Du bist hier: Serienjunkies » Serien » Star Trek: Discovery » Star Trek: Discovery 3x13 That Hope Is You, Part 2

Star Trek: Discovery 3x13 Ein Zeichen der Hoffnung, Teil 2 (That Hope Is You, Part 2)

Episodenbild Star Trek: Discovery 3x13
Episodenbild Star Trek: Discovery 3x13© CBS All Access

Episode:Staffel: 3, Episode: 13
(Star Trek: Discovery 3x13)
Deutscher Titel der Episode:Ein Zeichen der Hoffnung, Teil 2
Titel der Episode im Original:That Hope Is You, Part 2
Erstausstrahlung der Episode in USADonnerstag, 7.Januar 2021 (Paramount+)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland:Freitag, 8.Januar 2021
Erstausstrahlung der Episode in Österreich:Freitag, 8.Januar 2021
Erstausstrahlung der Episode in der Schweiz:Freitag, 8.Januar 2021
Autor:Michelle Paradise
Regisseur:Olatunde Osunsanmi

Inhaltsangabe zu der Episode Star Trek: Discovery 3x13: «That Hope Is You, Part 2»

Als sich der Gürtel enger schließt und das Geheimnis der Verbrennung endlich gelöst wird, haben Burnham und die Crew eine letzte Chance, sich und die Föderation zu retten.

Fotos aus der Episode Star Trek: Discovery 3x13 Ein Zeichen der Hoffnung, Teil 2 (That Hope Is You, Part 2)

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

  • Foto aus der Episode Star Trek: Discovery

    © Paramount+

Kritik der Episode Star Trek: Discovery 3x13: That Hope Is You, Part 2

Mit der Folge That Hope Is You, Part 2 beendet die US-Serie Star Trek: Discovery ihre dritte Staffel. Die Discovery ist weiterhin unter Osyraas Kontrolle, während für unsere Crewmitglieder im Verubin Nebel die Zeit abläuft.

Let's fly.“ - Michael Burnham (Sonequa Martin-Green)

That Hope Is You, Part 2


Nach den Ereignissen von letzter Woche hat das dritte Staffelfinale von Star Trek: Discovery nicht gerade wenig zu tun. Mehrere Handlungen müssen abgeschlossen werden, denn Osyraa (Janet Kidder) und Zareh (Jake Weber) haben Book (David Ajala) und Michael in ihrer Gewalt, für Tilly (Mary Wiseman) und die anderen wird die Luft knapp und weit entfernt im Verubin Nebel erhalten Culber (Wilson Cruz) und Saru (Doug Jones) durch Adira (Blu del Barrio) zwar etwas mehr Zeit, aber stehen noch immer vor der Aufgabe, Su'Kal (Bill Irwin) mit der Realität zu konfrontieren, ohne dass er einen weiteren Burn verursacht.

Dabei ist, wie der Titel schon angibt, That Hope Is You, Part 2 nicht nur ein Staffelfinale, sondern der zweite Teil zur Auftaktepisode. Ungewöhnlich, aber wenn man auf das Ende der dritten Staffel blickt, ein passender zweiter Teil. Michael Burnham - die auch im Finale wieder verstärkt im Fokus steht - wurde in That Hope Is You, Part 1 mit den großen Fragen dieser Staffel konfrontiert. Was ist The Burn, wie wurde das Ereignis verursacht, was wurde aus der Föderation und wie kann man ihr wieder auf die Beine helfen? Vor allem aber auch die Frage danach, wie es mit der Hauptfigur Michael Burnham selbst weitergeht, ist ein Thema dieser Staffel gewesen. Am Ende wird alles beantwortet - ob zufriedenstellend oder nicht, darf jeder Zuschauer selbst entscheiden - und der Weg für die vierte Staffel geebnet. Dieses Mal ohne einen größeren Cliffhanger.

Mit Michelle Paradise an der Feder und Olatunde Osunsanmi auf dem Regiestuhl ließ sich bereits ein großartiges Finale erwarten. Es gibt am Ende zwar die eine oder andere Kleinigkeit, die mir weniger zugesagt hat. Beispielsweise fehlt eine Aussprache zwischen Paul Stamets (Anthony Rapp) und Michael oder ein abschließender Dialog zwischen ihr und Saru, außerdem wird Jett Reno (Tig Notaro) nur spärlich (zur Rettung der Sphärendaten/-KI) genutzt. Aber alles in allem bin ich sehr beeindruckt davon, wie diese erste große Geschichte in der fernen Zukunft abgeschlossen wurde. Ob es unter dem Kommando von Captain Michael Burnham nun eine episodischere Vorgehensweise in Staffel vier geben wird? Oder kommt nach Osyraas Ausscheiden ein neuer Staffelgegner zum Vorschein? Wie geht es mit Saru auf Kaminar weiter? Wird Hugh Culber einen Weg finden, um Gray (Ian Alexander) für alle sichtbar zu machen? Gehört Aurellio (Kenneth Mitchell) nun fest zur Crew und wird er den Sporenantrieb für andere Schiffe nutzbar machen?

