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Jeremy Piven

Serienübersicht und Biografie

Der Entourage-Star isst so viel Fisch, dass er seine erste Broadway-Rolle aufgeben muss weil er sich eine Quecksilbervergiftung zugezogen hat. Vielleicht hat aber auch sein Streit mit den Produzenten dazu beigetragen, dass er nicht besonders lange auf der Bühne stand.

Biografie von Jeremy Piven

Jeremy Samuel Piven kommt in Manhattan, New York, zur Welt, wächst aber in Evaston auf, einem Vorort von Chicago. Er hat eine Schwester, Shira, die sich ebenfalls als Schauspielerin versucht. Seine Eltern Byrne und Joyce Piven sind ebenfalls Schauspieler und gründen den Piven Theatre Workshop, wo auch ihr Sohn das Handwerk lernt. Bereits während der Highschool ist Piven am Schauspielen interessiert und wirkt in verschiedenen Theaterinszenierungen mit. Nach seinem Abschluss studiert er an der Drake University und besucht ebenfalls ein Semester lang das National Theater Institute in Waterford, Connecticut.

Sein Schauspieldebüt gibt Jeremy Piven in der romantischen Komödie „Lucas“ (1986), in der auch Charlie Sheen und Winona Ryder mit von der Partie waren. Es folgt die Romanze „Ein ganz verrückter Sommer“ (1986) neben seinem guten Freund John Cusack, den Piven bereits aus der Highschool kennt und sich mit ihm ein Apartment teilt. So erscheint er in zahlreichen weiteren Filmen an der Seite von Cusack, wie in „Teen Lover“ (1989), „Grifters“ (1990), „Haltlos“ (1994) oder „Ein Mann, ein Mord“ (1997). Seinen ersten Fernsehauftritt absolviert er in der Serie Carol & Company (1990) und ist Anfang der 90er Jahre in Nebenrollen der Filme „Frühstück bei Ihr“ (1990), „The Player“, „Eine verhängnisvolle Verbindung 2“, „Die Maulwürfe“ und „Bob Roberts“ (alle 1992) zu sehen.

Kurz darauf erhält Jeremy Piven seine erste wichtige Rolle in The Larry Sanders Show (1992-98), in der er als Autor Jerry Capen sechs Jahre lang mitwirkt. Ein Jahr später erscheint er auch als George Costanza-Darsteller in der Episode The Pilot in dem TV-Hit Seinfeld (1993), sowie in dem TV-Spielfilm „12:01 Uhr“ (1993). Größere Rollen übernimmt er dann in dem Thriller „Judgement Night - Zum Töten verurteilt“ (1993), in der Dramedy „Twogether“ oder in den Komödien „Wagen 54 - Bitte Melden“ und „PCU“ (alle 1994), sowie neben Sarah Jessica Parker in „Miami Rhapsody - Heiße Nächte in Florida“ (1995).

Im Jahr 1995 unternimmt der Schauspieler einen weiteren Ausflug auf die Mattscheibe: Er übernimmt in den letzten drei Staffeln der Comedy Ellen (1995-98) die Rolle von Ellens Cousin Spence Kovak und gastiert als sein Alter Ego auch in The Drew Carey Show, in der Serie Grace und in Coach (alle 1997). Zudem ist der Schauspieler auch in einer Gastrolle von Chicago Hope, sowie in einer der Hauptrollen der kurzlebigen Comedy Pride & Joy zu sehen. Zu seinem Resümee zählen unter anderem die Horrorkomödie „Dr. Jekyll und Ms. Hyde“, der Thriller „Heat“, sowie die Hauptrolle in „E=mc2“ (alle 1995) und „Just Write - Alles aus Liebe“ (1997), die Komödie „Die dicke Vera“ (1996), der Mystery-Thriller „Denn zum Küssen sind sie da“ (1997) oder die Romanze „Liebe auf den ersten Schrei“ (1998) und die Kirimikomödie „Very Bad Things“ (1998).

Nach The Larry Sanders Show und Ellen produziert und übernimmt Jeremy Piven die Titelrolle in der Serie Cupid (1998), doch die Serie wird nach der ersten Staffel nicht verlängert. Im neuen Jahrtausend folgen der Krimi „Späte Abrechnung“, die Komödie „Second Chance - Alles wird gut“, eine Gastrolle in Will & Grace, die romantische Komödie mit Nicolas CageFamily Man - Eine himmlische Entscheidung“ und „Rush Hour 2“ (alle 2000). Anschließend gibt es ein Wiedersehen mit John Cusack in der Romanze „Weil es dich gibt“ (2001) und zuletzt in „Das Urteil“ (2003).

Daraufhin übernimmt der Darsteller weitere Kinorollen in „Black Hawk Dawn“ (2001), neben Jared Leto und Jake Gyllenhaal in „Highway“ (2002), neben Luke Wilson und Will Ferrell in der Komödie „Old School - Wir lassen absolut nichts anbrennen“ (2003), in dem Klamauk „Scary Movie 3“ und in der Romanze „American Princess“ (2004). Außerdem hatte er eine Gastrolle in Twilight Zone (2002).

2004 übernimmt Piven in Entourage die Rolle von Ari Gold und verdient sich mit seiner Darstellung von Vinnies (Adrian Grenier) ehrgeizigen Agenten drei Emmys in Folge und einen Golden Globe. Daneben erscheint er nur noch in einer Handvoll Kinofilmen, darunter „Das schnelle Geld“ (2005), in dem es ein Wiedersehen mit Al Pacino gibt, anschließend die Komödie „Keeping Up with the Steins“ und neben Ryan Reynolds der Thriller „Smokin' Aces“ (beide2006), der Actionfilm „Operation: Kingdom“ (2007), der Krimi „RocknRolla“ (2008) und die Hauptrolle in der Komödie „The Goods: Live Hard, Sell Hard“ (2009).

2011 spielt er an der Seite von Carla Gugino und Rob Lowe in dem Thriller „I Melt with You“ eine der Hauptrollen, sowie in dem Drama „Angels Crest“ eine Nebenrolle. Außerdem ist er neben Jessica Alba als Bösewicht in „Spy Kids: All the Time in the World in 4D“ und neben Miley Cyrus in der Actionkomödie „So Undercover“ im Kino zu sehen. 2012 erscheint er in der Hauptrolle des Thrillers „Sound of Mind“.

Neben dem Schauspielen leiht Jeremy Piven auch zahlreichen Anime-Figuren seine Stimme, unter anderem in Spider Man (2003), in Liga der Gerechten (2004), Harry in „Cars“ (2006) und Blackie in „A Cat's Tale“ (2008). 2012 spricht er Black Bellamy in „The Pirates! Band of Misfits“ sprechen. Zusätzlich erscheint Piven 2008 das erste Mal am Broadway in dem Stück „Speed-the-Plow“ neben Elizabeth Moss. Doch er muss die Rolle aufgeben, weil er sich, wahrscheinlich aufgrund seines hohen Fischkonsums in den letzten 20 Jahren, eine Quecksilber-Vergiftung zuzieht.

2013 übernimmt er die Titelrolle in der britischen Serie Mr. Selfridge.

Privatleben

Jeremy Piven ist Junggeselle, Affären werden ihm mit Model Ashley Chontos, Playboyhäschen Shawn Carla, Mad Men-Darstellerin January Jones und Dita Von Teese nachgesagt. Zuletzt soll er mit der 22-jährigen Katja Decker Sadowski lliert gewesen sein.

In seiner Freizeit spielt er Schlagzeug.

2016 unterstützte er Bernie Sanders in der Vorwahl der Demokraten zur US-Präsidentenkandidatur.