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Jeremy Sisto
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Jeremy Sisto

Serienübersicht und Biografie

Der Weg in die Glamourwelt von Hollywood muss dem Law & Order-Star manchmal wohl etwas absurd vorkommen, immerhin hat er die ersten Jahre seines Lebens in einem Steinhaus ohne Elektrizität und Abwasseranschluss verbracht in den Bergen der Sierra Nevada.

Biografie von Jeremy Sisto

Karriere

Jeremy Merton Sisto erblickt in der kalifornischen Kleinstadt Grass Valley das Licht der Welt und wächst zunächst auf einer Farm auf. Seine Mutter ist die Schauspielerin Reedy Gibbs und sein Vater ist Richard Sisto, ein Jazzmusiker und Erzieher. Seine Eltern lassen sich scheiden, als er sechs Jahre alt ist. Er wächst dann mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester in Chicago auf, wo er im Alter von acht Jahren mit ihr gemeinsam beginnt, an Vorsprechen für Theaterrollen teilzunehmen. Seine Schwester Meadow Sisto ist aus der Serie Captain Ron bekannt, in der sie Caroline darstellt. Sisto startet seine Karriere auf der Bühne des The Goodman Theaters.

Eine erste Rolle auf dem TV-Bildschirm ergattert er als junger Spund in dem Musikvideo zu dem Hit „We're Not Gonna Take It“ der Band Twisted Sister. Seinen Durchbruch feiert Jeremy Sisto dann als 16-Jähriger mit seinem Schauspieldebüt noch während der Highschool in dem Krimi „Grand Canyon - Im Herzen der Stadt“ (1991). Daraufhin ist der Schauspieler in zahlreichen Filmen auf der Leinwand und dem Fernsehbildschirm zu sehen: Er spielt den Killer Vassago in „Hideway - Das Böse“ an der Seite von Alicia Silverstone und noch mal mit ihr als reiches Söhnchen in „Clueless“ (beide 1995). In Ridley Scotts „White Squalls - reißende Strömung“ (1996) ist er ebenfalls als reiches, verwöhntes Kind zu sehen.

Es folgen unter anderem die romantische Komödie „Bongwater“, das Drama „Suicide Kings“ (beide 1997), die TV-Biografie „The Day Lincoln Was Shot“, die Romanze „Alles nur Sex“ und das Sport-Drama „Without Limits“ (alle 1998). Seine ersten Gastauftritt in einer Serie absolviert Sisto in Rugrats (1997) und wird ein Jahr später für eine der Hauptrollen in der Serie Real Life gecastet, doch noch nicht einmal der Pilot schafft es auf den Bildschirm. Eine Hauptrolle übernimmt er dann in der Romanze „This Space Between Us“ an der Seite von Poppy Montgomery und ebenfalls in dem Drama „Trash“ (beide 1999).

In der Miniserie „Die Bibel - Jesus“ (1999) porträtiert Jeremy Sisto Jesus. Nach der Jahrtausendwende spielt er in dem Thriller „Takedown“ mit, an der Seite seiner Schwester in dem Drama „Don's Plum“ (beide 2000), in der Romanze „Angel Eyes“ (2001) mit Jennifer Lopez und in der Dramedy „Dead Dog“ (2001). Einen weiteren seltenen Ausflug in die Serienwelt macht er in einer Episode Outer Limits (2001). Kurz darauf kann Sisto die Rolle von Billy Chenowith in der erfolgreichen HBO-Serie Six Feet Under (2001-2005) ergattern, in der er Brendas (Rachel Griffiths) jüngeren künstlerisch begabten Bruder porträtiert, der mit manischer Depression zu kämpfen hat.

Währenddessen erscheint Sisto in dem Thriller „May“, als Patient mit einer multiplen Persönlichkeitsstörung in dem prämierten Kurzfilm „Inside“, sowie in der Titelrolle der TV-Verfilmung „Julius Caesar“ (alle 2002). Im Jahr 2003 übernimmt der Darsteller die Rolle eines ehemaligen Drogenabhängigen in dem Drama „Dreizehn“ neben Evan Rachel Wood, die Titelrolle in der Komödie „The Movie Hero“, die Hauptrolle in der Romanze „100 Tage, 100 Nächte“ und eine der Hauptrollen in dem Horrorfilm „Wrong Turn“. Außerdem gibt er Gastauftritte in der Serie Twilight Zone und im Serienfinale von Dawson's Creek als Joeys Freund Christopher (beide 2003) und fungiert als Erzähler der Geschichte Die alten Äypter (2003-2004). Auf der Theaterbühne erscheint er in der Richard-Greenberg-Produktion „Take Me Out“.

