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Kristen Bell
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Kristen Bell

Serienübersicht und Biografie

Biografie von Kristen Bell

Kristen Anne Bell erblickte in Huntington Woods, Michigan, das Licht der Welt. Ihr Vater, Tom Bell, ist Verantwortlicher der WOAI-TV-Nachrichten in San Antonio und ihre Mutter eine Krankenschwester. Ihre Eltern haben sich scheiden lassen als Bell zwei Jahre alt war und sie wuchs dann bei ihrer Mutter auf. Aus den Zweitehen ihrer Eltern hat Bell insgesamt sechs Halbgeschwister. Nachdem verschiedene Leute ihrer Mutter bestätigten, dass Bell sehr fotogen ist, begab sich Lorelai Bell auf die Suche nach einem Agenten. Bevor Bell ihren 13. Geburtstag feierte, erschien sie in zahlreichen Anzeigen für Detroiter Firmen und schon bald mündete ihre junge Karriere in Werbespots, die zu Schauspielunterricht führten und einer Statistenrolle in „Gestern war ich noch Jungfrau“ (1998).

Karriere

Bevor Kristen Bell ihren Highschool-Abschluss machte, trat sie bereits in verschiedenen Schulaufführungen auf. Anschließend machte sie sich auf nach New York um Schauspiel an der renommierten Tisch School of the Arts zu studieren. Nur drei Jahre später gab Bell ihr Broadway-Debüt in „The Adventures of Tom Sawyer“ und ein Jahr darauf erschien sie in „The Crucible“ neben Liam Neeson und Laura Linney am Broadway. Ihre erste kleine Leinwandrolle übernahm die Schauspielerin mit polnischen und schottischen Wurzeln in der Komödie „Pootie Tang“ im Jahr 2001 und anschließend in dem Drama „People are Dead“ (2002). Es folgten Gastrollen wie in The Shield, American Dreams, The O'Keefes und Everwood, sowie die Hauptrolle in dem TV-Spielfilm „The King and Queen of Moonlight Bay“ (alle 2003).

Nachdem Kristen Bell die Hauptrolle in dem TV-Spielfilm „Gracie's Choice“ und in dem Kinothriller „Spartan“ (beide 2004) die entführte Präsidenten-Tochter spielte und in Deadwood eine Gastrolle übernahm, feierte sie bereits ihren großen Durchbruch als 17-jährige Detektivin in der Titelrolle der UPN-Serie Veronica Mars. Drei Jahre lang war sie als Enrico Colantonis Tochter zu sehen und erhielt durchweg positive Kritiken. Währenddessen erschien Bell in der Komödie „Kifferwahn“ (orig. „Reefer Madness: The Movie Musical“), in dem Thriller „Deepwater“ (beide 2005), in der Krimikomödie „Fifty Pills“ und neben Ian Somerhalder in dem SciFi-Thriller „Pulse“, sowie in dem Drama „Roman“ (alle 2006).

Nach dem Ende von Veronica Mars bekundete Kristen Bell großes Interesse an einer Rolle in der populären Serie Heroes (2007-08) und prompt wurde Elle Bishop in die Handlung der zweiten Staffel eingeführt. Zur gleichen Zeit übernahm die Schauspielerin auch die Erzählstimme in Gossip Girl (2007-2012) und erschien in der Star Wars-Komödie „Fanboys“, sowie in der Hauptrolle der romantischen Komödie „Nie wieder Sex mit der Ex“ (beide 2008) neben Mila Kunis, Russell Brand und Jason Segel. Im Jahr 2009 folgten die Romanze „Serious Moonlight“ mit Meg Ryan und die Komödie „All Inclusive“ mit Vince Vaughn.

Bell wurde in „When in Rome - Fünf Männer Männer sind vier zu viel“ unter anderem von Josh Duhamel und Dax Shepard umworben, erschien noch einmal als Sarah Marshall in „Männertrip“, gab noch einen Gastauftritt in Party Down (2009/10) und erschien neben Jamie Lee Curtis und Sigourney Weaver in der Romanze „Du schon wieder“. Es folgte ein Cameo in „Scream 4“ (2011) und das Hüftschwingen in „Burlesque“ (2010).

Auch auf den Fernsehbildschirm kehrte die Schauspielerin im Herbst 2011 zurück. An der Seite von Don Cheadle ist sie in House of Lies die Unternehmensberaterin Jeannie Van Der Hooven, die langsam die Anziehungskraft ihres Kollegen zu spüren beginnt. Die halbstündige Single-Kamera-Comedy basiert auf dem Buch „House of Lies: How Management Consultants Steal Your Watch and Tell You the Time“ von Martin Kihn - einem ungeschönten Einblick in die Consulting-Branche. Im Jahr 2012 spielte Kristen Bell in den Komödien „Safety Not Guaranteed“ und „Movie 43“, in letzterer verwirklicht sie die Träume ihrer Fanboys und schlüpft ins Supergirl-Kostüm.

