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Vin Diesel

Serienübersicht und Biografie

Der „Fast & Furious“-Star hat in seinem Leben in wirklich sehr unterschiedlichen Jobs gearbeitet. Den meisten ist bekannt, dass er jahrelang Türsteher war oder Glühbirnen verkauft hat. Doch bereits als Teenager angelt er sich seinen ersten Job in einem Lehrvideo über Breakdance. Tatsächlich lässt sich das Video mit dem Namen „How To Break Dance“ leicht auf YouTube finden. Wer den heutigen Superstar mit Afro und Schweißband in Action erleben möchte, sollte unbedingt einen Blick darauf werfen.

Biografie von Vin Diesel

Karriere

Sein Geburtsname lautet Mark Sinclair Vincent, doch unter dem Künstlernamen Vin Diesel ist er ein bekannter Actionheld. Seine Mutter Delora ist Psychiaterin und Astrologin. Gemeinsam mit ihr und seinem Stiefvater wächst der Junge in einem Künstlerhaus in Greenwich Village auf. Seinen leiblichen Vater lernt er nie kennen. Seine ersten Schritte auf der Theaterbühne kommen sehr ungewöhnlich zustande: Im Alter von sieben Jahren bricht er gemeinsam mit seinem Bruder und seinen Freunden in das „Theater for the New City“ ein, um dort zu randalieren. Sie werden erwischt, doch statt die Polizei zu rufen, händigt die künstlerische Direktorin des Theaters, Crystal Field, den Jungs Drehbücher aus mit der Bedingung, dass sie sich engagieren und in dem nächsten Stück des Theaters auftreten.

Von diesem Zeitpunkt an lässt die Kunst den Jungen nicht mehr los. Vin Diesel studiert Creative Writing am Hunter College, was ihn zum Drehbuchschreiben bringt. Drei Jahren später bricht er sein Studium ab, um nach Hollywood zu gehen und sein Glück im Showbusiness zu suchen. Nach einem enttäuschenden Jahr kehrt er nach New York zurück.

Als junger Mann arbeitet Vin Diesel in verschiedenen New Yorker Clubs als Türsteher. Dort erhält er seinen späteren Künstlernamen: Den Namen Vin gibt er sich als verkürzte Version seines Nachnamens selbst um im New Yorker Nachtleben nicht seinen wahren Namen preiszugeben. Den Zusatz Diesel bekommt er von Freunden verliehen aufgrund seiner endlos erscheinenden Energie.

Von seiner Mutter erhält er das Buch „Feature Films at Used Car Prices“ von Rick Schmidt. Ein Glücksgriff für das junge Talent, denn dieses Buch gibt ihm, nach seiner eigenen Einschätzung, das Wissen und die Inspiration, um seinen ersten eigenen Kurzfilm zu entwickeln. Das Resultat ist „Multi-Facial“ (1995), für den er als Autor, Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller fungiert. Der Film wird in drei Tagen und für weniger als 30.000 Dollar gedreht und schafft es auf das Cannes Film Festival 1995. Diesel selbst hat sich wiederholt als „multi-facial actor“ bezeichnet, nachdem er aufgrund seiner Herkunft oft Probleme hatte, Rollen zu finden. Vin Diesel ist halb italienisch, halb afroamerikanischer Herkunft. Diese Konstellation hat ihm laut eigener Aussage viele Rollen verwehrt, für die er wahlweise als zu weiß bzw. schwarz oder als nicht weiß bzw. schwarz genug abgelehnt wurde. Von diesem Konflikt handelt sein Film „Multi-Facial“.

Der Erfolg seines Kurzfilms gibt dem Künstler neuen Mut. Mit 50.000 Dollar, die er für ein neues Projekt gesammelt hat, kehrt er nach Los Angeles zurück und dreht seinen ersten abendfüllenden Film „Strays“ (1997). Der Film schafft es auf das Sundance Film Festival und wird von MTV als Serie adaptiert.

Mit seinem ersten Kurzfilm „Multi-Facial“ kann das Nachwuchstalent Steven Spielbergs Aufmerksamkeit erregen, der ihn daraufhin in seinem Film „Der Soldat James Ryan“ (1998) besetzt. Der Antikriegsfilm spielt 1998 respektable 481,8 Millionen Dollar ein und gewinnt fünf Oscars. 1999 entdeckt er ein weiteres Betätigungsfeld, indem er die Stimme des Titelhelden in dem Animationsfilm „Der Gigant aus dem All“ (im Original: „The Iron Giant“) von Brad Bird übernimmt. Darin schließt ein Junge Freundschaft mit einem gigantischen außerirdischen Roboter, der von einem Regierungsagenten gejagt wird.

