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Matt Damon

Serienübersicht und Biografie

Wenn man zu den ganz Großen in Hollywood gehört, denken alle, man sei arrogant, abgehoben und selbstbewusst. Doch bei Matt Damon und vielen anderen sieht das ganz anders aus. Damon beschreibt sein Leben sogar als langweilig, da er die meiste Zeit nur seinen Text für neue Filme lernt oder in der Bibliothek sitzt, um zu recherchieren. Als er 2007 zum Sexiest Man Alive gekührt wird, kann er es gar nicht fassen und meint in einem Interview, dass diese Auszeichnung ein gewaltiger Ego-Boost für einen gewöhnlichen Vorstadtvater sei. Ein Vorstadtvater, der in Filmen wie „The Great Wall“ zeigt, was er wirklich kann.

Biografie von Matt Damon

Karriere

Mit dem besten Kumpel ganz nach oben

Matt Damon wird als Sohn eines Börsenmaklers und einer Professorin geboren. Seine Eltern trennen sich jedoch als er drei Jahre alt ist und er wächst größtenteils in Cambridge auf und das nicht einmal drei Blocks entfernt von Ben Affleck. Die beiden verbindet von der Kindheit bis heute eine sehr gute Freundschaft.

In der High School spielt Damon schon in einigen Theaterproduktionen mit. Er studiert Englisch an der renommierten Harvard Universität, doch er schwänzt sehr oft Kurse, um bei Filmprojekten mitspielen zu können. So bekommt er seine erste richtige Rolle 1988 in „3 Girlfriends“ neben Julia Roberts. In dem Film hat Damon nur eine Zeile Text und der Erfolg bleibt aus. Nach weiteren Projekten wie „Der Außenseiter“ (1992) und „Die Wiege der Sonne“ (1993) bricht er kurz vor dem Abschluss die Uni ab, um nach Hollywood zu gehen.

Im Jahr 1996 folgt seine erste größere Rolle in „Mut zur Wahrheit“ neben Denzel Washington und Meg Ryan. Er spielt einen Soldaten mit Drogenproblemen und nimmt für die Rolle 25 Kilogramm ab, was zu gesundheitlichen Beschwerden führt.

Nach der Genesung startet seine Karriere jedoch richtig. Er spielt die Hauptrolle in „Good Will Hunting“ (1997) neben Robin Williams - ein Film, dessen Drehbuch er zusammen mit Affleck in Harvard geschrieben hat. Insgesamt wird der Film für neun Oscars nominiert und er und Affleck gewinnen den Goldjungen und auch einen Golden Globe für das beste Drehbuch. Mit diesem Erfolg hätte niemand und vor allem nicht die beiden Freunde gerechnet.

Ab jetzt gibt es kein Halten mehr für den jungen Schauspieler. Mit seiner Rolle in „Der Soldat James Ryan“ (1998) von Steven Spielberg landet er wieder einen Volltreffer. Er spielt an der Seite von Tom Hanks und Vin Diesel einen Kriegsveteranen. Der Film gewinnt fünf Oscars und wird in weiteren sechs Kategorien nominiert.

Neben Edward Norton und John Malkovich spielt er 1998 einen begnadeten Pokerspieler in „Rounders“, der versucht, aus seinem Hobby keine Sucht werden zu lassen. Mit seinem besten Freund Affleck, der inzwischen auch gut in Hollywood ankommt, kann Damon immer wieder gemeinsam Projekte bestreiten. So spielen sie 1999 zusammen in der Komödie „Dogma“ zwei Engel, die in Ungnade Gottes gefallen sind.

Gemischte Kritiken gibt es für den Film „Der talentierte Mr. Ripley“ (1999), in dem Damon die Hauptrolle neben Jude Law und Gwyneth Paltrow übernimmt. Doch seine Leistungen werden von Kritikern gelobt. Für die Rolle nimmt er 15 Kilogramm ab und lernt Klavierspielen.

Einen weiteren selbstgeschriebenen Film setzt er 2002 zusammen mit Casey Affleck um. „Gerry“ beinhaltet nur die beiden Schauspieler Damon und Affleck und basiert auf meist improvisierten Dialogen und sehr langen Kameraeinstellungen.

Im gleichen Jahr startet für Damon seine erfolgreichste Filmreihe, als er die Rolle des Agenten Jason Bourne annimmt. Das Franchise beginnt mit „Die Bourne Identität“ mit Franka Potente. 2004 folgt „Die Bourne Verschwörung“, 2007 „Das Bourne Ultimatum“ und 2016 „Jason Bourne“.

