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Kristen Wiig

Serienübersicht und Biografie

Anfang der 2000er zeigten Tina Fey und Amy Poehler in der Sketchcomedy „Saturday Night Live“ wieder einmal, wie lustig Frauen sein können. Als die beiden zu anderen Aufgaben weiterzogen, Fey zu ihrer Serie „30 Rock“ und Poehler zu ihrer Serie „Parks and Recreation“, blieb ein bisschen Wehmut nicht aus. Doch zum Glück war da Kristen Wiig und die schloss diese Lücke quasi im Alleingang. Von 2005 bis 2012 bereicherte der „Ghostbusters“-Star die Sketchcomedy und wurde dafür mit einer großen Fangemeinde und vier Emmy-Nominierungen belohnt.

Biografie von Kristen Wiig

Karriere

Der übliche Weg auf die SNL-Bühne

Ihre Mutter ist Künstlerin, ihr Vater betreibt einen Seeyachthafen im Westen des Bundesstaates New York. Nach der Trennung der Eltern lebt Kristen Wiig mit ihrem älteren Bruder bei ihrer Mutter. Die Familie zieht nach Pennsylvania und lässt sich schließlich in Rochester, New York nieder, wo die Schauspielerin die Highschool besucht. Für ihr Kunststudium zieht sie einmal durch das halbe Land nach Arizona. Weil es zum Stundenplan gehört, besucht sie einen Schauspielkurs und wird von ihrem Lehrer dazu überredet zu bleiben. Kurz darauf findet auch Kristen Wiig selbst ihre Passion für die darstellende Kunst, denn sie bricht ihr Studium ab und zieht nach Los Angeles, um sich der bekannten Impro-Gruppe The Groundlings anzuschließen. Viele ehemalige Mitglieder der Truppe hat es bereits zu „Saturday Night Live“ verschlagen, darunter bekannte Seriengesichter wie Will Ferrell, Ana Gasteyer und Maya Rudolph. Auch Kristen Wiig zieht es 2005 nach einigen kleineren Film- und Serienrollen auf die weltbekannte Bühne im bekannten GE Building am 30 Rockefeller Plaza. Sie übersteht eine Budgetkürzung und wird 2006 zum festen Mitglied. Vielen Zuschauern wird sie in ihren zahlreichen Rollen in Erinnerung bleiben, unter anderem war sie gemeinsam mit Fred Armisen als Musikduo Garth und Kat zu sehen. Zu ihren erinnerungswürdigen Figuren gehört Gilly, boshaftes Schulmädchen, und Cheryl Bryant, eine Moderatorin, die Preise im Publikum verteilt und dabei immer viel aufgeregter ist als die Gewinner. Zu ihrem Sketchrepertoire zählen auch berühmte Persönlichkeiten wie Sängerin Taylor Swift, Politikerin Nancy Pelosi und Schauspielerin Jamie Lee Curtis. Ihre Abschiedsepisode im Mai 2012 wird von Mick Jagger moderiert und beinhaltet eine emotionale Abschiedssequenz für sie, bei der auch Amy Poehler, Will Forte und Rachel Dratch als Gäste dabei sind.

Ihr Debüt auf der Leinwand gibt sie 2007 als passiv-aggressive Chefin von Katherine Heigls Figur in dem Judd Apatow-Film „Beim ersten Mal“. Außerdem ist sie in zahlreichen Filmen zu sehen, darunter die Komödien „Die Solomon Brüder“ (2007), „Pretty Bird“ (2008), „Ausgequetscht“ (2009) und „MacGruber“ (2010). Sich selbst bezeichnet sich jedoch nicht als Komikerin, sondern als Schauspielerin, die viele Komödien macht. „Aber ich möchte auch andere Dinge machen!“ betont sie in Interviews. 2009 versucht sie sich zum Beispiel in der Drew Barrymore-Dramedy „Rollergirl“ als Maggie Mayhem.

Ihren größten Erfolg feiert sie dennoch mit einer Comedy. 2011 übernimmt sie die Hauptrolle in dem Film „Brautalarm“, zu dem sie auch gemeinsam mit Annie Mumolo das Drehbuch schreibt. Damit liefern sie eine als romantische Komödie bezeichneten Film ab, der auch Zuschauer begeistert, die diesem Genre für gewöhnlich nur wenig abgewinnen können.

Extrem lustig, mit Ambitionen im Dramafach

2013 übernimmt sie die Rolle der jüngeren Version der Hauptfigur Lucille in der Kultcomedy Arrested Development, die sonst von Jessica Walter dargestellt wird. Es folgen weitere Filme, darunter „Anchorman - Die Legende kehrt zurück“ mit Will Ferrell. Mit diesem SNL-Kollegen steht sie auch in der Miniserie The Spoils of Babylon (2014) vor der Kamera.

2015 kommt sie gleich in zwei Dramen in die Kinos, an der Seite von Alexander Skarsgard in dem Drama „The Diary of a Teenage Girl“ und als Hauptfigur in „Nasty Baby“. Doch für alle, die den Humor der Schauspielerin zu schätzen wissen, gibt es im Januar 2015 Entwarnung: gemeinsam mit Melissa McCarthy, Kate McKinnon und Leslie Jones wird sie in dem dritten Ghostbuster-Film zu sehen sein. Und das dürfte äußerst amüsant werden, schließlich haben Kristen Wiig und Melissa McCarthy schon in Brautalarm bewiesen, was für ein gutes Comedyteam sie sein können, während die anderen beiden sich bei „Saturday Night Live“ bewiesen haben.

Neben ihrer Kameraarbeit macht Kristen Wiig auch immer wieder Synchronisation, unter anderem ist sie als Lola Bunny in der „Looney Tunes Show“ und dem Film „Ich - Einfach unverbesserlich“ (2010) zu hören.

Privatleben

Von 2005 bis 2009 war die Schauspielerin mit Hayes Hargrove verheiratet.

Kristen Wiig ist Vegetarierin.