensign Christina (credit only)
Teddy Kellogg …………… Lieutenant Duke (as Ted Kellogg)
Cameron Roberts …………… Manu Noonien-Singh
Liza de Weerd …………… Captain Alice Gavin (voice)
Ava Cheung …………… Young La'an
Shannon Widdis …………… Bridge Crew

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