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Mila Kunis
© Warner Bros. Pictures

Mila Kunis

Serienübersicht und Biografie

Mila Kunis hat längst den Hollywoodolymp erklommen, spätestens nachdem sie in „Black Swan“ Natalie Portman die Show stiehlt. Zahlreiche Nominierungen erhält sie für ihre Rolle der entspannten, lebensfrohen Ballerina, unter anderem eine für den Golden Globe.

Biografie von Mila Kunis

Karriere

Harte Arbeit lohnt sich doch

Ihre Fans wissen Mila Kunis und ihr Talent seit Jahren zu schätzen. Denn seit sie 14 Jahre alt ist, spielt sie acht Staffeln lang Kelsos (Ashton Kutcher) nerviges Anhängsel in That '70s Show. Auch ihre Stimme kann man nun seit Jahren in Family Guy hören, wo sie die Meg Griffin spricht. Doch eine Rückkehr auf den Fernsehbildschirm rückt nun mit jedem neuen Kinofilm der Schauspielerin in weitere Ferne.

2011 erscheint die Kunis in „Freunde mit gewissen Vorzügen“ an der Seite von Justin Timberlake, sowie in „The Muppets“. Im Sommer 2012 ist sie in der Komödie „Ted“ neben Mark Wahlberg und Laura Vandervoort zu sehen und steht für das Fantasy-Abenteuer „Oz: The Great and Powerful“ mit James Franco, Zach Braff und Michelle Williams vor der Kamera.

Dabei ist ihre Schauspielkarriere eigentlich nur ein Zufall. Milena Markovna Kunis erblickt in Chernovtsy in der Ukraine das Licht der Welt. Sie hat einen älteren Bruder Michael, der Biochemiker ist. Ihr Vater ist Maschinenbauingenieur und ihre Mutter Physiklehrerin. Als sie sieben Jahre alt ist, wandert ihre Familie dank eines Green-Card-Lottery-Gewinns in die USA aus. Die junge Kunis spricht zu dem Zeitpunkt kein Wort Englisch und kommt zunächst jeden Tag weinend aus der Schule nach Hause.

Um seine Tochter neue soziale Kontakte zu ermöglichen, meldet ihr Vater sie in den Beverly Hills Studios in einer Schauspielklasse an, wo sie nach kurzer Zeit von einem Agenten entdeckt wird. So beginnt Kunis in Werbespots mitzuwirken - ihr erster Spot ist für Barbie - und zu modeln. Nachdem sie die englische Sprache erlernt, folgen ihre ersten Sprechrollen.

Ihr Schauspieldebüt gibt Kunis 1994 in einer Episode der Seifenoper Days of Our Lives und in der Rettungsschwimmerserie Baywatch. Bereits ein Jahr später ist sie noch einmal am Malibu-Strand zu sehen, sowie jeweils in einer Episode der Serien The John Laroquette Show, „Hudson Street“, „Wer ist hier der Cop?“ (1995), „Auf schlimmer und ewig“ und in Walker, Texas Ranger (beide 1996). Hauptdarsteller Chuck Norris bringt ihr erste Kampftechniken bei, obwohl Mila zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal weiß, wer Chuck Norris überhaupt ist. Außerdem erscheint sie in TV-Spielfilmen wie „Die Rückkehr der Piranhas“ (1995).

Als Anna-Maria Del Bono übernimmt die Schauspielerin eine wiederkehrende Rolle in der Comedy „Nick Freno: Licensed Teacher“ und zur gleichen Zeit auch als Ashley in 7th Heaven (1996-1997). Kurz darauf wird sie für die Rolle von Jackie Burkhart in der Comedy That '70s Show (1998-2006) gecastet, mit der sie dann ihren Durchbruch feiert. Ein Jahr später leiht sie ihre Stimme Meg Griffin in Family Guy (seit 1999) und wird für ihre Sprechrolle für den Annie Award nominiert - natürlich spricht sie die Figur auch im Videospiel.

Seitdem hat sie weitere Gastauftritte in Pensacola: Wings of Gold (1998), „Mad TV“ (2002), in zwei Episoden der Familienserie „Sechs unter einem Dach“ („Get Real“, 2000/2002) und der Comedy „Keine Gnade für Dad“ (Grounded For Life, 2004).

In dem kontroversen TV-Spielfilm „Gia - Der Preis der Schönheit“ (1998) spielt Mila Kunis die Jungversion von Gia, Angelina Jolies Charakter. Ihr Debüt auf der Leinwand gibt die Darstellerin in dem Film „Make a Wish, Molly“ (1995), worauf die Filme „Santa Claus mit Muckies“ (1996), „Jagabongo - Eine schrecklich nette Urwaldfamilie“ (1998) und „Ran an die Braut“ (2001) neben Kirsten Dunst folgen. Das Sequel „American Psycho II: Der Horror geht weiter“ (2002), in dem Kunis ihre erste Hauptrolle an der Seite von William Shatner übernimmt, erscheint nur auf DVD und wird von Kritikern zerrissen. Auch die Komödie „Tony n' Tina's Wedding“ (2004), in dem Kunis die Braut von Joey McIntyre (ehemaliges Mitglied der New Kids on the Block) spielt, schaffte es erst 2007 auf die Leinwand, hätte aber nach Meinung der Kritiker lieber im Archiv verschwinden sollen.

