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Michael J. Fox
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Michael J. Fox

Serienübersicht und Biografie

Biografie von Michael J. Fox

Michael J. Fox kommt 1961 als Michael Andrew Fox in Kanada zur Welt. Seine Mutter ist Gelegenheitsschauspielerin, sein Vater Polizist. Wegen der Karriere seines Vater zieht die Familie oft um, bevor sie sich 1971 in Burnaby, einem Vort Vancouvers niederlässt.

Ticket nach Hollywood

Nach zwei kleineren Rollen 1973 und 1977 erhält der junge Michael mit 15 Jahren seine erste größere Rolle in der kanadischen Serie Leo and Me, die 1978 gedreht wird.

Sein US-Filmdebüt gibt Fox 1979 im Fernsehfilm „Letters from Frank“ nachdem ihn ein Produzent entdeckt und kann im Anschluss mehrere Gastrollen ergattern. 1980 spielt er in seinem ersten Kinofilm, „Midnight Madness“ mit. In der kurzlebigen Familienserie Palmerstown, U.S.A. ist er 1980-1981 in einer Hauptrolle zu sehen.

Der Schauspieler, der zunächst unter dem Namen Michael Fox arbeitet, ändert seinen Künstlernamen schließlich in Michael J. Fox um Verwechslungen mit einem Kollegen zu vermeiden. Seinen Mittelnamen Andrew möchte er nicht verwenden. Er entscheidet sich für ein J., das ist eine Hommage an Schauspieler Michael J. Pollard („Bonnie and Clyde“) ist.

Durchbruch

1982 folgt der nächste Kinofilm, „Class of 1984“ und eine der Hauptrollen in der erfolgreichen Familiensitcom Family Ties, nachdem Matthew Broderick die Rolle ablehnt. Als Alex P. Keaton ist Fox bis zum Ende der Serie 1989 auf dem Bildschirm zu sehen. Er wird für seine schauspielerische Leistung in der Comedyserie 1986, 1987 und 1988 mit einem Emmy sowie 1989 mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

Während seines Engagements übernimmt Michael J. Fox weiterhin Seriengastrollen, unter anderem 1983 in Love Boat. Nachdem er für Produzent Robert Zemeckis die erste Wahl als Besetzung des zeitreisenden Marty McFly in „Back to the Future“ („Zurück in die Zukunft“) (1985) ist, wird Fox zunächst nicht von Family Ties freigestellt. Die Produzenten verpflichten Eric Stoltz für die Rolle, der nach einigen abgedrehten Szenen jedoch nicht überzeugen kann. Nach der Rückkehr seiner Serienmutter Meredith Baxter aus dem Mutterschutz zu Family Ties darf Michael J. Fox doch die Filmrolle übernehmen und die Komödie entwickelt sich zum Kassenschlager.

Ebenfalls 1985 erscheint Fox in „Teen Wolf“ und manifestiert damit seinen Status als Teenie Idol.

In der Filmkomödie „The Secret of My Success“ („Das Geheimnis meines Erfolges“) ist er 1987 als Hauptdarsteller zu sehen. Das Drama „Bright Lights, Big City“ („Die grellen Lichter der Großstadt“) mit Kiefer Sutherland, Phoebe Cates und Dianne Wiest lockt 1988 hingegen kein großes Publikum in die Kinos und auch der Kriegsfilm „Casualties of War“ („Die Verdammten des Krieges“) mit Sean Penn entwickelt sich 1989 zum Flop.

Fox kann mit den beiden Fortsetzungen zu „Back to the Future“, „Back to the Future Part II“ (1989) und „Back to the Future Part III“ (1990) jedoch wieder große Kinoerfolge verbuchen.

Michael J. Fox, der Filmstar

In den folgenden Jahren ist Michael J. Fox regelmäßig auf der Kinoleinwand präsent. 1991 spielt er in der Actionkomödie „The Hard Way“ („Auf die harte Tour“) neben James Woods einen Schauspieler, der die Polizeiarbeit recherchiert sowie in „Doc Hollywood“ einen in einem Kaff gestrandeten Arzt. In dieser Zeit erhält Fox die niederschmetternde Diagnose Parkinson, die er zunächst vor der Öffentlichkeit verbirgt.

