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Joseph Gordon-Levitt
© Relativity Media

Joseph Gordon-Levitt

Serienübersicht und Biografie

Der US-amerikanische Schauspieler und Filmregisseur Joseph Gordon-Levitt zählt spätestens seit seiner Rolle als unglücklich Verliebter Tom in dem Independent-Hit „(500) Days of Summer“ aus dem Jahr 2009 und als Teil des Casts von „Inception“ aus dem Jahr 2010 zu den bekanntesten Gesichtern des jüngeren Hollywoods.

Von dem Celebrity-Rummel hält der in Los Angeles geborene Darsteller allerdings rein gar nichts: „Dieses ganze Celebrity-Ding geht mir auf die Nerven. Ich bin kein Celebrity, und es ist so ein seltsames Konzept, das sich die Gesellschaft ausgedacht hat. Astronauten und Lehrer sind weitaus erstaunlicher, als Schauspieler.“

Biografie von Joseph Gordon-Levitt

Karriere

Der US-amerikanische Schauspieler Joseph Gordon-Levitt wurde am 17. Februar 1981 in Los Angeles geboren. Als Kind einer engagierten Familie, die sich für jüdisch-islamischen Dialog einsetzt und unter deren Mitgliedern sich auch sein Großvater mütterlicherseits, Michael Gordon, befindet - ein ehemaliger Hollywood-Regisseur - interessiert sich Gordon-Levitt früh für die Schauspielerei.

Bereits im zarten Alter von vier Jahren tritt Joseph Gordon-Levitt einer Musical und Theatergruppe bei. Sogleich entdeckt ihn ein Agent und Gordon-Levitt ist fortan in größeren TV-Werbespots zu sehen, unter anderem für Pop-Tarts, das amerikanische Kult-Gebäck. Anfang der 1990er Jahre ist er zunächst in verschiedenen Fernsehfilmen und -Serien zu sehen, darunter in der Soap-Opera „Dark Shadows“. Im Jahr 1992 ist er in 13 Episoden der Sitcom „The Power that be“ zu sehen, ein Jahr später spielt er in vier Episoden der Erfolgsserie Roseanne mit. Ende der 1990er Jahre hat Gordon in mehr oder weniger kleineren TV- und Filmproduktion genügend Erfahrung gesammelt, um durchzustarten: Im Jahr 1999 spielt er an der Seite von Heath Ledger, mit dem er bis zu dessen Tod häufig verwechselt wurde, in dem Kultfilm „10 Things I Hate About You“ mit.

Gordon-Levitt unterbricht im Jahr 2000 seine Karriere als Schauspieler für ein Studium an der Columbia University in New York, wo er Geschichte, Literatur und französische Poesie studiert. Vier Jahre später verlässt er die Universität als begeisterter Frankophiler und mit fließendem Französisch. Mit der eigens gesetzten Anforderung, von nun an „gute Filme“ zu drehen, konzentriert er sich ab 2004 wieder auf die Schauspielerei.

Mit Erfolg: Joseph Gordon-Levitt macht sich als Darsteller in ambitionierten Independent-Filmen einen Namen. So übernimmt er im Jahr 2004 die Rolle eines schwulen Sexarbeiters in dem Film „Mysterious Skin“ und ist ein Jahr später in „Brick“ zu sehen, einem modernen Film Noir, durch den er Kritikern erstmal positiv auffällt und vielerorts hoch gelobt wird. Es folgen weitere Engagements in kleineren und größeren Underground-Filmen, bevor er im Jahr 2007 die Hauptrolle in Scott Franks Regiedebut „The Lookout“ erhält; der Film wird mit einem Independent Spirit Award ausgezeichnet. Spätestens seit 2009 dürfte Joseph Gordon-Levitt einem größeren Publikum bekannt geworden sein. Für seine subtile Darstellung des Tom Hanson an der Seite von Zooey Deschanel erhält er viel Kritikerlob. Der Film „(500) Days of Summer“ wird vielfach ausgezeichnet und nominiert und bringt Gordon-Levitt seine erste Golden Globe Nominierung ein.

Im Jahr 2010 geht es schließlich geradewegs in Richtung großes Hollywood-Kino: So ersetzt er James Franco im Vorfeld in seiner Rolle als Arthur in Christopher Nolans erfolgreichem Sciene Fiction Thriller „Inception“, in dem er an der Seite von Leonardo DiCaprio, Marion Cottillard, Ellen Page und Michael Caine zu sehen ist, um nur einige zu nennen. Ein Jahr später folgt eine weitere Zusammenarbeit mit Nolan in „The Dark Knight Rises“, in dem er die Rolle des John Blake übernimmt. Gordon-Levitt ist in den Folgejahren an weiteren großen Produktionen beteiligt, im Jahr 2014 ist er unter anderem in der Marvel-Adaption „Sin City: A Dame to Kill For“ zu sehen.

Im Jahr 2016 porträtiert er den Whistleblower Edward Snowden in dem biographischen Polit-Thriller „Snowden“ unter der Regie von Oliver Stone, der eher gemischte Kritiken erhielt.

Privatleben

Im Jahr 2014 heiratet Joseph Gordon-Levitt seine bisherige Freundin Tasha McCauley. Ihr erstes Kind, ein Sohn, kommt im August 2015 zur Welt. Im Juni 2017 folgte Nachwuchs Nummer 2.

Gordon-Levitt gründet bereits im Jahr 2005 die Online Platform „HitRecord“, die allerdings erst im Jahr 2010 größere Aufmerksamkeit erregt. Hinter dem Projekt steht für den Schauspieler die Idee, kollektive Zusammenarbeit unter Künstlern, Musikern und Filmemachern zu ermöglichen und sich gegenseitig in den jeweiligen Arbeiten zu unterstützen.