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Jim Caviezel
© Sony Pictures

Jim Caviezel

Serienübersicht und Biografie

Nachdem er die Rolle des Jesus für Mel Gibsons Film „Die Passion Christi“ angenommen hatte, verkündete der strenggläubige Katholik, dass er mit JC dieselben Initialien habe und mit 33 sogar das Alter, in dem Jesus angeblich getötet wurde.

Biografie von Jim Caviezel

Karriere

James Patrick Caviezel, Jr. ist der Sohn einer Hausfrau und eines Chiropraktikers. Er hat einen jüngeren Bruder und drei Schwestern mit denen er in Conway (Washington) aufwächst und streng katholisch erzogen wird. Seine Mutter vererbt ihm irischer Gene, die Vorfahren seines Vaters stammen aus der Slowakei und der Schweiz. Während der Highschool zieht Jim Caviezel zu Freunden seiner Eltern nach Seattle, wo er auf einer katholischen Schule Basketball spielt. Nur wenige Monate später wechselt er auf eine Schule in Burien (Washington), wo er seinen Abschluss im Jahr 1987 machte und Star des Basketball-Teams ist.

Nach der Highschool wechselt James Caviezel an das Bellevue Community College, wo er ebenfalls Basketball spielt. Doch nach einer Fußverletzung schwinden seine Träume, in der NBA zu spielen, dahin. So wechselt er an die University of Washington, wo er seinen Fokus auf das Schauspielen legt. 1990 nimmt er an seinem ersten Vorsprechen teil und kann eine kleine Rolle in dem Independentfilm „Das Ende der Unschuld“ (1991) ergattern. Anschließend zieht Caviezel nach Los Angeles, wo er sich zwischen Vorsprechen als Kellner seinen Lebensunterhalt verdient. Zunächst gibt er ein Gastauftritt in The Wonder Years, worauf eine kleine Rolle in dem Drama „Die Superfaust“ (beide 1992) folgt. Für seine nächste Rolle lässt der Darsteller das Julliard sausen und spielt lieber Kevin Costners jüngsten Bruder in „Wyatt Earp - Das Leben einer Legende“ (1994).

Als nächstes erscheint der Darsteller in einer Episode der beliebten Krimiserie Mord ist ihr Hobby, sowie in dem TV-Western „Die Rache der Gejagten“ (beide 1995). Neben Matt LeBlanc ist er in „Ed - Die affenstarke Sportskanone“ (1996) zu sehen. Eine kleine Rolle ergattert er in dem Thriller „The Rock - Fels der Entscheidung“ an der Seite von Nicolas Cage und Sean Connery (1996) und spielt neben Demi Moore in „Die Akte Jane“ mit. Dennoch bleibt der Schauspieler in Hollywood weitestgehend unbemerkt und will das Schauspielen fast schon aufgeben als er die Rolle von Private Witt in „The Thin Red Line“ (1998) an Land zieht und von den Kritikern hoch gelobt wird. Dies bedeutet seinen Durchbruch.

In den folgenden Jahren erhält James Caviezel mit Rollen in Filmen wie Ang Lees Westernromanze „Ride with the Devil“ (1999), dem SciFi-Thriller „Frequency“, dem Drama „Das Glücksprinzip“ (beide 2000) noch mehr Aufmerksamkeit. 2001 steht er zusammen mit Mary McCormack für das Sportdrama „Madison“ vor der Kamera, doch der Film schafft es erst 2005 auf die Leinwand. Es folgen die Blockbuster „Angel Eyes“ (2001) an der Seite von Jennifer Lopez oder die Titelrolle in „Monte Christo“ (2002). Anschließend macht der Schauspieler seine religiöse Überzeugung publik als er es ablehnt, in dem Thriller „High Crimes - Auf höchsten Befehl“ (2002) eine Sexszene mit seiner Film-Ehefrau Ashley Judd zu spielen.

Etwa zur gleichen Zeit wird James Caviezel von Mel Gibson auserwählt, Jesus in seinem nächsten Film „Die Passion Christi“ (2004) zu porträtieren. Der kontroverse Film bricht Rekorde an Kinokassen weltweit und macht Caviezel berühmt. Vor allem seine Rolle begeistert die Kritiker als auch die Zuschauer und er avanciert von einem Außenseiter zum Star. Das hat er sich auch verdient, denn er erlitt zahlreiche Verletzungen bei dem Dreh des Historienfilms: Er wurde vom Blitz getroffen, kugelte sich seine Schulter aus, wurde aus Versehen tatsächlich ausgepeitscht, verletzte sein Auge und erlitt eine Unterkühlung. Außerdem warnte ihn Gibson vorher, dass die Rolle von Jesus seine Karriere gefährden könnte. So gönnte sich Caviezel danach auch erst einmal eine Auszeit.

