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Will Smith
© Warner Bros. Pictures

Will Smith

Serienübersicht und Biografie

In die Serie schafft sie es nicht, aber in sein Herz: Jada Pinkett Smith bewirbt sich als Darstellerin für die Freundin von Will Smiths Figur in der Serie The Fresh Prince of Bel-Air. Die Rolle geht an Nia Long, der Ehering Jahre später an Jada.

Biografie von Will Smith

Will Smith Karriere

Der Thronfolger startet durch

Alles beginnt im Jahr 1968, in dem Will Smith, geboren als „Willard Christopher Smith Jr.“, als Sohn einer Schuladministratorin und eines Besitzer eines Kühlgeräteunternehmens in einer Mittelstandsnachbarschaft in West Philadelphia geboren wird. Er ist eines von vier Kindern, seine Schwester Pamela ist vier Jahre älter, die Zwillinge Harry und Ellen sind drei Jahre jünger als der spätere Schauspieler. Er besucht eine katholische Privatschule und verdient sich den Spitznamen Prince durch seine charmante Art, die ihm immer wieder aus der Patsche hilft. Trotz guter Noten und vielversprechender Aussichten hat er kein Interesse an einem Collegebesuch, denn er will rappen.

1985 lernt er Jeffrey Townes kennen, der als DJ Jazzy Jeff rappt. Auf einem seiner Auftritte kommt sein Hype Man, eine Art Backup-Rapper nicht und Will Smith springt ein. Die Chemie zwischen den beiden ist so gut, dass sie sich mit dem Beatboxer Ready Rock C zusammenschließen. Das Trio steigert mit humorvollen und radiofreundlichen Songs ihren Bekanntheitsgrad und gewinnt einen Grammy in der Kategorie Rap.

Den Reichtum, der damit einhergeht, schmeißt Will Smith mit vollen Händen zum Fenster raus, vergisst dabei seine Steuern zu zahlen und steht 1990 kurz vor dem Bankrott. Doch da rettet ihn das NBC-Angebot, eine Serie zu drehen. Der Rapper setzt sich ein neues Ziel: er will der größte Filmstar der Welt werden. Noch während The Fresh Prince of Bel-Air läuft, kommt er diesem Wunsch einen Schritt näher und übernimmt die Hauptrolle in der Film „Bad Boys“ (1995).

Rapper mit Ehrgeiz auf Filmkarriere

Nach dem Ende der Serie legt er richtig los und ergattert die Hauptrolle in dem Blockbuster „Independence Day“ von Roland Emmerich. Weitere ikonische Rollen folgen, so Jay in „Men in Black“, Robert Clayton Dean in „Der Staatsfeind Nr. 1“ und die Hauptrolle in dem Biopic „Ali“ über das Leben von Cassius Clay alias Muhammad Ali.

2005 kommt er gar ins Guinness Buch der Weltrekorde dafür, dass er drei Filmpremieren in 24 Stunden besucht.

Trotz großer Rollen wurmt ihn eine Sache wohl immer noch: er lehnt die Rolle des Neo (die dann Keanu Reeves übernimmt) in „Matrix“ ab um die Westernkomödie „Wild Wild West“ zu drehen.

Anfang der 2000ern beginnt für den Darsteller die Zeit der Sequels, „Men in Black 2“ und „Bad Boys II“ machen den Start. Es ist das eindeutige Zeichen, dass Will Smith den Hollywoodolymp erklommen hat. Doch auf die faule Haut legt er sich dennoch nicht. Er zeigt sein Können unter anderem in „I Am Legend“, „Hitch - Der Date Doktor“, „After Earth“ und „Winter's Tale“.

Will Smith Privatleben

Scientology light

Auch die Zukunft sieht rosig aus für den Darsteller, unter anderem stehen in den nächsten Jahren zwei weitere „Bad Boys“-Filme an.

Auch privat braucht Will Smith einen Fehlversuch, seine erste Ehe mit Sheree Zampino dauert nur drei Jahre. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, Trey. 1997 heiratet der Darsteller zum zweiten Mal, dieses Mal seine Kollegin Jada Pinkett Smith, die beiden haben zwei Kinder, die mittlerweile selbst Stars sind: Jaden Smith und Willow Smith.

Politisch versteht er sich als Unterstützer von Barack Obama, den er finanziell im Wahlkampf unterstützte und ihm 2009 gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern in Oslo den Nobelpreis überreichen durfte. 2012 sprach er sich außerdem für die Legalisierung der gleichgeschlechtliche Ehe aus.

Immer wieder gerät der Hollywoodstar wegen seiner Religion in die Schlagzeilen. Aufgewachsen als Baptist, beteuert er heute, nicht religiös zu sein und dementiert regelmäßig Gerüchte, nach denen er Scientologe sei. Dennoch spricht er lobpreisend über Scientology und spendet regelmäßig große Beträge an die Organisation und mit ihr verbundene Institute.