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Kate Walsh
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Kate Walsh

Serienübersicht und Biografie

Als Kate Walsh am Seattle Grace Mercy West Hospital auftaucht, kann sie sich bei den MerDer-Anhängern zunächst keine Freunde machen. Doch auch wenn sie als Addison Montgomery bei dem Traumpaar für Probleme sorgt, schafft sie es nach und nach die Sympathien der Zuschauer für sich zu gewinnen. Vor allem überzeugt Walsh Grey's Anatomy-Schöpferin Shonda Rhimes, die für sie das Spin-off Private Practice kreiert.

Biografie von Kate Walsh

Kate Walsh erblickt als jüngstes von fünf Kindern im kalifornischen San Jose das Licht der Welt und wächst in Tuscon, Arizona auf. Die Schauspielerin mit italienischen und irischen Wurzeln beginnt während der 80er Jahre ihre Karriere als Model in Japan, wo sie auch Englischunterricht gibt. Danach studierte sie am renommierten Piven Theater Workshop Schauspiel und brilliert in mehreren Theaterproduktion. 1987 zieht Kate nach New York und lebt ihr komödiantisches Talent mit der Comedy Troupe Burn Manhattan aus.

Karriere

Ihr Schauspieldebüt gibt die Darstellerin 1996 als Schwester des Hauptdarstellers Luke Perry in dem Film „Normal Life - Tödliche Illusion“. Im gleichen Jahr folgen Gastrollen in den Serien Homicide: Life on the Street und Swift Justice, sowie der Thriller „Henry: Portrait of a Serial Killer, Part 2“. Ein Jahr später bleibt sie dem Comedy-Genre treu und ist in ihrer ersten größeren Rolle in der ABC-Serie The Drew Carey Show (1997-2002) zu sehen, in der sie Careys korpulente Freundin Nicki spielt. Für die Rolle muss sie einen Fatsuit tragen.

Anschließend sieht man Walsh in zahlreichen Gastauftritten in verschiedenen Serien, wie Law & Order (1997), Cupid (1998) oder The Mike O'Malley Show (1999). Im Jahr 2000 kann sie eine wiederkehrende Rolle in der Comedyserie The Norm Show ergattern und spielt neben Nicolas Cage in dem romantischen Film „Family Man“.

Danach geht es mit wiederkehrenden Serienrollen weiter, so wie 2001 in der kurzlebigen Actionserie The Fugitive oder The Mind of the Married Man. Walsh übernimmt schließlich 2002 eine Hauptrolle in „Anatomy of a Breakup“ und eine Nebenrolle in der Romanze „Unter der Sonne Toskanas“ (2003), wo sie das erste Mal auf ihre spätere Kollegin Sandra Oh trifft. Es soll ein Engagement in einem Spin-off der beliebten Sitcom King of Queens folgen, doch das Projekt wird verworfen.

So hangelt sich Kate Walsh durch weitere Gastauftritte und wiederkehrende Rollen in Serien wie Joint Custody oder The Men's Room (2004). In Karen Sisco spielt sie zwei Episoden lang Sgt. Marley Novak und in der erfolgreichen Krimiserie CSI: Crime Scene Investigation (2004) eine Transsexuelle. Einen weiteren Ausflug auf die große Leinwand unternimmt die Darstellerin in der Actionkomödie „After the Sunset“ (2004) an der Seite von Pierce Brosnan, Woody Harrelson und Salma Hayek. Mehrmals spielt sie an der Seite von Will Farrell - in „Wake Up, Ron Burgundy: The Lost Movie“ (2004), in „Fußballfieber - Elfmeter für Daddy“ und auch in „Verliebt in eine Hexe“ (2005) spielt sie an seiner und Nicole Kidmans Seite. Im Jahr 2007 ist sie auf der Leinwand in dem Fantasyfilm „Veritas, Prince of Trurh“ (2007) zu sehen und 2009 in dem Drama „One Way to Valhalla“. Ebenfalls 2009 steht Walsh neben Paul Bettany in dem biblischen Thriller „Legion“ vor der Kamera.

Im Jahr 2005 landet Kate Walsh den großen Coup und spielt die Ex-Frau von Dr. Derek Shephard in der erfolgreichen Ärzteserie Grey's Anatomy. Was als wiederkehrende Gastrolle gedacht war, entwickelt sich zunächst zu einer der Hauptrollen, denn ihre Rolle der Dr. Addison Montgomery ist bei Fans sehr beliebt. Später bekommt sie von Schöpferin Rhonda Rhimes ihre eigene Serie: Ab 2007 ist sie mit der Rolle der Gynäkologin im Spin-off Private Practice zu sehen. 2010 erscheint Walsh zudem in vier Episoden der Serie Funny or Die Presents ... bei HBO. In dem Drama „Angels Crest“ (2011) und neben Emma Watson und Nina Dobrev als Mutter des Hauptdarstellers (Logan Lerman) in dem romantischen Drama „The Perks of Being a Wallflower“ erscheint Walsh auf der Kinoleinwand.

Nach dem Serienende von Private Practice sieht man die Darstellerin 2013 sogleich in drei Episoden von Full Circle wieder. In der ersten Staffel der Krimiserie Fargo ist sie 2014 als Gina Hess dabei. Ebenfalls 2014 erhält sie ihre nächste Serienhauptrolle in der Comedy Bad Judge, doch beim Publikum hat die Serie über eine ungewöhnliche Richterin keinen Erfolg. An der Seite von Sean Bean und Eva Longoria spielt Walsh 2015 im Thriller „Any Day“, auch in der Komödie „Staten Island Sommer“ ist sie dabei.

Eine neue Hauptrolle übernimmt sie 2017 in der Netflix-Produktion 13 Reasons Why, in der sie Olivia spielt, deren Tochter Hannah (Katherine Langford) Selbstmord begeht. Im gleichen Jahr ist Kate Walsh auch in der Komödie „Girl's Trip“ und dem Jugendfilm „#REALITYHIGH“ dabei.

Privatleben

Die Schauspielerin ist von September 2007 bis Dezember 2008 mit dem Filmproduzenten Alex Young verheiratet.

Zwischen 2009 und 2011 ist Kate Walsh mit Unterwasser-Spezialist Neil Andrea liiert. Anschließend ist sie vier Jahre lang mit dem Autor Chris Chase liiert.

2015 wird bei der Schauspielerin ein gutartiger Hirntumor diagnostiziert und erfolgreich entfernt. Sie nimmt sich eine neunmonatige Auszeit.

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