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Jason Priestley
© HBO Canada

Jason Priestley

Serienübersicht und Biografie

Er hat eine Zwillingschwester, Justine Priestley, die ebenfalls Schauspielerin ist. Er ermuntert sie, für die Rolle seiner Zwillingsschwester Brenda Walsh in der Teenieserie Beverly Hills, 90210 vorzusprechen, aber es kam nie dazu. Sie spielt aber in einigen Episoden des Spin-offs Melrose Place mit.

Biografie von Jason Priestley

Karriere

Der Teenieschwarm der 90er

Seine Mutter ist die kanadische Schauspielerin Sharon Kirk. Sie gibt ihm den zweiten Vornamen Bradford. Neben seiner leiblichen Schwester Justine hat der Darsteller zwei Stiefschwestern Karin und Kristi. Seine erste Kameraerfahrung macht er als Baby, als er mit seiner Mutter in einem Werbespot zu sehen ist. Daraufhin folgen einige Werbespots und kleinere Rollen im kanadischen Fernsehserien. Mit acht Jahren ist er in dem TV-Spielfilm „Stacy“ zu sehen.

Nach der Highschool entscheidet er sich gegen das College und nimmt Schauspielunterricht, seinen Abschluss macht er am renommierten Pacific Actors Institute. 1986 gibt er sein Schauspieldebüt in dem Familienfilm „Der Knabe, der fliegen konnte“. Nach Gastauftritten in 80er-Jahre-Serien wie in Airwolf und 21 Jump Street und kleinen Rollen in Kinofilmen, kann er 1989 eine Rolle in der kurzlebigen Sitcom Sister Kate ergattern. Ein Jahr danach landet er seinen großen Coup mit der Hauptrolle als Brandon Walsh in der 90er Jahre Teenie-Serie Beverly Hills, 90210, die er acht Jahre lang spielt und für die er auch als Regisseur und ausführender Produzent fungiert. Mit dieser Rolle avanciert er zum Teenie-Star und mit seiner Karriere geht es steil aufwärts.

Im Jahr 1993 hat Jason Priestley seine erste Hauptrolle auf der Leinwand in dem Comedy-Drama „Calender Girl“, das aber trotz seiner Beliebtheit kein sonderlicher Erfolg wird. Eine Nebenrolle hat er in dem Western „Tombstone“ neben Bill Paxton und Kurt Russell. Eine weitere Hauptrolle hat er 1995 in dem Actionfilm „Coldblooded“ und in der Komödie „Love and Death on Long Island“ (1997). Daneben tritt er mit Gastrollen in weiteren Serien auf, wie Outer Limits (1997) oder Superman (1998) und dreht verschiedene TV-Filme unter anderem „Höllenjagd nach San Francisco“. Eine weitere Nebenrolle auf der Leinwand hat er 1999 neben Ashley Judd und Ewan McGregor in dem Mystery-Thriller „Das Auge“. Im Jahr 2000 spielt er in dem kanadischen Comedy-Drama „Highwayman - Der Höllentrip“ mit.

Ende der 90er Jahre ist er auch in einer Reihe von TV-Spielfilmen wie 1997 in dem „Love and Death on Long Island“ zu sehen, in dem er ein Teenie-Idol spielt, das als ernsthafter Schauspieler wahrgenommen werden will. Weitere Gastrollen in Serien wie in Spin City oder 8 Simple Rules, sowie Medium folgen. 2003 ist er in der Komödie „Die, Mommie, die“ in einer der Hauptrollen zu sehen. Im Jahr 2004 hat Jason eine wiederkehrende Rolle als Jack Harper in der Abenteuerserie Tru Calling, sowie 2006 eine der Hauptrollen in der kurzlebigen Comedy Love Monkey als Mike Freed. 2007 spielt er Ian Denison in der kurzlebigen Dramaserie Side Order of Life. 2009 ist er in der apokalyptischen TV-Mini-Serie The Day of the Triffids zu sehen, die auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman basiert.

Nach einem Gastauftritt in der kurzlebigen Serie Scoundrels im Jahr 2010, hat Jason Priestley die Hauptrolle in der Comedyserie Call Me Fitz. Er spielt Richard Fitzpatrick, einen gewissenlosen Gebrauchtwagenhändler, der mit seinem Leben unzufrieden ist. Er ist ein Draufgänger, der bei Frauen gut landen kann, trotz seines Drogen- und Alkoholproblems.

2011 ist er in der Serie Haven zu sehen, 2016 übernimmt er einen Platz im Hauptcast der kanadischen Comedy-Serie Private Eyes. In der kanadischen Serie Raising Expectations aus dem Jahr 2016 spielt er die Figur Wayne Wayney.

