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Michael Emerson
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Michael Emerson

Serienübersicht und Biografie

Eigentlich sollte Emerson nur in drei Episoden des Inseldramas Lost erscheinen, doch die Produzenten waren so beeindruckt von ihm, dass sie den Schauspieler in der dritten Staffel zur Schlüsselfigur machten.

Biografie von Michael Emerson

Karriere

Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder und seiner Schwester wächst er in Toledo auf. Nachdem er sein Studium der Theaterwissenschaften und Kunst im Jahr 1976 an der Drake University in Des Moines, Iowa, absolviert hat, zieht er nach New York. Dort findet er jedoch zunächst keine Arbeit als Schauspieler und so zieht er 1986 mit seiner ersten Frau nach Jacksonville, Florida, wo er in lokalen Produktionen am Theater arbeitet. 1993 lassen sich die beiden wieder scheiden und 1995 kehrt Emerson nach New York zurück, wo er sich als Bühnendarsteller einen Namen macht.

Seinen Durchbruch schafft Michael Emerson 1997 mit der Hauptrolle als Oscar Wilde in der hochgelobten off-Broadway-Produktion „Gross Indecency: The Trials of Oscar Wilde“, worauf weitere bemerkenswerte Engagements folgen. 1998 spielt er neben Uma Thurman in der Bühnenproduktion „Le Misantrophe“, ein Jahr später erscheint er neben Kevin Spacey am Broadway in „The Iceman Cometh“, sowie in unzähligen weiteren Bühnenstücken.

Seine erste Rolle auf der Leinwand übernimmt der Schauspieler in dem Drama „The Journey“ (1997), es folgt eine weitere Nebenrolle in der Komödie „The Impostors - Zwei Hochstapler in Not“ (1998). Im gleichen Jahr ist er ebenfalls in der Romanze „Leben und lieben in L.A.“ (1998) unter anderem an der Seite von Sean Connery, Angelina Jolie und Gillian Anderson mit von der Partie. Außerdem ist Emerson in der romantischen Komödie „I'll Take You There“ (1999) und in dem Sportler-Drama „Aus Liebe zum Spiel“ (1999) zu sehen.

Auf dem Fernsehbildschirm erscheint Michael Emerson zunächst in dem Drama „Grace & Glorie“ (1998) und in einer Gastrolle der Comedy Männer ohne Nerven (1999) sowie im Piloten zur The District (2000). Kurz darauf läutet er seine Karriere als Bösewicht auch auf dem TV-Bildschirm ein und spielt in einer wiederkehrenden Rolle den geständigen Serienkiller William Hinks in der ABC-Serie The Practice (2000-01) für die er seinen ersten Emmy erhält. Anschließend folgen Gastrollen in Serien wie The Education of Max Brickford (2001), Law & Order: Criminal Intent, The X-Files (beide 2002), Without A Trace, Skin, Whoopi (alle 2003), Law & Order: Special Victims Unit (2004) und The Inside (2005).

Zudem spielt Emerson einen Reverend in dem TV-Spielfilm „The Laramie Project“ (2002), wo er das erste Mal auf seinen späteren Kollegen Nestor Carbonell trifft. Eine weitere Nebenrolle auf der großen Leinwand übernimmt er in dem Thriller „Untreu“ (2002) neben Richard Gere und Diane Lane. Darauf folgt seine bis dahin bekannteste Rolle in dem Horrorschocker „Saw - Wessen Blut wird fließen?“ (2004), in dem er den Krankenpfleger Zep Hindle verkörpert, der im Namen von Jigsaw die Familie des Hauptcharakters (Cary Elwes) gefangen nimmt. Auch hier trifft er auf einen späteren Lost-Kollegen: Ken Leung.

Zur Abwechslung spielt Michael Emerson anschließend in der Komödie „Straight-Jacket“ (2004) eine Art Butler und Vertrauten des Hauptprotagonisten (Matt Letscher) sowie einen Gorilla in „29th and Gay“ (2005), den Charakter Harrigan in „Die Legende des Zorros“ neben Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones und einen Vater in dem Drama „Jumping Off Bridges“ (2006).

Durchbruch mit Lost

Dann ändert sich sein Leben, als er basierend auf seiner Rolle in The Practice ein Angebot für Lost bekommt. Als Benjamin Linus, der Anführer der Anderen, wird Michael Emerson vier Mal in Folge für den Emmy nominiert und kann die Trophäe 2009 in Empfang nehmen. Auch eine Golden-Globe-Nominierung kann er einheimsen, doch der Preis geht 2010 an einen anderen Bösewicht - John Lithgow für Dexter.

Während der „Lost“-Ära ist Emerson nur in der Komödie „Ready? OK!“ (2008) auf der Leinwand zu sehen. Danach erscheint er in Gastrollen der Serien God in America (2010), als Käferfreund in Parenthood (2011) und lieht seine Stimme der Figur Dr. Venom in G.I. Joe: Renegades (2011).

In seiner Rolle als mysteriöser Milliardär Mr. Finch in der CBS-Krimiserie von J. J. Abrams, Person of Interest sorgt Michael Emerson ab der Herbstseason 2011 bis 2016 für Spannung. Denn gemeinsam mit einem tot geglaubten CIA-Agenten (Jim Caviezel) und mit Hilfe eines Computerprogramms will Finch zukünftige Morde verhindern.

2017 besucht der Darsteller die Superheldenserie Arrow bevor er 2019 in The Name of the Rose zu sehen ist. Im gleichen Jahr übernimmt er seine nächste große Serienhauptrolle in der Krimiserie Evil.

Privatleben

Michael Emerson ist seit 1998 mit der True Blood-Darstellerin Carrie Preston verheiratet (siehe Five Facts).

Michael Emerson Filme