Nach That '70s Show konzentriert sich Mila Kunis auf ihre Leinwandkarriere und ist demzufolge seit 2006 in keiner Fernsehrolle mehr erschienen. In der romantischen Komödie „Moving McAllister“ (2007) und neben Gregory Smith in dem Thriller „Boot Camp“ (2008) ist sie jeweils in der Hauptrolle zu sehen, sowie in einer Nebenrolle der Dramedy „Sexgeflüster“ (2007).

Anschließend spricht sie für die Hauptrolle in dem Film „Beim ersten Mal“ vor, doch die Rolle geht bekanntermaßen an Katherine Heigl. Allerdings ist Judd Apatow von Kunis begeistert und besetzt sie in der Romanze „Nie wieder Sex mit der Ex“ („Forgetting Sarah Marshall“, 2008), mit welcher sie den Durchbruch in Hollywood schafft. Der Film von und mit Jason Segel und Kirsten Bell spielt weltweit 105 Millionen US-Dollar ein und beschert Mila endlich gute Kritiken und eine Nominierung bei den Teen Choice Awards.

Ihre nächste Rolle als russische Auftragsmörderin in „Max Payne“ (2008) beschert ihr zwar eine weitere Nominierung bei den Teen Choice Awards, doch die Kritiker finden die Darstellerin in ihrer Rolle fehlbesetzt. Dennoch spielt die Adaption des Videospiels immerhin 85 Millionen US-Dollar ein. Es folgen die Komödien „Tom Cool“ und „Extract“ (beide 2009) mit Ben Affleck, Kristen Wiig und Jason Bateman, die beide zum Flop werden. An der Seite von Denzel Washington ist Mila Kunis in dem apokalyptischen Actionfilm „Book of Eli“ (2010) mit von der Partie und kann die dritte Nominierung bei den Teen Choice Awards einheimsen.

Anschließend erscheint sie in einer Nebenrolle der Komödie „Date Night - Gangster für eine Nacht“ (2010), wo sie neben Tina Fey und Steve Carell auch wieder auf Mark Wahlberg trifft. Kurz darauf folgt die Rolle im Film des Jahres 2010, „Black Swan“, mit der sie endlich alle Kritiker überzeugen kann. 2016 folgt ihre Rolle als einer der schlechten Mütter in „Bad Moms“.

Neben Meg in Family Guy und den Specials leiht sie ihre Stimme auch zahlreichen Figuren in Robot Chicken (seit 2005), sowie Tanya in dem Spiel „Saints Row“.

Privatleben

Gleich und gleich gesellt sich gern

Bis Januar 2011 führt Mila Kunis neun Jahre lang mit Macaulay Culkin eine Beziehung.

Seit 2012 ist die Schauspielerin mit Ashton Kutcher liiert. Im Februar 2014 veloben sich Kutcher und Kunis und im gleichen Jahr wird das erste Baby geboren, eine Tochter mit dem Namen Wyatt Isabelle. Ein paar Monate später treten die beiden vor den Traualtar.

Filmografie von Mila Kunis

  • Breaking News in Yuba County
  • Untitled Family Guy live-action/animated film
  • Family Guy Trilogy: Laugh It Up, Fuzzball!
  • That 70s Show - The Final Goodbye
  • Piranha“ (1995)
  • Santa with Muscles“ (1996)
  • Honey, We Shrunk Ourselves“ (1997)
  • Milo“ (1998)
  • Gia“ (1998)
  • Krippendorf's Tribe“ (1998)
  • Get Over It“ (2001)
  • American Psycho II: All American Girl“ (2002)
  • Tony n' Tina's Wedding“ (2004)
  • Family Guy Presents Stewie Griffin: The Untold Story“ (2005)
  • After Sex“ (2007)
  • Moving McAllister“ (2007)
  • The Hills with James Franco and Mila Kunis“ (2007)
  • Family Guy Presents: Blue Harvest“ (2007)
  • Boot Camp“ (2008)
  • Max Payne“ (2008)
  • Forgetting Sarah Marshall“ (2008)
  • A Very Special Freakin Family Guy Christmas“ (2008)
  • Extract“ (2009)
  • Family Guy Presents: Something, Something, Something, Dark Side“ (2009)
  • Extract: Mike Judge's Secret Recipe“ (2009)
  • Family Guy Presents: Stewie Kills Lois and Lois Kills Stewie“ (2009)
  • Black Swan“ (2010)
  • The Book of Eli“ (2010)
  • Family Guy Presents: It's a Trap!“ (2010)
  • Date Night“ (2010)
  • Family Guy Presents: Road to the North Pole“ (2010)
  • Friends with Benefits“ (2011)
  • Black Swan: Metamorphosis“ (2011)
  • Ted“ (2012)
  • The Color of Time“ (2012)
  • Oz the Great and Powerful“ (2013)
  • Third Person“ (2013)
  • Blood Ties“ (2013)
  • The Angriest Man in Brooklyn“ (2014)
  • Annie“ (2014)
  • Jupiter Ascending“ (2015)
  • Hell & Back“ (2015)
  • Bad Moms“ (2016)
  • A Bad Moms Christmas“ (2017)
  • The Spy Who Dumped Me“ (2018)
  • Wonder Park“ (2019)
  • Four Good Days“ (2020)

Mila Kunis Filme