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Sylvester Stallone

Serienübersicht und Biografie

In der Schule wurde er von seinen Mitschülern als derjenige gewählt, der am wahrscheinlichsten auf dem elektrischen Stuhl landet. Weit gefehlt, mag der „Rocky I“-Star sich gedacht haben, an dem Tag im Juni 1984, als er gleichzeitig mit Dolly Parton einen Stern auf dem Walk of Fame verliehen bekam. Doch seine Karriere ist nicht nur von Erfolgen gezeichnet. Zwischen Oscarnominierungen und Golden Globes trudelten zuhauf die Nominierungen für Goldene Himbeeren ein. Entweder ganz oder gar nicht, scheint die Devise, Mittelmaß ist nicht sein Stil.

Biografie von Sylvester Stallone

Karriere

Als Mutter eines illustren Paares wird der spätere Weltstar im berüchtigten New Yorker Stadtteil Hell's Kitchen geboren. Sein italienischer Vater ist Friseur und Kosmetiker, seine französisch-russische Mutter kommt unter anderem auf die Berufsbezeichnungen Astrologin, Tänzerin und Promoterin für Frauen-Wrestling.

Ganze 200 US-Dollar bekommt Sly für seinen ersten Filmauftritt 1970 für zwei Tage Arbeit am Set - an einem Softporno. Nach eigenem Bekunden würde Stallone seinen damaligen Auftritt aber keineswegs als verzweifelt beschreiben. Im Gegenteil. Das Mitwirken an dem Erotik-Fetzen sei für ihn eine Möglichkeit gewesen, zu verhindern, dass er etwas wirklich „Verzweifeltes anstellt“. Aha. Sehenswert ist der Streifen jedenfalls nicht, auch wenn sich die „Filmvorführerin“ im Trailer weiter unten alle Mühe gibt zu erklären, dass der Film geradezu ein Muss sei. Nach dem Release von „Rocky“ (1976) und dessen riesigem Erfolg wittern die Macher des Sexfilmchens die große Chance und vermarkten „The Party at Kitty and Stud's“ unter dem Titel „Italian Stallion“ neu.

Er selbst zieht schnell auf die Off-Broadway-Bühne weiter, ebenfalls in einem erotischen Stück. Fast gleichzeitig ergattert er erste Filmrollen in Dramen, die ihn 1976 zum Durchbruch mit „Rocky“ verhelfen. Und auch für die Gesundheit des Stars ist die Rolle viel wert. Denn als der leidenschaftliche Raucher beim Dreh feststellt, dass er ziemlich schnell aus der Puste gerät, gibt er immerhin das Zigarettenrauchen auf.

Nach zahlreichen mehr oder weniger erfolgreichen Rollen gesellt sich in den 1990ern das zweite große Franchise dazu: „Rambo“.

Sylvester Stallone kann mittlerweile auf eine sehr lange Karriere zurückschauen, dass seine alten Rollen bereits Comebacks hinter sich haben. Mitte der 2000er tritt der alternde Star erneut in die Fußstapfen seiner ikonischen Rollen.

Statt sich anschließend in den Ruhestand zurück zu ziehen, lässt er sich in dem All-Action-Star-Film „The Expendables“ blicken, für den er auch als Koschöpfer und Regisseur verantwortlich ist.

Privatleben

Im Alter von 28 Jahren heiratet er Sasha Czack, das Paar hat zwei Söhne. Der ältere, Sage Moonblood stirbt im Alter von 36 Jahren an einer Herzkrankheit, der jüngere, Seargeoh, wird in jungen Jahren mit Autismus diagnostiziert. 1985 lässt das Paar sich scheiden.

Keine 12 Monate später tritt der Darsteller erneut vor den Traualtar, mit Brigitte Nielsen. Die Ehe hält keine zwei Jahre.

Im Mai 1997 heiratet Sylvester Stallone Jennifer Flavin, mit der er drei Töchter hat, Sophia, Sistine und Scarlet.