Josh Holloway ist vor allem wegen seines selbstbewussten Auftretens und seines guten Aussehens beliebt. Seine langen Haare sind in Lost das Markenzeichen seines Charakters. Doch in Interviews gibt der Schauspieler des Öfteren zu, dass er die lange Mähne hasst. Dennoch muss er zugeben, dass es ziemlich cool aussieht. Das People-Magazin wählt ihn jedoch nicht nur wegen der Haare 2005 in die Liste der 50 hübschesten Menschen der Welt.
Biografie von Josh Holloway
Josh Lee Holloway kommt in San Jose, Kalifornien, zur Welt und ist der Zweitälteste von vier Söhnen. In seinen Adern fließt holländisches und schottisches Blut. Als er zwei Jahre alt ist, zieht die Familie in die malerische Provinz der Blue Ridge Mountains in Georgia um, wo Holloway die Cherokee Highschool besucht. Bereits in jungen Jahren entdeckt er seine Leidenschaft für das Schauspielen. Zunächst studiert er aber ein Jahr an der University of Georgia bevor er sich endgültig für Hollywood und das Modeln entscheidet.
Jobs als Model zu ergattern fällt Josh Holloway verständlicherweise nicht schwer und er kann sich eine erfolgreiche Karriere aufbauen, doch mit den Rollen geht es nicht so leicht von der Hand. Die erste übernimmt Holloway als Gastdarsteller in einer Episode der beliebten Serie Angel im Jahr 1999 und spielt das erste Vampiropfer, das in den ersten Minuten des Piloten von Angel getötet wird. Erst zwei Jahre später folgt die nächste, aber zumindest eine Hauptrolle, in dem Thriller „Cold Heart“ (2001) an der Seite von Nastassja Kinski. Anschließend gastiert Holloway in Walker, Texas Ranger (2001).
Es folgen weitere Rollen auf der Leinwand, wie die Komödie „Ausziehen, einziehen, umziehen!“, der Western „Mi Amigo“, das Drama „Meine Tochter ist keine Mörderin“ und der TV-SciFi-Thriller „Sabretooth“ (alle 2002), sowie in der Komödie „Dr. Benny“ (2003) - doch der große Durchbruch bleibt vorerst aus. Danach übernimmt der Schauspieler Gastrollen in Serien wie CSI: Crime Scene Investigation und The Lyon's Den (beide 2003), NCIS und Good Girls Don't… (beide 2004).
Dann geschieht ein Wunder in seinen Augen und Josh Holloway ergattert den Part von James Sawyer Ford in dem ABC-Hit Lost, in dem er sechs Staffeln lang den liebenswerten bad ass gibt und die Herzen unzähliger Fans in Sturm erobert. Daraufhin erscheint er in dem Thriller „Whisper - Die Stimme des Bösen“ (2007) und in der Romanze „Stay Cool“ (2009) und übernimmt die Darstellung der Figur Ajay in dem Videospiel „Command & Conqueer 3: Tiberium Wars“.
Eine Rolle in dem Western „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ und die Rolle von Gambit in „X-Men 4“ und in „X-Men: The Last Stand“ muss er aufgrund Terminüberschneidungen mit Lost absagen.
Josh Holloway erscheint 2011 in dem Staffelfinale der Serie Community, sowie an der Seite von Tom Cruise in dem Blockbuster „Mission: Impossible - Phantom Protokoll“ auf der großen Leinwand.
In der kurzlebigen Serie Intelligence (2019) spielte Josh Holloway 2014. 2016 ist der Darsteller als Hauptfigur in der Science-Fiction-Serie Colony zu sehen.