Ich bin sehr gespannt auf die vierte Staffel, die sich vermutlich wieder wie ein Neuanfang anfühlen wird. Aber bislang hat sich Star Trek: Discovery noch mit jeder Staffel ein bisschen neu erfunden und sich verändert, was in meinen Augen gut passt. Hoffentlich dauert es nicht wieder ganz so lange, ehe die vierte Staffel an den Start geht. Aber mit Blick darauf, dass die Dreharbeiten im November bereits gestartet sind, bin ich zuversichtlich, dass die Wartezeit dieses Mal wieder etwas kürzer ausfällt.

Im Verubin Nebel


Während auf der Discovery mit Action nicht gegeizt wird, gilt es für Hugh und Saru, Su'Kal dazu zu bringen, sich seinen Ängsten zu stellen und die Simulation zu beenden. Mit Adiras Ankunft wird außerdem Gray sichtbar für alle. Die Uhr tickt derweil weiter, denn trotz der Medikamente, die Adira mitgebracht hat, hat sich die Lage nach Su'Kals letztem Ausbruch verschlimmert.

Grays Überraschungsauftritt sorgt bei Culber für ein herzliches Willkommen und zeigt kurz auf, wie es mit unserer kleinen Patchworkfamilie in der nächsten Staffel weitergehen könnte und welche Fähigkeiten ihm da möglicherweise zugeschrieben werden können. Die Bühne gehört aber hauptsächlich Doug Jones und Bill Irwin in ihren Rollen als Saru und Su'Kal, die beide - ob hinter einer Maske oder nicht - großartige Darbietungen geben. Die Frage danach, was genau den Burn verursacht hat, wird im Höhepunkt dieses Handlungsbogen präsentiert. Dass der Tod von Su'Kals Mutter (Hannah Spear) dieses Ereignis hervorgerufen hat, ließ sich bereits vor zwei Wochen vermuten, wobei es keineswegs schlimm ist, dass keine neue Überraschung beziehungsweise Erklärung eingebaut wurde. Mit gefällt einfach der Gedanke, dass bei dem großen Staffelthema mal kein Bösewicht hinter dem Unglück steht, sondern ein kleines, verängstigtes und vor allem unschuldiges Kind, welches ein traumatisches Erlebnis hatte. Vor allem aber, wie behutsam und vorsichtig es Saru (mit ein bisschen Unterstützung und Rat von Culber) gelingt, zu Su'Kal vorzudringen, hat mich überzeugt. Die menschliche, emotionale Komponente dominiert diesen Handlungsstrang, ist wundervoll umgesetzt und balanciert gleichzeitig den actionreicheren Teil an Bord der Discovery aus.

An Bord der Discovery


Wie man sich doch irren kann. Sah es letzte Woche noch so aus, als wenn Tilly mit ihrer Mannschaft nun leichtes Spiel hätte, um Book und Michael rauszuhauen und das Kommando über die Discovery zu übernehmen, wendet sich das Blatt wieder sehr schnell, nachdem die Lebenserhaltungssysteme auf den entsprechenden Decks abgestellt werden. Admiral Vance (Oded Fehr) lässt auf die Discovery feuern und Book soll vor Michaels Augen gefoltert werden. Ein Ausweg scheint für unsere Protagonisten in weite Ferne zu rücken.

Michael sieht sich im Finale der dritten Staffel quasi einem Kobayashi-Maru-Test gegenüber. „Quasi“, weil es doch immer wieder einen Ausweg gibt, so gering die Chancen auch sein mögen. Einen großen Teil der Hindernisse muss sie dafür allein absolvieren, aber ohne die Brückencrew - insbesondere Tilly und Owo (Oyin Oladejo) - und ohne Book hätte sie es nicht geschafft. Die Spannungsschraube wird dabei stets neu angezogen, unseren Protagonisten bleibt im wahrsten Sinne des Wortes kaum Zeit zum Durchatmen und die Action kann sich wie immer sehenlassen, dominiert gar den Weg zurück zur Kontrolle über die Discovery.

Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht zu sehr in die Details der Handlungen gehen. Ich konnte jederzeit mitfiebern, habe mich prächtig unterhalten gefühlt und war am Ende froh, dass unserer Crew keine weiteren (Todes-)Opfer abverlangt wurden. Am meisten habe ich sicher um Owo gebangt, denn hier ließ sich weit weniger Plot-Armor erwarten als bei Book und Michael. Außerdem wäre es nicht das erste Mal gewesen, wenn eine Figur aus der „zweiten Reihe“ der Stammbesetzung etwas mehr Handlung erhält und plötzlich draufgeht. Umso mehr habe ich mich über ihre Rettung gefreut.

Im Lager der Bösewichte ist Osyraa in ihre alte, schablonenhafte Form zurückgefallen und bekommt am Ende die Rechnung dafür präsentiert. Durchaus passend gewählt, wobei mir der Abgang von Zareh, der tatsächlich den Hans Gruber macht, etwas besser gefallen hat - hätte er Grudge mal nicht als fett bezeichnet. Die restlichen Antagonisten bleiben ohnehin namen- und gesichtslos und dienen als Kanonenfutter. Das ist einerseits zwar schade, aber andererseits vom Szenario auch nicht anders zu erwarten und passt zur Schablonenhaftigkeit ihrer Anführerin.

Die letzten Minuten


Wie oben weiter bereits angemerkt, hätte ich in den letzten Minuten lieber noch ein paar Dialoge gesehen, als den weiteren Verlauf durch ein Voice-Over zu hören zu kriegen. Das betrifft auch die verschiedenen Gastauftritte, die da noch stattfinden und eigentlich eine etwas größere Präsenz verdient hätten. Aber offenbar fehlte dafür die Zeit, weshalb diese Minuten auch zunächst wie mit der heißen Nadel gestrickt wirken.

Auf der anderen Seite sind Michaels Ausführungen aber nötig, um das Staffelabenteuer abzurunden und aufzuzeigen, dass die Föderation und unsere Crew jetzt mit dem jüngsten Sieg einen großen Schritt weitergekommen sind. Das Zitat von Roddenberry und die vertraute Abspannmusik von TOS tun ihr übriges dazu und vielleicht ist gerade diese Musik auch ein Hinweis darauf, wie es in Staffel vier weitergehen wird? Abwarten.

Fazit


Ein großartiges Staffelfinale, bei dem für jeden etwas dabei ist und welches das übergreifende Abenteuer zu einem guten Abschluss bringt. Lediglich am Ende fehlt noch der eine oder andere Dialog und die Ausführungen im Voice-Over kommen leicht gehetzt daher. Von meiner Seite gibt es 4,5 von 5 Sternen. Und von Euch?

Star Trek - Picard im Stream

Art:Stream
Erschien am:14. Januar 2020
Episoden:10
Jahr:2020
In Zusammenarbeit mit Amazon.de
Christian Schäfer

Der Artikel Star Trek - Discovery: That Hope Is You, Part 2 - Review wurde von Christian Schäfer am Samstag, den 9. Januar 2021 um 19.00 Uhr erstmalig veröffentlicht.

Schauspieler in der Episode Star Trek: Discovery 3x13

Darsteller   Rolle
Sonequa Martin …………… Michael Burnham
Doug Jones …………… Saru
Anthony Rapp …………… Paul Stamets
Mary Wiseman …………… Sylvia Tilly
David Ajala …………… Cleveland Booker
Ian Alexander …………… Gray Tal
Blu del Barrio …………… Adira

Kommentar hinzufügen
Hinweis

Nur registrierte Mitglieder können Kommentare verfassen!

Es können nur angemeldete Mitglieder der Community von Serienjunkies Fragen stellen und Antworten veröffentlichen. Die Registrierung und die Nutzung der Community ist kostenlos. Melde Dich noch heute an! Hier kannst Du Dich kostenlos registrieren. Wir geben Deine persönlichen Daten nicht weiter. Versprochen!

Du bist noch nicht bei Serienjunkies angemeldet...

Dein Name:
Dein Kennwort:
Automatisches Login

oder

TV Community Registrieren

Impressum & Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Kontakt | Streamingcharts | FAQ | Mediadaten | Jobs | Wikipedia | Serienjunkies Merch | Serienjunkies bei Mastodon