Neben Gabrielle Anwar wird er 1993 zum „Concierge zum Verlieben“ in der romantischen Komödie „For Love or Money“.

Der beliebte Darsteller bleibt zumeist seinem Spezialgebiet Komödien treu und übernimmt Rollen in „Greedy“ (1994), „Cold Blooded“ (1995) und „Blue in the Face“ (1995). In „The American President“ („Hallo, Mr. President“) spielt er 1995 an der Seite von Michael Douglas, Annette Bening und Martin Sheen. 1996 sieht man Fox in „Mars Attacks!“. Sein letzter großer Kinofilm ist „The Frighteners“ (1996) von Regisseur Peter Jackson.

Rückkehr ins Fernsehen

1996 startet die Comedyserie Spin City, in der Michael J. Fox die Hauptrolle des Mike Flaherty, dem stellvertretenden Bürgermeister von New York, spielt. Er wird dafür 1998, 1999 und 2000 mit dem Golden Globe, 2000 mit einem Emmy und 1999 und 2000 mit dem SAG Award ausgezeichnet.

Während der dritten Staffel der Workplace-Comedy gibt der Schauspieler bekannt, dass er an der Parkinson-Krankheit leidet. Nach der vierten Staffel scheidet er schließlich aus der Serie aus um mehr Zeit für sein Privatleben zu haben, kehrt jedoch für drei Gastauftritte zurück.

Tatsächlich tritt Fox deutlich kürzer und spricht in den folgenden Jahren „Stuart Little“ und übernimmt wenige Gastauftritte.

2004 ist er zu Gast in der neuen Serie des Spin City-Machers Bill Lawrence, Scrubs. Dort spielt er in zwei Episoden Dr. Kevin Casey, der an einer Zwangsneurose leidet.

In Boston Legal absolviert der Darsteller 2006 einen längeren Gastauftritt als Lungenkrebspatient Daniel Post, welcher ihm eine Emmy-Nominierung beschert.

Drei Jahre dreht Fox nicht, 2009 erscheint er schließlich in fünf Episoden der Dramedy Rescue Me und kann diesmal den Emmy als Gastdarsteller mit nach Hause nehmen.

In der Anwaltserie The Good Wife erhält er 2010 eine wiederkehrende Rolle als hinterlistiger Anwalt Louis Canning. 2011, 2012, 2013 und 2015 wird Fox für diese Rolle für einen Emmy nominiert.

Mit einer eigenen Serie versucht er sich 2013 und übernimmt die Hauptrolle in der The Michael J. Fox Show. Trotz einer Golden Globe Nominierung kann die Comedy die Zuschauer langfristig nicht überzeugen und so wird die Serie nach einer Staffel abgesetzt. 2018 absolviert Fox ein längeres Gastspiel in Designated Survivor.

Michael J. Fox als Autor

Die Autobiographie des Schauspielers, „Lucky Man: A Memoir“ erscheint 2002. Es folgen „Always Looking Up: The Adventures of an Incurable Optimist“ (2009) und „A Funny Thing Happened on the Way to the Future: Twists and Turns and Lessons Learned“ (2010).

Privatleben

Während seiner Zeit bei Family Ties lernt Michael J. Fox die Schauspielerin Tracy Pollan kennen. Aus seiner On-Screen-Freundin wird am 16. Juli 1988 seine Ehefrau. Die beiden haben vier Kinder: Sam Michael (geb. 30. Mai 1989), die Zwillingstöchter Aquinnah Kathleen und Schuyler Frances (geb. 15. Februar 1995) und Esmé Annabelle (geb. 3 November 2001).

Fox hat neben der kanadischen Staatsbürgerschaft auch die US-amerikanische.

Der Schauspieler setzt sich öffentlich für die Erforschung der Parkinson-Krankheit ein und befürwortet die umstrittene Stammzellenforschung. 2000 gründet er die Michael J. Fox Foundation for Parkinson's Research.