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Woody Harrelson

Serienübersicht und Biografie

Der Rohkostveganer und Pro-Marihuana-Aktivist macht nicht immer nur mit Filmen auf sich aufmerksam. Woody Harrelson gilt als eine der Skandalnudeln Hollywoods, was im Endeffekt aber seiner schauspielerischen Leistung keinen Abbruch tut.

Biografie von Woody Harrelson

Karriere: Vom Muttersöhnchen zum Enfant terrible Hollywoods

Woody Harrelson ist der Sohn von Diane Lou und Charles Voyde Harrelson, die sich schon früh nach seiner Geburt scheiden lassen. Zusammen mit seinen beiden Brüdern Jordan und Brett zieht die dezimierte Familie nach Lebanon in Ohio im Jahre 1973. Dort besucht Woody die Highschool und arbeitet nebenher als Holzschnitzer im nahen Freizeitpark „Kings Island“.

Vater Charles wird 1979 von Drogendealer Jimmy Chagra beauftragt den Bundesrichter John Howland Wood zu ermorden. Der Auftragskiller wird zu lebenslanger Haft verurteilt und stirbt nach langem Aufenthalt im Hochsicherheitsgefängnis 2007.

Trotz des familiären Schicksalsschlags schreibt sich Harrelson an der Universität in Hanover, Indiana, ein. Anfänglich ist es sein Plan die Ursprünge der Bibel zu erkunden, doch schon bald merkt er, dass das heilige Buch „ein Dokument, um Leute zu kontrollieren“ ist und beendet sein Studium mit einem Bachelor of Art in Theaterwissenschaften und Englisch. Er beschreibt sich selbst als „Muttersöhnchen, der zu der Zeit von der Kirche hypnotisiert“ ist.

Nach Auftritten am Theater in New York City landet er 1982 den Gig als Woody in der berühmten Sitcom Cheers. Die Rolle bringt ihm auch seinen ersten Emmy ein. Während der sechs Jahre in der Serie, stagnieren seine Auftritte auf der großen Leinwand. Er selbst hat zwischendurch die Befürchtung, „dass es das war“.

Doch weitere Filme folgen. „Doc Hollywood“ aus dem Jahre 1991 bringt ihm seine erste größere Rolle in einem Film ein, gefolgt von „Weiße Jungs bringen's nicht“ an der Seite von Wesley Snipes. „Ein unmoralisches Angebot“ (1993) und seine Rolle als Mickey Knox in Oliver Stones „Natural Born Killers“ (1994) festigen ihn als seriösen Schauspieler am Hollywood-Markt.

Larry Flynt - Die nackte Wahrheit“ in dem er 1996 den „Hustler“-Mogul Larry Flint an der Seite von Courtney Love mimt, bringt ihm seine erste Oscarnominierung als Bester Schauspieler ein.

Es folgen unzählige preisgekrönte Auftritte in Filmen und Serien darunter „Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“, „Austin Powers“, Will & Grace, Joel Coen und Ethan Coens Oscar-Gewinner „No Country for Old Men“ und „Zombieland“. Im Jahr 2012 ergattert er die Rolle des Fanlieblings der „Tribute von Panem“-Filmreihe Haymitch Abernathy. Der Charakter des desillusionierten Trunkenbolds scheint wie für ihn gemacht zu sein.

Als Detective Marty Hart in True Detective stattet er 2014 den TV-Bildschirmen wieder einen Besuch ab. An der Seite von Matthew McConaughey klärt er die grausamen Morde eines Serienkillers über den Zeitraum von siebzehn Jahren in Louisiana auf.

Harrelson ist aus dem Filmgeschäft nicht mehr wegzudenken und auch wenn der selbstbekennende Sexsüchtige es schon mehrfach mit dem Gesetz zu tun bekommen hat (symbolischer Anbau von Hanfsamen, trunkenes Tanzen in den Straßen und anschließende Flucht vor der Polizei, usw.), wird er weiterhin die Kinogänger und Serienfans mit seinem einzigartigen schauspielerischen Fähigkeiten von sich überzeugen.

Dabei setzt er sich für die Umwelt ein, posiert auf einer PETA Briefmarke als einflussreicher Veganer und bezeichnet sich selbst als Anarchist, der gerne den Fall rund um 9/11 wieder aufrollen will. Doch wie sieht es privat aus für die Skandalnudel?

Privatleben: Drei göttliche Wesen

1985 heirate Harrelson Nancy Simon, die Tochter des bekannten Dramatikers Neil Simon, im berüchtigten Tijuana, Mexiko. Der Plan sich am nächsten Tag wieder scheiden zu lassen geht nach hinten los. Die dafür zuständige Stelle ist geschlossen. Die Ehe hält dadurch zehn Monate.

Im Dezember 2008 heiratet er seine Freundin Laura Louie, mit der er seit 1987 liiert ist. Die beiden haben drei gemeinsam Töchter. Deni, Zoe und Makani werden liebevoll „Goddess trilogy“, die Göttinnen-Trilogie, von ihren Eltern genannt.