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Michael Keaton
© Open Road Films

Michael Keaton

Serienübersicht und Biografie

Seinen großen Durchbruch feiert Michael Keaton als Beetlejuice und Bruce Wayne/Batman in Tim Burtons Batman und Batmans Rückkehr. Und das obwohl er eigentlich lieber Stand-Up-Comedian werden wollte. Spätestens durch „Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)“ erlebt seine Karriere einen zweiten oder dritten Frühling.

Biografie von Michael Keaton

Eigentlich will der geborene Michael John Douglas gar kein Schauspieler, sondern Komiker werden. Er versucht sich zunächst als Stand-up-Comedian auf den Bühnen verschiedener Clubs. Das verläuft nicht wie geplant und er sattelt zum Kameramann um. So entdeckt er immer mehr die Liebe zum Schauspiel. Michael verlässt Pittsburgh und zieht nach Los Angeles, um für diverse Fernsehproduktionen vorzusprechen. Er startet mit Auftritten in beliebten Sendungen wie Maude (1972) und The Mary Tyler Moore Hour (1979).

In dieser Zeit entschließt sich Michael John Douglas zur Änderungen seines Namens in Michael Keaton, um Verwechslungen mit dem Kollegen Michael Douglas zu verhindern. Sein nächster Erfolg ist eine Rolle in der Comedy-Serie Working Stiffs (1979) an der Seite von James Belushi. Drei Jahre später folgte seine erste Hauptrolle in der Komödie „Nightshift ??“ Das Leichenhaus flippt völlig aus]. Den großen Durchbruch feiert er Ende der achtziger Jahre mit der Titelrolle in Tim Burtons Kultfilm „Beetlejuice“. Ein Jahr darauf verpflichtet Burton ihn erneut für eine Hauptrolle. Die Comicverfilmung „Batman“ verschafft ihm seine bis dato größte und erfolgreichste Rolle. Zunächst hagelt es heftige Proteste der Fans, die sagen, der eher als Komiker bekannte Keaton ist die falsche Wahl für die Verkörperung des Bruce Wayne. Doch seine Performance soll die Kritiker eines besseren belehren und er bekommt weltweites Lob für seinen Auftritt.

In den neunziger Jahren kann Michael Keaton noch einige Erfolge verbuchen und ist mit Filmen wie „Fremde Schatten“ (1990), „Selbstjustiz ??“ Ein Cop zwischen Liebe und Gesetz] (1991), „Batmans Rückkehr“ (1992) und „Viel Lärm um Nichts“ (1993) auf den Leinwänden zu sehen. Außerdem sieht man ihn in Ron Howards „Schlagzeilen“ (1994) und Quentin Tarantinos „Jackie Brown“.

Mit der Jahrtausendwende wird es ruhiger um den Schauspieler. Bis zum Mitwirken in den Filmen „Die etwas anderen Cops“ (2010), „Need for Speed“ (2014) und „RoboCop“ (2014) bleiben die großen Erfolge aus. Erst durch die Verkörperung des Riggan Thomson in der Tragikkomödie „Birdman“ im Jahr 2014 ist Keaton zurück im großen Geschäft und es folgen weitere preisgekrönte Streifen. Darunter „Spotlight“ (2015), „Ray Kroc“ (2016) und „The Founder“ (2016).

Michael Keaton beweist auch aktuell sein schauspielerisches Können. 2017 kommt er zum Beispiel als Superschurke Vulture an der Seite von Tom Holland mit „Spider-Man: Homecoming“ weltweit in die Kinos. Und 2019 gab es eine weitere Zusammenarbeit von Tim Burton und Keaton, daer als skrupelloser Unternehmer V.A. Vandemere im Remake „Dumbo“ mitmischt. Eine späte Rückkehr als Bruce Wayne aka Batman gibt es im DCEU-Film „The Flash“ und auch im Spider-Verse tritt er erneut als Vulture in Erscheinung.