Filmografie von Josh Holloway
„Completely Lost“
„Cold Heart“ (2001)
„Sabretooth“ (2002)
„Whisper“ (2007)
„Stay Cool“ (2011)
„Five“ (2011)
„Mission: Impossible - Ghost Protocol“ (2011)
„Battle of the Year“ (2013)
„Paranoia“ (2013)
„Sabotage“ (2014)
„There's Only One America's Team“ (2016)
Josh Holloway Privatleben
Seit 1998 ist Josh Holloway mit der aus Indonesien stammenden Yessica Kumala liiert. Am Ende eines langen Drehtages zur Pilotepisode von Lost hält der Schauspieler um ihre Hand an und im Oktober 2004 heiratet das Paar. Sie leben mit ihren zwei Kindern in Santa Barbara, Kalifornien.
Fakten zu Josh Holloway
5 Fakten über Lost-Star Josh Holloway
Josh Holloway avancierte mit der Rolle des narzisstischen und gemeinen Sawyer in dem Inseldrama „Lost“ quasi über Nacht zum Star. Seitdem ist er nicht nur auf der Leinwand gefragt, sondern ebenfalls ein begehrtes Model: Im Davidoff-Cool-Water-Werbespot sprang er von den Klippen und von Zuschauerinnen weltweit wird er jährlich zu den sexiest men gezählt.
Fakt 1
Mit bereits elf Jahren hatte Josh Holloway seinen ersten Job: Er sammelte auf einer Farm die toten Hühner ein. Als Teenager arbeitete er in einem Restaurant und als Bauarbeiter.
Fakt 2
Der Schauspieler als Immobilienmakler? Hätte der Schauspieler die Rolle in „Lost“ nicht an Land gezogen, würde er jetzt Häuser verkaufen. Die Lizenz dafür hatte er bereits in der Tasche, denn nach zehn Jahren als erfolgloser Schauspieler wollte er fähig sein, eine Familie zu ernähren.
Fakt 3
Josh Holloway verdankt die Rolle des Sawyer seinem Temperament. Denn als er zum Vorsprechen kam, waren sich die Produzenten nicht sicher, ob er der Richtige für den Part wäre. Als er sich beim Lesen seines Texts auch noch verhaspelte, trat er aus Frust und Wut den Stuhl durch den gesamten Raum - und genau das überzeugte die Produzenten. Sie änderten sogar die Herkunft des Charakters von New York auf Tennessee aufgrund von Holloways Südstaatenakzent.
Fakt 4
Der Darsteller hat drei Brüder, die im IT-Bereich arbeiten und Holloway als Intellektuellen bezeichnet. Im Gegensatz dazu hat ihm in seiner Jugend seine Mutter einen viertel Dollar pro gelesene Seite eines Buches versprochen - doch Holloway hat noch nicht einmal 50 Cent zusammengekriegt. Er hatte einfach keine Lust auf Bücher.
Fakt 5
Er ist laut seinen Kolleginnen ein richtiger Südstaaten-Gentleman, der den Frauen die Tür aufhält, ihre Taschen trägt und sichergeht, dass sich Frauen beschützt fühlen. Der Schauspieler ist bodenständig geblieben und braucht keinen Luxus (2006 verdiente er 80.000 US-Dollar pro Episode von Lost). Seine Flitterwochen verbrachte der Star mit seiner Frau in einem Wohnwagen beim Fischen in Alaska.
Josh Holloway Hauptrollen in Serien
Josh Holloway kann fünf Auftritte als Hauptdarsteller in Serien für sich verbuchen.
Die Retroserie über einen Fluchtfahrer in den 70er Jahren bringt Lost-Star Josh Holloway und den Co-Schöpfer des Inselabenteuers, Film- und Serienmacher J. J. Abrams, erneut zusammen. Holloway soll in Duster die Hauptrolle fahren.
Mittwoch, 10. März 2021 14:00 Uhr von Mario Giglio
Einst als eine der erfolgreichsten Kabelserien gestartet, ist Colony beim USA Network nun am Ende. Das Finale der dritten Staffel Ende Juli muss daher auch als Serienfinale herhalten. Zu stark sanken die Einschaltquoten.