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Reese Witherspoon
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Reese Witherspoon

Serienübersicht und Biografie

Als Kind lebte die US-amerikanische Schauspielerin und Produzentin Reese Witherspoon einige Jahre in Wiesbaden, wo ihr Vater als Militärarzt stationiert war. Der direkten Nachfahrin des in Schottland geborenen und in die USA ausgewanderten John Witherspoon, der zu den Unterzeichnern der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung gehörte, gelang neben Sarah Michelle Gellar und Ryan Phillippe im Jahr 1999 mit „Cruel Intentions“ der Durchbruch. In der Serie Big Little Lies aus dem Jahr 2017 ist Witherspoon in einer Hauptrolle neben Nicole Kidman und Zoe Kravitz zu sehen.

Biografie von Reese Witherspoon

Karriere

Die US-amerikanische Schauspielerin und Produzentin Reese Witherspoon wird als Tochter eines Chirurgen und einer Professorin für Krankenpflege in Baton Rouge geboren und wächst mit Unterbrechung - die Familie lebt für vier Jahre in Wiesbaden - in Tennessee auf. Wie viele heutige Hollywood-Größen beginnt die Karriere der Oscarpreisträgerin bereits im zarten Kindesalter: Witherspoon wird im Alter von sieben Jahren für diverse Werbespots verpflichtet und debütiert im Jahr 1991 schließlich mit dem Coming-of-Age-Drama „The Man in the Moon“ von Robert Mulligan.

Bevor sie zu einer der erfolgreichsten Schauspielerinnen ihrer Generation wird, lebt sie vor allem für die Literatur. So studiert sie ein Jahr lang englische Literatur an der renommierten Stanford University; das Studium bricht sie jedoch schnell zugunsten ihrer zweiten Leidenschaft, der Schauspielerei, ab. Nach ihrem Debut im Jahr 1991 ist sie fünf Jahre später an der Seite von Mark Wahlberg in dem Thriller „Fear“ zu sehen und lehnt im selben Jahr eine Hauptrolle in Wes Cravens „Scream!“ ab. Im Jahr 1998 erlangt sie erstmals größere Aufmerksamkeit. Neben Tobey Maguire übernimmt sie die Hauptrolle in dem Publikumserfolg „Pleasantville“, der von einem Geschwisterpaar handelt, das auf wundersame Weise durch einen Fernseher in die 1950er Jahre hineinversetzt wird. Dank lobender Kritiken gilt Witherspoon fortan als vielversprechende Newcomerin - „Pleasantville“-Regisseur Gary Ross prophezeit ihr gar eine Karriere als großer Filmstar.

Schon ein Jahr später soll diese Prophezeihung Gestalt annehmen: Das Jahr 1999 bedeutet mit „Election“ und „Cruel IntentionsReese Witherspoons Durchbruch. Für ihre Rolle als Tracy Flick in „Election“, einer Komödie und Romanverfilmung aus der Feder Tom Perrotas, erhält die talentierte Darstellerin sogar ihre erste Golden Globe Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Einen weiteren Erfolg feiert sie mit dem inzwischen zum Kultfilm avancierten Teen-Drama „Eiskalte Engel“ an der Seite von Sarah Michelle Gellar und Ryan Phillippe.

Im Jahr 2001 steigt die Schauspielerin schließlich endgültig in die Riege gefeierter Hollywoodstars auf. Mit „Legally Blonde“, einer Komödie über die ikonische Protagonistin Elle Woods, gilt sie fortan als neue Meg Ryan und wird für ihr komödiantisches Talent und ihre charakterstarke Performance in höchsten Tönen gelobt. Es folgt ihre zweite Golden Globe Nominierung als beste Hauptdarstellerin; im Jahr 2003 kann sie mit der Fortsetzung von „Legally Blonde“ an diesen Erfolg anknüpfen. In der romantischen Komödie „Sweet Home Alabama“ ist sie im Jahr 2002 an der Seite des späteren Grey's Anatomy-Stars Patrick Dempsey zu sehen.

Im Jahr 2005 ist die Zeit für große Rollen und große Preise für Reese Witherspoon gekommen. In dem ebenfalls hochgelobten biographischen Drama „Walk the Line“, in dem es um das Leben der Country-Legende Johnny Cash (Joaquin Phoenix) geht, porträtiert sie dessen zweite Ehefrau June Carter Cash. Für den Film singt sie selbst vier Lieder ein und wird für ihre Darstellung mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen überhäuft, darunter ein Golden Globe Award und ihr erster Oscar als beste Hauptdarstellerin.

In den darauffolgenden Jahren dreht Witherspoon kontinuierlich weitere Kinofilme und ist auch mit ihrer eigenen Produktionsfirma als Produzentin tätig. Im Jahr 2011 ist sie an der Seite von Robert Pattinson in „Water for Elephants“ zu sehen, der jedoch eher gemischte Kritiken erhält. Für die Rolle der Cheryl Strayed in „Wild“ aus dem Jahr 2014 wird sie zum zweiten Mal für einen Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert, ebenso für einen Golden Globe und die Auszeichnung des Screen Actors Guild Awards.

2017 übernimmt sie eine der Hauptrollen in der von HBO in Auftrag gegebenen Mini-Serie Big Little Lies, an der sie sich ebenfalls als Produzentin beteiligt. Die düstere Drama-Comedy handelt von drei Müttern, darunter Witherspoon als Madeline Martha Mackenzie, deren wohlsituiertes Vorstadtleben auf Abwege gerät.

Privatleben

Aus Reese Witherspoons erster Ehe mit dem Schauspieler Ryan Phillippe, mit dem sie von 1999 bis 2007 verheiratet war, gehen zwei Kinder hervor. Ihre gemeinsame Tochter Ava Elizabeth wird im Jahr 1999 geboren, der Sohn Deacon Reese im Jahr 2003. Nach ihrer Scheidung lebt sie von 2007 bis 2009 in einer Beziehung mit Jake Gyllenhaal, bevor sie im Jahr 2010 den Talent-Agenten Jim Toth kennenlernt. Das Paar heiratet ein Jahr später und bekommt im Jahr 2012 einen ersten gemeinsamen Sohn, Tennesse James. Die Familie lebt einige Jahre auf einer millionenschweren Ranch nördlich von Los Angeles, die sie 2013 allerdings veräußern.

Sie ist nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Produzentin und Unternehmerin tätig. Neben ihrer Filmproduktionsfirma Type A Films gründet sie im Jahr 2015 eine Marke, die auf Mode, Accessoires und Einrichtung fokussiert und vom Stil des amerikanischen Süden inspiriert ist, in dem sie aufwuchs. Die Oscarpreisträgerin ist zudem sozial engagiert. So ist sie seit langer Zeit für die Hilfsorganisation Save the Children tätig und setzt sich für die Gesundheitsversorgung von Frauen mit Brustkrebs ein.