Der Schauspieler ist seit 1997 auch als Regisseur und Produzent tätig. Er führte nicht nur bei „Beverly Hills, 90210“ Regie, sondern beispielsweise auch bei einigen Episoden von The Secret Life oft the American Teenager (2008) und ist Regisseur der Web-Dramaserie The Lake (2009).

Für seine Rolle des Brandon Walshs wird er zwei Mal für den Golden Globe nominiert und 1991 und 1992 vom People-Magazin zu den 50 schönsten Menschen der Welt gezählt.

Privatleben

Während der Beverly-Hills-Zeiten hat Jason Priestley eine Affäre mit seiner Kollegin Shannon Doherty und war danach fünf Jahre lang mit Christine Elise liiert. Im Jahr 1999 heiratet er die Visagistin Ashlee Petersen, ließ sich aber bereits 2000 wieder scheiden. 2005 heiratet er die Visagistin Naomi Lowde und wird 2007 zum ersten Mal Vater einer Tochter, Ava Veronica. Im selben Jahr erhält er auch die amerikanische Staatsbürgerschaft. Im Sommer 2009 bekommt das Paar ihr zweites Kind, einen Sohn namens Dashiell Orson. Mit seinem Kollegen Luke Perry ist er bis heute gut befreundet. Die Familie Priestley besitzt in Ucluelet Vancouver Island eine Lodge, die sie auch an Touristen vermietet (Terrace Beach Resort).

1999 wird er nach einem Autounfall unter dem Verdacht Trunkenheit am Steuer verhaftet. Er musste eine Strafe von 50.000 US-Dollar zahlen und behauptete, er sei einem Reh ausgewichen. Eines seiner Hobbys ist Autorennen und er nimmt auch selbst an Rennen teil. 2002 hat er bei einem Rennen einen schweren Unfall, bei dem er mit 180 km/h gegen eine Mauer prallt, doch er erholt sich schnell wieder und fährt weiter Rennen.

Filmografie von Jason Priestley

  • The Boy Who Could Fly“ (1986)
  • Watchers“ (1988)
  • Nowhere to Run“ (1989)
  • Calendar Girl“ (1993)
  • Tombstone“ (1993)
  • Learn Gun Safety with Eddie Eagle“ (1993)
  • Coldblooded“ (1995)
  • Choices of the Heart: The Margaret Sanger Story“ (1995)
  • Love and Death on Long Island“ (1997)
  • Vanishing Point“ (1997)
  • Sink or Swim“ (1997)
  • The Thin Pink Line“ (1998)
  • Saturday Night Live: The Best of Phil Hartman“ (1998)
  • Eye of the Beholder“ (1999)
  • Predators from Beyond Neptune“ (1999)
  • Lion of Oz“ (2000)
  • The Highwayman“ (2000)
  • Common Ground“ (2000)
  • Kiss Tomorrow Goodbye“ (2000)
  • Homicide: The Movie“ (2000)
  • Zigs“ (2001)
  • The Fourth Angel“ (2001)
  • Warning: Parental Advisory“ (2002)
  • Cover Story“ (2002)
  • Fancy Dancing“ (2002)
  • Time of the Wolf“ (2002)
  • Cherish“ (2002)
  • Die, Mommie, Die!“ (2003)
  • I Want to Marry Ryan Banks“ (2004)
  • Sleep Murder“ (2004)
  • Britney Spears - Greatest Hits: My Prerogative“ (2004)
  • Snow Wonder“ (2005)
  • Murder at the Presidio“ (2005)
  • Family Guy Presents Stewie Griffin: The Untold Story“ (2005)
  • The Screwfly Solution“ (2006)
  • Shades of Black: The Conrad Black Story“ (2006)
  • Termination Point“ (2007)
  • Don't Cry Now“ (2007)
  • Hot Tamale“ (2007)
  • Luna: Spirit of the Whale“ (2007)
  • A Very Merry Daughter of the Bride“ (2008)
  • The Other Woman“ (2008)
  • Courage“ (2009)
  • Expecting a Miracle“ (2009)
  • The Last Rites of Ransom Pride“ (2010)
  • Enter the Dangerous Mind“ (2013)
  • Lennon or McCartney“ (2014)
  • Zoom“ (2015)
  • Being Canadian“ (2015)
  • Let's Rap“ (2015)
  • Away from Everywhere“ (2017)
  • RiverBlue“ (2017)
  • Sandy Wexler“ (2017)
  • Gates of Paradise“ (2019)
  • Fallen Hearts“ (2019)
  • Dark Angel“ (2019)
  • Stronger Together, Tous Ensemble“ (2020)