Ein weiteres großes Projekt nimmt er 2001 mit „Ocean's Eleven“ als Linus Caldwell an. Mit den Größten der Großen wie George Clooney, Brad Pitt und Julia Roberts tut er sich in einer Gaunerbande zusammen, um ein Casino auszurauben. Die Fortsetzungen „Ocean's Twelve“ und „Ocean's 13“ folgen 2004 und 2007.

Damon ist spätestens jetzt bereits in den Olymp der Hollywood-Stars aufgestiegen. Doch seine Karriere scheint kein Ende zu nehmen. Weitere sehr erfolgreiche Projekte wie „Departed - Unter Feinden“ mit Leonardo DiCaprio und Jack Nicholson folgen. Einen CIA-Agenten während dem kalten Krieg spielt er 2006 in „Der gute Hirte“ neben Robert De Niro, Angelina Jolie und Alec Baldwin.

2007 erhält er für seine konstanten Leistungen einen Stern auf dem Walk of Fame in Los Angeles. Im Jahr 2009 folgt eine weitere Oscarnominierung als bester Nebendarsteller in „Invictus - Unbezwungen“ neben Morgan Freeman, der Nelson Mandela verkörpert.

Wegen Terminüberschneidungen muss Damon sowohl die Hauptrolle in „Milk“ als auch in „Avatar“ ablehnen. In einem Interview verrät er, dass der Regisseur James Cameron ihm die Rolle in „Avatar“ mit folgenden Worten angeboten hat: „Ich biete dir die Rolle an, doch wenn du ablehnst, braucht der Film dich nicht!“.

Dass er jedoch auch andere Rollen als kluge Köpfe und Agenten spielen kann, beweist Damon in „Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll“ aus dem Jahr 2013. Mit Michael Douglas spielt er ein schwules und sehr exzentrisches Paar. Der Film erhält einige Emmy-, Golden Globe- und BAFTA-Nominierungen.

Ein weiterer Actionfilm mit Damon in der Hauptrolle folgt mit „Elysium“ 2013. Der Film bekommt jedoch gemischte Kritiken. Mit „Interstellar“ von Christopher Nolan im Jahr 2014 trifft Damon jedoch wieder genau ins Schwarze. Er übernimmt die Rolle des Astronauten Dr. Mann, der auf einen fremden Planeten geschickt wird, um diesen auf seine Tauglichkeit als Lebensraum für die Menschen zu testen. Matthew McConaughey und Anne Hathaway übernehmen die Hauptrollen. Der Film erhält fünf Oscarnominierungen und gewinnt sechs Saturn Awards.

Das größte Honorar seiner Karriere mit 25 Millionen Dollar bekommt Damon in „Der Marsianer - Rettet Mark Watney“ von Ridley Scott aus dem Jahr 2015. Wieder spielt er einen Astronauten, doch dieses Mal in der Hauptrolle neben Jessica Chastain und Jeff Daniels. Er wird auf dem Mars zurückgelassen und muss sich am Leben halten, bis die NASA ihn retten kann. Er erhält eine Oscarnominierung als bester Hauptdarsteller.

2016 ist er in der chinesisch-amerikanischen Produktion „The Great Wall“ wieder als Actionheld neben Willem Dafoe und Pedro Pascal zu sehen.

Auch als Produzent ist Damon im Jahr 2017 erfolgreich. Er ist an dem Film „Manchester by the Sea“ beteiligt, der als bester Film für einen Oscar nominiert wird. Casey Affleck gewinnt den Goldjungen als bester Hauptdarsteller.

Für das Jahr 2017 sind zwei Komödien geplant, was für Damon eher ungewöhnlich ist. Zunächst sieht man ihn in „Downsizing“ neben Christoph Waltz, Alec Baldwin und Neil Patrick Harris. Er lässt sich schrumpfen, um sich in einer Kolonie von Miniaturgestalten ein Leben aufzubauen.

Ende 2017 sieht man Damon in der Komödie „Suburbicon“ von George Clooney. Der Film soll in den 50er Jahren spielen. Jedoch ist über den Plot noch nicht viel bekannt. Julianne Moore wird auch mitspielen.

Privatleben

Vorstadt-Daddy auf dem Boden geblieben

2005 heiratet Damon die Argentinierin Luciana Barroso, die Barkeeperin ist und die er bei Dreharbeiten kennenlernt. Gemeinsam haben die beiden vier Töchter. In Interviews verrät der Schauspieler, dass er dem Frauenüberschuss ab und zu mit einem einsamen Spaziergang entkommen muss.

Durch seine vielen Projekte ist er nicht nur mit Ben Affleck, sondern auch mit Brad Pitt und George Clooney sehr gut befreundet. Gemeinsam sind sie auch in verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen aktiv. Beispielsweise ist er Mitbegründer der Organisation H2O Africa, die drei Millionen Menschen in Entwicklungsländern frisches Trinkwasser garantiert.