Auf der Leinwand ist Jeremy Sisto im Jahr 2004 des Weiteren in dem Mystery-Thriller „One Point O“, in dem Kriegsdrama „In Enemy Hands“ (dt. Titel „U-Boat - In feindlicher Hand“), neben Elizabeth Hurley in dem Thriller „Method“, in der Horrorkomödie „Dead & Breakfast“ und in dem Drama „Das Herz ist eine hinterlistige Person“ zu sehen. Daraufhin folgen das Drama „The Nickel Children“, der Blockbuster „So was wie Liebe“ und in der Komödie „In Memory of My Father“ (alle 2005). Nach „Six feet Under“ gibt er 2006 sein Broadwaydebüt in „Festen“. Nach einer Rolle in Stephen King's Alpträume übernimmt er die Hauptrolle in der kurzlebigen Serie Kidnapped (2006). Weitere Filmrollen übernimmt er in den Independentfilmen „The Thirst“, „Unknown“ und „Broken“ (alle 2006), sowie in der Komödie „Jennas Kuchen - Für Liebe gibt es kein Rezept“ (im Original „Waitress“, 2007) an der Seite von Keri Russell und Nathan Fillion, in der er den gewalttätigen Ehemann mimt.

Anschließend zieht Jeremy Sisto die Rolle von Detective Cyrus Lupo in der NBC-Serie Law & Order (2007-10) an Land, in der er Detective Nina Cassidy (Milena Govich) ersetzt und drei Jahre lang mitwirkt. Er gastiert dann in My Boys und in Numb3rs (beide 2007) und setzt seine Leinwandkarriere in Filmen wie in dem Drama „Gardens of the Night“ (2008), in der Komödie „Rosencrantz and Guildenstern Are Undead“ und in dem Drama „Into Temptation“ (beide 2009) fort.

Von 2011 bis 2014 ist Jeremy Sisto in der ABC-Comedy Suburgatory mit von der Partie. Um seine Tochter (Jane Levy) vor den Versuchungen des Großstadtlebens zu bewahren, bringt er sie in eine scheinbar idyllische Vorstadt. Doch dann beginnt er sich zu fragen, ob er Tessa mit dem Umzug nicht noch einem größeren Übel ausgesetzt hat.

Daneben findet er noch Zeit für die Hauptrolle in dem Drama „Sironia“, für den Kurzfilm „Hook, Line and Sinker“ und für die Dramedy As Cool as I Am vor der Kamera zu stehen.

2015 übernimmt er eine Hauptrolle in der US-Version The Returned (2014), die jedoch nach einer Staffel bereits abgesetzt wird. Im gleichen Jahr erhält Sisto eine Hauptrolle als Polizist Jack Roth in der ebenfalls nur kurzlebigen Krimiserie Wicked City.

Im Jahr darauf steht er für die Crimeserie Ice vor der Kamera, die von der Familie Green handelt, die in in das kriminelle Diamantengeschäft von L.A. eintaucht. 2018 übernimmt Jeremy Sisto eine Hauptrolle in der Krimiserie F.B.I..

Privatleben

Neben dem Schauspielen arbeitet Jeremy Sisto auch hinter den Kulissen. Er war zusammen mit seinem Freund Ethan Embry als Produzent für den Film „Taken“ tätig, der jedoch keinen Verleiher fand. Er produzierte ebenfalls die beiden Filme „Three Women of Pain“ und „Paranoia 1.0“. Im April 2003 gründete er seine eigene Produktionsfirma: Dima Entertainment.

Jeremy Sisto heiratete 1993 die Schauspielerin Marisa Ryan, ließ sich jedoch neun Jahre später wieder scheiden. Er war ebenfalls mit Reese Witherspoon liiert. Im Juni 2009 wurde er Vater einer Tochter, Charlie Ballerina, und heiratete die Mutter seines Kindes, Addie Lane, im Oktober 2009. Im März 2012 folgte Sohn Bastian Kick.

In seiner Freizeit ist Jeremy Sisto ein begeisterter Zauberer, macht nebenbei Musik und hat auch eine eigene Band.