Im Jahr 2006 erscheint James Caviezel in der Hauptrolle des Krimis „Unknown“ und in einer Nebenrolle des SciFi-Thrillers „Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit“. 2008 folgen das Abenteuer „Outlander“, das Drama „The Stoning of Soraya M.“ und der Horrorfilm „Long Weekend“. Weitere Hauptrollen hat er in „I Am David“ (2003), „The Final Cut“, „Highwaymen“ und „Bobby Jones: Stroke og Genius“ (alle 2004).

Erst 2009 wendet sich der Schauspieler dem Medium Fernsehen zu und übernimmt die Hauptrolle in dem AMC-Remake der britischen SciFi-Serie The Prisoner neben Ian McKellen.

Zur Herbstseason 2011 ist er in der CBS-Serie von JJ Abrams und Jonah Nolan Person of Interest mit von der Partie. Michael Emerson, der als mysteriöser Mr. Finch Caviezel alias Ex-CIA-Agent Reese anheuert, um in New York Verbrechen zu vereiteln bevor sie passieren. Mit Hilfe einer Maschine bekommen sie einen einzigen Hinweis auf das zukünftige Verbrechen: die Sozialversicherungsnummer des potentiellen Opfers oder Täters. Neben den anderen neuen Procedurals ist Person of Interest dank seines immer während aktuellen Themas der staatlichen Überwachung eines der erfolgversprechendsten Dramen in der neuen Season. Bis 2016 ist Caviezel Hauptdarsteller der Krimiserie.

2012 erscheint Caviezel in dem Thriller „Transit“ und in dem Drama „Savannah“ auf der großen Leinwand. Außerdem er für das Abenteuerdrama „Bliss!“ und anschließend neben Jeremy Piven für den Thriller „Sound of Mind“ vor der Kamera.

2017 sieht man ihm unter anderem im Western „The Ballad of Lefty Brown“.

Privatleben

James Caviezel ist ein konservativer Katholik, der des Öfteren auch bei religiösen Veranstaltung spricht oder hinter Kampagnen gegen die Stammzellenforschung steht. Gemeinsam mit seiner Ehefrau, Kerri Browitt, engagiert er sich in der Kirchengemeinde von Conejo Valley in Kalifornien.

Der Schauspieler und die Lehrerin lernten sich 1993 bei einem Blind Date kennen und heirateten 1996. Im Jahr 2007 adoptierte das Ehepaar einen chinesischen Jungen, Bo, und später auch ein Mädchen, LeLe. Mittlerweile hat das Paar ein drittes Kind aus China adoptiert.

Filmografie von Jim Caviezel

  • Sound of Freedom
  • My Own Private Idaho“ (1991)
  • Diggstown“ (1992)
  • Blue Chips“ (1994)
  • Wyatt Earp“ (1994)
  • Ed“ (1996)
  • The Rock“ (1996)
  • G.I. Jane“ (1997)
  • The Thin Red Line“ (1998)
  • Ride with the Devil“ (1999)
  • Frequency“ (2000)
  • Pay It Forward“ (2000)
  • Madison“ (2001)
  • Angel Eyes“ (2001)
  • The Count of Monte Cristo“ (2002)
  • Rosy-Fingered Dawn: A Film on Terrence Malick“ (2002)
  • High Crimes“ (2002)
  • I Am David“ (2003)
  • The Passion of the Christ“ (2004)
  • Bobby Jones: Stroke of Genius“ (2004)
  • Highwaymen“ (2004)
  • The Final Cut“ (2004)
  • The Big Question“ (2004)
  • Unknown“ (2006)
  • Déjà Vu“ (2006)
  • Outlander“ (2008)
  • Long Weekend“ (2009)
  • The Stoning of Soraya M.“ (2009)
  • Transit“ (2012)
  • Savannah“ (2013)
  • Escape Plan“ (2013)
  • When the Game Stands Tall“ (2014)
  • The Ballad of Lefty Brown“ (2017)
  • Paul, Apostle of Christ“ (2018)
  • John Paul II in Ireland: A Plea for Peace“ (2018)
  • Running for Grace“ (2018)
  • Infidel“ (2020)
  • The Passion of the Christ: Resurrection“ (2021)

Jim Caviezel Filme