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Powers Boothe

Serienübersicht und Biografie

Biografie von Powers Boothe

Seinen ungewöhnlichen Vornamen hat Powers Boothe einem Freund seines Vaters zu verdanken, der im zweiten Weltkrieg gefallen war. Am 1. Juni 1948 wurde er auf einer Farm in Snyder, Texas, geboren. Seine Eltern sind Emily Kathryn Reeves und Merrill Vestal Boothe. Powers Boothe besucht die Texas State University in San Marcos, wo er der Lambda Chi Alpha-Vereinigung beitritt. Anschließend wechselt er an die Southern Methodist University, die er 1972 mit einem Master of Fine Arts abschließt.

Nach seinem Abschluss tritt Powers Boothe in verschiedenen Stücken der Oregon Shakespeare Festival Company auf, darunter „Henry IV, Part 2“. Sein New Yorker Bühnendebüt gibt er 1974 im Lincoln Center in einer Aufführung von „Richard III.“. Als Teil des Casts von „Richard III.“ gibt er auch sein Kameradebüt in dem Film „The Goodbye Girl“ mit Richard Dreyfuss im Jahr 1977. Erst 1980 ist er wieder auf der Mattscheibe zu sehen, doch da legt er dann auch richtig los. Sechs Posten weist alleine dieses Jahr in seiner Filmographie auf: Er spielt eine Hauptrolle in dem Film „The Cold Eye“, eine Rolle in der Serie „Skag“, ist in dem TV-Dramen „The Plutonium Incident“ und „A Vry For Love“ mit von der Partie und am wichtigsten: Er übernimmt die Hauptrolle des Jim Jones in dem CBS-Fernsehfilm „Das Guyana-Massaker“, für den er einen Emmy Award als Hauptdarsteller gewinnt. Da die Screen Actors Guild sich zum Zeitpunkt der Verleihung mitten in einem Streik befand, kamen nur wenige Schauspieler zu der Veranstaltung, Powers Boothe war der einzige der Gewinner im Jahr 1980, der seinen Award persönlich entgegen nahm. Damals äußert er sich so dazu: „Das ist entweder der mutigste Moment in meiner Karriere oder der dümmste.

In jedem Fall war seine Karriere mit dieser Entscheidung noch lange nicht beendet. In den folgenden Jahren übernimmt Powers Boothe Rollen in Filmen wie dem Action-Drama „Die Insel der Adler“ (1984), „Red Dawn“ mit Patrick Swayze (1984), „Der Smaragdwald“ (1985) und „Extreme Prejudice“ (1987) an der Seite von Nick Nolte. Von 1983 bis 1986 spielt er den Titelhelden in der Serie „Philip Marlowe, Private Eye“. Bis 1990 erscheint er in verschiedenen Fernsehfilmen, darunter „Family of Spies“. Zurück auf die Leinwand kehrt er mit dem Action-Thriller „Rapid Fire“ (1992) an der Seite von Brandon Lee, der im Jahr darauf bei den Dreharbeiten zu dem Thriller „The Crow“ (1994) erschossen wird.

Es folgen einige TV-Filme und eine Rolle in dem Action-Drama „Tombstone“ (1993) mit Val Kilmer und Kurt Russell. Mit Jessica Lange und Tommy Lee Jones steht Powers Boothe für die Romanze „Blue Sky“ (1994) vor der Kamera. Den Thriller „Sudden Death“ bestreitet er an der Seite von Jean-Claude Van Damme. 1995 kann man den Schauspieler in Oliver Stones Film „Nixon“ bewundern.

Powers Boothe spielt oft autoritäre Figuren, darunter auch viele Militärangehörige, so ist er unter anderem in den Filmen „Con Air“ (1997), „Men of Honor“ (2000) sowie der Komödie [MacGruber] (2010) mit Will Forte und Kristen Wiig zu sehen.

2001 spielt er in dem Krimi „Dämonisch“ an der Seite von Bill Paxton, vier Jahre später kommt er mit „Sin City“ auf die Leinwände. 2004 erhält er eine Hauptrolle, mit der er sich in die Herzen der Serienfans spielen wird: Cy Tolliver in Deadwood. Nach dem Aus der Serie 2006 bleibt er der Fernsehwelt als Vizepräsident in der Serie 24 erhalten. Es folgen verschiedene Fernseh- und Kinofilme, bis er im Jahr 2012 mit dem Film „Marvel's The Avengers“ von sich reden machen kann. Im selben Jahr ist er in der preisgekrönten Miniserie Hatfields & McCoys mit Bill Paxton und Kevin Costner zu sehen. Ab 2012 spielt er den rücksichtslosen Vater der Hauptfigur in der der Drama-Serie Nashville. 2013 spielte er in „Sin City 2“ mit. Seine letzte große Serienrolle hat er in der dritten Staffel der Serie Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.. Hier spielt er den Hydra-Anführer Gideon Malick.

Powers Boothe war seit 1969 mit Pam Cole verheiratet, das Paar hat zwei Kinder, darunter die Schauspielerin Parisse Boothe, die in Deadwood die Tess spielte. Im Jahr 2009 wurde der Schauspieler in die Texas Film Hall of Fame aufgenommen. Am 13. Mai 2017 verstarb Boothe im Schlaf. Er wurde 68 Jahre alt. Powers Boothe lebte in Los Angeles, wo er Rennpferde züchtete.

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