In den kommenden Monaten folgen einige Glücksmomente für den Schauspieler. Nach einer großen Rolle in dem Drama „Boiler Room“ findet er die Rolle, die für ihn den großen Durchbruch bedeutet: der Antiheld Richard B. Riddick in dem Film „Pitch Black - Planet der Finsternis“ (2000). Der gefährliche Gefangene ist der einzige, der auf dem Planet der Dunkelheit gut sehen kann, doch was ihm und der Crew, die ihn transportieren sollte, begegnet, ist alles andere als schön. Dennoch mausert er sich vom gefährlichen Gefangenen zum hilfreichen Antihelden. Das Actionimage kann er mit seinen Rollen in den Filmen „The Fast and the Furious“ (2001) und „xXx - Triple X“ (2002) festigen. Für viele Zuschauer ist der erste „Fast and Furious“-Teil (der weltweit über 363 Millionen US-Dollar im Kino einspielt und somit bis dato Diesels dritterfolgreichster Film ist) die erste Berührung mit Diesel als neuem Actionhelden. Manche halten ihn bereits für einen modernen Arnold Schwarzenegger, was er auch in „xXx“, der übrigens von der Kritik verrissen wird, zu beweisen versucht. Dazwischen findet er noch Zeit, an der Seite von Dennis Hopper in dem Thriller „Knockaround Guys“ (2001) mitzuspielen.

2003 folgt ein vergleichsweise ruhiges Jahr mit nur einem Kinofilm, in dem Vin Diesel zu sehen ist: „Extreme Rage“ (Im Original „A Man Apart“). Im Jahr darauf kann man den Star wieder in einer seiner Paraderollen sehen, als Titelheld in „Riddick - Chroniken eines Kriegers“. Gemessen an den Kosten gilt der Film als finanzieller Misserfolg. Vin Diesel wendet sich dann seiner komischen Seite zu und tritt in der Komödie „Der Babynator“ (2005) auf. Ob er sich da wohl an seinem Kollegen Dwayne Johnson orientiert hat? Schließlich hatte dieser auch eine lange Phase mit familienfreundlicher Unterhaltung. Der Film spielt weltweit immerhin 198 Millionen US-Dollar ein. Anschließend stürzt er sich auf eine dramatische Rolle in der Verfilmung des Lebens von Jack DiNorscio, einem Mafioso, in „Find Me Guilty“ (2006). Im selben Jahr kann man ihn in einem Cameoauftritt in der Fortsetzung „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“ sehen. Somit sind er und Paul Walker die einzigen Darsteller, die in fünf der sechs bisherigen „Fast and Furious“-Filme dabei waren. Im zweiten Teil blieb Diesel fern und Walker im dritten.

2008 ist er in dem Film „Babylon A.D.“ zu bewundern. Hier spielt er die Rolle von Toorop, einem Veteranen, der zum Profikiller wird. Er nimmt den Job an, eine Frau von Russland nach Amerika zu bringen. Allerdings weiß er nicht, dass sie einen Organismus in sich birgt, den ein Kult gerne ernten würde, um einen genetisch manipulierten Messias in Stellung zu bringen. An den Kinokassen ging der Film unter und spielte nur knapp über 72 Millionen Dollar ein.

Obwohl er seine alten Rollen in den Fortsetzungsfilmen „2 Fast 2 Furious“ und „xXx: State of the Union“ angeboten bekommt, lehnt er ab. Erst 2009 kehrt er als Dominic Toretto im vierten Teil der Reihe, „Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile.“, auf die Leinwand zurück. Diesmal beruft man sich auf die Darsteller, die bereits den ersten Teil erfolgreich gemacht haben: Diesel, Walker, Jordana Brewster und Michelle Rodriguez. Der vierte Teil ist der Beginn einer neuen Trilogie, die vor den Ereignissen von Tokyo Drift spielt. Die Reihe wird immer mehr zum „Heist“-Teamfilm mit Autofahrern und baut über die folgenden drei (respektive vier) Filme eine fortlaufende und fließende Gesamthandlung auf.

2011 folgt „Fast & Furious Five“. Mit 626 Millionen US-Dollar ist dieser der bisher erfolgreichste Film der Reihe und Diesels kommerziell erfolgreichster Film überhaupt. Womöglich liegt das daran, dass für den fünften Teil ein All-Star-Aufgebot aufgefahren wird: Neben Diesel und Walker sind Tyrese Gibson, Dwayne Johnson, Ludacris, Jordana Brewster, Sung Kang, Gal Gadot, Elsa Pataky und einige mehr dabei.

Im Jahr 2013 ist er im sechsten Teil der „Fast and Furious“-Reihe, „Fast and the Furious 6“, dabei. Außerdem sieht man ihn in einem weiteren Riddick-Film namens „Riddick: Dead Man Stalking“.

Einen erneuten Wiedererkennungswert beschafft sich Diesel durch eine weitere Sprecherrolle. Er gibt sowohl in „Guardians of the Galaxy“ aus dem Jahr 2014 als auch der Fortsetzung 2017 „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ dem Superhelden Groot seine Stimme.

Seinen Kassenschlagern bleibt er auch treu. 2017 spielt er in den Fortsetzungen „xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“ und in „Fast & Furious 8“ erneut mit. Bei beiden Filmen ist er auch als Produzent involviert.

Privatleben

Sympathisch: Vin Diesel ist seit 24 Jahren erklärter „Dungeons and Dragons“-Fan. Außerdem wurden seine Freundin Paloma Jiménez und er im April 2008 Eltern einer Tochter. Inzwischen haben die beiden drei gemeinsame Kinder. Er lebt in Los Angeles, Kalifornien.

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