Die Actionkomödie „Hit and Run“ (2012) produzierte sie gemeinsam mit Dax Shepard und spielte eine der Hauptrollen. 2013 übernahm Kristen Bell die Stimme von Prinzessin Anna im Disney-Welterfolg „Frozen“. Auch die Gesangsparts der englischsprachigen Version sang sie ein. Im Jahr 2014 schlüpfte Bell zur Freude ihrer Fans erneut in die Rolle der „Veronica Mars“. Die Film-Fortsetzung zur Serie kam zustande nachdem sich die Darstellerin gemeinsam mit Serienerfinder Rob Thomas erfolgreich eine Kickstarter-Kampagne initiiert hatte.

In Parks and Recreation war sie als Ingrid de Forest 2013 -2014 in drei Episoden zu Gast. In der Webserie Play It Again, Dick (2014) ist sie neben ihrem guten Freund Ryan Hansen (Veronica Mars) zu sehen. 2016 übernimmt sie die Hauptrolle in der Serie The Good Place.

Neben den Serien und Filmen ist Kirsten Bell ein bekennender Geek und freut sich seit 2007 die Figur Lucy Stillman in der „Assassin's Creed“-Reihe zu sprechen, sowie auch Cora in dem Film und dem Videogame „Astro Boy“. Außerdem spielt Bell gelegentlich Theater und moderiert große Shows, wie die CMT Music Awards.

Filmografie von Kristen Bell

  • Queenpins
  • Polish Wedding“ (1998)
  • Pootie Tang“ (2001)
  • The King and Queen of Moonlight Bay“ (2003)
  • Gracie's Choice“ (2004)
  • Spartan“ (2004)
  • Deepwater“ (2005)
  • Reefer Madness: The Movie Musical“ (2006)
  • Pulse“ (2006)
  • Fifty Pills“ (2006)
  • Roman“ (2006)
  • Flatland“ (2007)
  • Forgetting Sarah Marshall“ (2008)
  • Serious Moonlight“ (2009)
  • Astro Boy“ (2009)
  • Couples Retreat“ (2009)
  • Fanboys“ (2009)
  • You Again“ (2010)
  • When in Rome“ (2010)
  • Astro Boy vs The Junkyard Pirates“ (2010)
  • Lost Masterpieces of Pornography“ (2010)
  • Burlesque“ (2010)
  • Get Him to the Greek“ (2010)
  • Scream 4“ (2011)
  • Hit & Run“ (2012)
  • Flatland²: Sphereland“ (2012)
  • Big Miracle“ (2012)
  • Safety Not Guaranteed“ (2012)
  • Stuck in Love“ (2012)
  • Frozen“ (2013)
  • The Lifeguard“ (2013)
  • Some Girl(s)“ (2013)
  • Lady Gaga and the Muppets Holiday Spectacular“ (2013)
  • Movie 43“ (2013)
  • Veronica Mars“ (2014)
  • The Story of Frozen: Making a Disney Animated Classic“ (2014)
  • Mary Poppins Quits“ (2014)
  • The Making of Frozen“ (2014)
  • The Maya Rudolph Show“ (2014)
  • Frozen Fever“ (2015)
  • It's Your 50th Christmas Charlie Brown“ (2015)
  • Unity“ (2015)
  • LEGO Frozen Northern Lights“ (2016)
  • Bad Moms“ (2016)
  • The Boss“ (2016)
  • Zootopia“ (2016)
  • A Bad Moms Christmas“ (2017)
  • Olaf's Frozen Adventure“ (2017)
  • How to Be a Latin Lover“ (2017)
  • CHiPS“ (2017)
  • The Wonderful World of Disney: Magical Holiday Celebration“ (2017)
  • The Disaster Artist“ (2017)
  • Pandas“ (2018)
  • Like Father“ (2018)
  • Mickey's 90th Spectacular“ (2018)
  • Teen Titans Go! To the Movies“ (2018)
  • Ralph Breaks the Internet“ (2018)
  • Frozen II“ (2019)

Kristen Bell Privatleben

Kristen Bell war fünf Jahre lang mit Kevin Mann liiert, doch im Jahr 2007 löste sie ihre Verlobung mit dem Produzenten (u.a. „Fanboy“, „Fifty Pills“).

Anschließend lernte sie Parenthood-Darsteller Dax Shepard kennen und lieben. Im Januar 2010 haben sich die beiden verlobt und sind im März 2013 zum ersten mal Eltern einer Tochter geworden, Lincoln. Im Oktober 2013 haben Bell und Shepard geheiratet. Im Dezember 2014 brachte Kristen Bell ihre Tochter Delta zur Welt.

Bell ist Investorin des Restaurants L'Scorpion am Hollywood Boulevard und feiert dort auch gerne privat. Die Darstellerin ernährt sich vegetarisch und setzt sich für den Tierschutz ein.