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Wilson Cruz

Serienübersicht und Biografie

Mit 19 Jahren eröffnet Wilson Cruz seinen Eltern, dass er homosexuell ist und wird von seinem Vater prompt aus dem Haus geworfen. Die nächsten Monate verbringt er in seinem Auto und bei Freunden bevor er nach Hollywood geht, um Arbeit als Schauspieler zu finden. Große Aufmerksamkeit kann er mit seiner Darstellung der Figur Rickie in der Kultserie My So-Called Life erregen, die nach dem Coming Out ebenfalls aus dem elterlichen Haus ausziehen muss.

Biografie von Wilson Cruz

Karriere

1973 wird der Schauspieler in eine Familie mit puerto-ricanischen Wurzeln geboren und verbringt seine ersten Lebensjahre in New York. Im Alter von sieben Jahren steht er in seiner Theaterrolle auf der Bühne. Er tourt mit Musicals durch die USA und wird auch für Shakespeare-Stücke besetzt. Schließlich zieht die Familie nach Rialto, Kalifornien, von wo aus Wilson Cruz nach dem Zerwürfnis mit seinem Vater nach Hollywood aufbricht. Schon im ersten Jahr ergattert er die Rolle des Rickie in der Kultserie My So-Called Life, wo er an der Seite von Claire Danes und Jared Leto spielt. Die Serie bringt es auf lediglich 19 Episoden, hat aber eine große und treue Fanbasis und erlangt schnell Kultstatus.

Anschließend übernimmt der Schauspieler kleinere Filmrollen, unter anderem in den Filmen „Nixon“ (1995) und „Johns“ (1996). Größere Rollen ergattert er in den Filmen „Joyride“ (1997) an der Seite von Tobey Maguire, „All Over Me“ (1997) und „Beat the Bash“ (1996). Es folgen Gastauftritte in verschiedenen Serien, darunter bei Ally McBeal, Emergency Room, The West Wing, The Closer, Monk, NCIS, Raising The Bar, Pushing Daisies und Grey's Anatomy. Wiederkehrende Rollen übernimmt er in den Serien Party of Five, Noah's Arc und Red Band Society.

2017 gehört er zum Stammcast der Serie Star Trek: Discovery als Dr. Hugh Culber, außerdem übernimmt er eine wiederkehrende Rolle in der Nertflix-Serie 13 Reasons Why.

Privatleben

Von Beginn seiner Karriere an ist der Schauspieler offen mit seiner Homosexualität umgegangen. So wird er schnell zum öffentlichen Sprecher der LGBT-Gemeinschaft. Er wird zum Grand Marshal der West Hollywood Gay Pride Parade 1998 und der Chicago Pride Parade im Jahr 2005. Seit 2012 ist er einer der öffentlichen Sprecher der GLAAD (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation).

In seiner Freizeit spielt der Schauspieler Saxophon und sammelt Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Schauspielern.

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