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Kevin Spacey

Serienübersicht und Biografie

Die meisten kennen Kevin Spacey als begnadeten Schauspieler. Doch er hat noch einige andere Talente. Beispielsweise ist er sehr begabt in Imitationen von anderen Personen. Sein Können beweist er in verschiedenen Fernsehshows wie beispielsweise in der Talkshow von Jimmy Fallon. Er imitiert Christopher Walken, Al Pacino oder auch sein Idol Jack Lemmon. Seit 2013 ist er in der Serie House of Cards zu sehen.

Biografie von Kevin Spacey

Kevin Spacey wird am 26. Juli 1959 in New Jersey geboren, seine Mutter ist Sekretärin, sein Vater technischer Redakteur. Er hat zwei ältere Geschwister: eine Schwester und einen Bruder. Erste Schritte auf den Brettern, die die Welt bedeuten, macht der Junge bereits in der Highschool, wo er eine Hauptrolle als Captain Georg von Trapp in dem Stück „The Sound of Music“ übernimmt. An seiner Seite als Maria kann man Mare Winningham bewundern, die später ebenfalls den Karriereweg nimmt und zuletzt als Mildred Pierce in Hatfields & McCoys das Publikum begeistern kann.

Karriere

Nach der Schule versucht Kevin Spacey, für mehrere Jahre als Comedian Fuß zu fassen, doch dann wechselt er ins Dramafach und beginnt eine Ausbildung am renommierten Juilliard. Zwei Jahre hält er es dort aus, dann will er endlich arbeiten und verlässt die Schule ohne Abschluss, um eine Stelle beim New York Shakespeare Festival 1981 anzunehmen. Unterstützt vom Chef des Festivals gibt Spacey im Jahr darauf sein Broadway-Debüt in dem Henrik-Ibsen-Stück „Gespenster“.

1986 kann er größere Aufmerksamkeit auf sich ziehen als er die Gelegenheit bekommt, mit seinem Idol und späterem Mentor Jack Lemmon für eine Aufführung von Eugene O'Neills „Long Day's Journey into Night“ zusammenzuarbeiten.

Erste Schritte auf der Mattscheibe beinhalten einen Auftritt im zweiten Staffelauftakt der TV-Serie „Crime Story“. Frühe Kevin-Spacey-Fans erinnern sich gerne an die Auftritte ihres Stars in der Serie Wiseguys (1988), wo er den verrückten Waffendealer Mel Profitt spielt. Erste Filmerfolge feiert er dann unter anderem in dem Drama „Glengarry Glen Ross“ (1992) und der Krimikomödie „Swimming with the Sharks“ (1994).

Die großen Ehrungen

Schon kurz darauf darf er sich über seinen ersten Oscar freuen - für die Rolle des Verbal Kint in dem Film „The Usual Suspects“. Total Film (UK) wählt die Figur später auf den fünften Platz in der Liste der größten Bösewichte aller Zeiten. Die Mühe hat sich also gelohnt, immerhin lässt Kevin Spacey sich die Finger seiner linken Hand zusammenkleben, um seine Rolle realistischer spielen zu können.

1995 erscheint der Schauspieler in dem David-Fincher-Film „Se7en“ als Serienkiller John Doe. Sein Erscheinen gegen Ende des Films kommt für das Publikum überraschend, da der Schauspieler in der Werbung für den Film zunächst nicht erwähnt wird, um das Ende nicht zu verraten.

Weitere große Rollen folgen. Zwischen 1995 und 1999 ist Spacey in zahlreichen Blockbustern zu sehen, darunter „L.A. Confidential“ an der Seite von Russell Crowe und „The Negotiator“, wo er sich das Scheinwerferlicht mit Samuel L. Jackson teilt.

1999 begeistert der Schauspieler Publikum und Kritiker als Lester Burnham in „American Beauty“. Kevin Costner, Woody Harrelson, John Travolta, Tom Hanks, Chevy Chase und Bruce Willis sind ebenfalls in der Auswahl für die Rolle, doch Spacey ist von Beginn an die erste Wahl von Regisseur Sam Mendes. Ein Oscar für diese Hauptrolle krönt die Karriere des Schauspielers im Jahr 2000. Im selben Jahr darf er sich über seinen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame freuen.

Hauptrollen in den Filmen „Pay It Forward“ (2000), „K-Pax“ (2001), „The Life of David Gale“ (2003) und „Beyond the Sea“ (2004, er selbst auch als Regisseur) folgen, bevor Spacey im Jahr 2006 einem weiteren erinnerungswürdigen Bösewicht Leben einhaucht. In der Verfilmung „Superman Returns“ (2006) mit Brandon Routh in der Titeltrolle schlüpft Kevin Spacey in die Rolle des Widersachers Lex Luthor.

Auch als Produzent ist Spacey aktiv. Er ist bei „The Social Network“ aus dem Jahr 2010 und auch bei der Erfolgsserie House of Cards beteiligt.

Von der Kinoleinwand in die Serienwelt

2009 kann man ihn in der Komödie „The Men Who Stare at Goats“ (im Deutschen: „Männer, die auf Ziegen starren“) an der Seite von George Clooney und Jeff Bridges bewundern. 2011 macht er als Psycho seinen Angestellten als einer der titelgebenden „Horrible Bosses“ das Leben schwer. Im selben Jahr ist er der erste Hollywoodstar, der eine Hauptrolle in einem komplett chinesisch finanzierten Film, „Inseparable“, übernimmt.

2013 startet Kevin Spacey seinen Angriff auf die Herzen der Serienfans und tritt als Francis Underwood in House of Cards auf, der ihm Golden-Globe- und Emmy-Nominierungen einbringt. 2015 wird seine Leistung mit dem Golden Globe Award als bester Darsteller ausgezeichnet.

2010 erhält der Schauspieler den britischen Verdienstorden „Commander of the Order of the British Empire“ (CBE), die dritte Stufe des Ritterordens.

Privatleben: Geheim bleibt geheim

Sein Privatleben hält Spacey sehr geheim. Er betont immer wieder, dass jeder Mensch das Recht auf ein geheimes Privatleben hat und weigert sich strikt, irgendwelche Details nach außen zu lassen. Zu der Oscar-Verleihung im Jahr 2000, in der er den Preis gewinnt, nimmt er Dianne Dreyer mit. In seiner Dankesrede erwähnt er sie auch. Es kommt heraus, dass die beiden seit 1992 ein Paar sind.

Seitdem gibt es immer wieder die Gerüchte, dass Spacey homosexuell sei. Doch dies dementiert er des Öfteren in Interviews.

2005 wird ihm der Ehrendoktortitel verliehen. Er lehrt unter anderem als Gastprofessor an der Oxford Universität. In seiner Kevin Spacey Foundation fördert er seit 2010 aktiv junge Talente. Er sieht es als die Pflicht eines jeden Professionellen an, das Wissen an die nächste Generation weiterzugeben. Seit 2016 gibt er auf masterclass.com sogar Schauspielunterricht.

Spacey unterstützt zudem die demokratische Partei. Ihn verbindet eine enge Freundschaft mit dem ehemaligen US-Präsident Bill Clinton.