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Emily Blunt
© Universal Pictures

Emily Blunt

Serienübersicht und Biografie

Die in London geborene Schauspielerin Emily Blunt ist einem größeren Publikum spätestens seit „Der Teufel trägt Prada“ aus dem Jahr 2006 mit der Hollywood-Größe Meryl Streep und an der Seite von Anne Hathaway ein Begriff. Mit letztgenannter teilt Blunt, die neben der Schauspielerei auch eine begabte Cellistin ist, eine enge Freundschaft. Über ihre Zeit am Set zu Der Teufel trägt Prada berichten die beiden Darstellerinnen von grenzwertigen und fragwürdigen Anforderungen an ihre Rollen als Frauen im Modebusiness: Blunt und Hathaway erzählen in Interviews zur Zeit am Set, dass sie ständig hungrig waren, da sie eine strenge Diät einhalten mussten.

Biografie von Emily Blunt

Emily Blunt Karriere

Die in London geborene und aufgewachsene Schauspielerin Emily Blunt begeistert sich früh für das Singen und Cellospiel, bevor sie eher zufällig an die Schauspielerei gerät. Im Alter von 16 Jahren besucht sie das renommierte Hurtwood House, ein privates Internat, an dem sie sich in ihrer Freizeit dem Theaterspiel widmet. Blunt wird noch während ihrer Schulzeit sogleich von einem Agenten entdeckt und kann nach einem einjährigen Schauspielstudium in London als vielversprechende Theaterschauspielerin Fuß fassen. Ihr Debüt gibt sie im Jahr 2001 in dem Stück The Royal Family an der Seite von Judi Dench am Haymarket Theatre Royal in London. Dort ist sie als Mitglied einer berühmten Schauspielerfamilie zu sehen, die ihr Leben ausschließlich dem Theater widmet. Durch ihre Darstellung der Gwen Cavendish erregt sie die lobende Aufmerksamkeit der Kritiker und wird außerdem mit einem Evening Standard Award als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.

Erste Berührung mit der Schauspielerei ergeben sich für Emily Blunt allerdings schon weitaus früher. So ist bekannt, dass sie als junges Mädchen stotterte - der Trick eines ehemaligen Lehrers, der sie ermutigt, sich in eine andere Person mit anderer Stimme hineinzuversetzen und sie zu spielen, zeigte Wirkung: Blunt imitierte einen nordenglischen Akzent und spricht fortan ohne zu Stottern.

Ihr Fernsehdebüt gibt die begabte Schauspielerin schließlich im Jahr 2003 an der Seite von Alex Kingston in dem Historiendrama „Boudica", woraufhin sie überwiegend in Kostüm-Filmen zu sehen ist. Ein Jahr später ist Blunt in ihrer ersten Hauptrolle in Paweł Pawlikowskis Drama „My Summer of Love" zu sehen. Der Film, der von der New York Times gefeiert und im Jahr 2005 mit dem renommierten britischen Filmpreis BAFTA ausgezeichnet wird, bringt Blunt zudem ihren ersten Award ein. Für ihre darstellerische Leistung als verwöhnte Tochter aus gutem Hause wird sie neben ihrer Schauspielkollegin Nathalie Press mit dem Evening Standard British Film Award als vielversprechendste Nachwuchsdarstellerin prämiert.

Von nun an geht es für Emily Blunt steil bergauf: Im Jahr 2005 wird sie für ihre Rolle in „Gideon's Daughter" mit einem Golden Globe ausgezeichnet, 2006 ist sie an der Seite von Susan Sarandon in dem Familiendrama „Irresistable“ zu sehen. Im selben Jahren werden schließlich die Dreharbeiten zu „Der Teufel trägt Prada“ aufgenommen - Blunt ist in Hollywood angekommen.

In der zynisch-humorvollen Komödie über die New Yorker Modewelt ist sie dort neben Anne Hathaway als ehrgeizige und leicht verrückte Assistentin einer erfolgreichen Modemagazin-Chefin (Meryl Streep) zu sehen. Die Nebenrolle bringt ihr nicht nur großes Lob der Kritiker sowie Nominierungen für den Teen Choice Award als beste Nachwuchsdarstellerin und den Golden Globe als beste Nebendarstellerin ein. Am Set soll Meryl Streep in ihrer ersten Szene mit Emily Blunt die scherzhafte Befürchtung geäußert haben, die junge Darstellerin stehle dem Film die Show.

Im Jahr 2009 übernimmt Blunt die Titelrolle als junge Königin Victoria in Jean-Marc Vallées Filmbiografie „The Young Victoria". In den darauffolgenden Jahren kann sich die erfolgreiche Schauspielerin weiter in Hollywood etablieren und übernimmt zahlreiche Hauptrollen, so auch im Jahr 2011 neben Matt Damon in dem Science-Fiction-Thriller „The Plan“. Im Jahr 2012 ist sie bereits zum dritten Mal neben Jason Segel in dem Film „Fast verheiratet" zu sehen; zuvor standen die beiden für „Gullivers Reisen - Da kommt was Großes auf uns zu" und „The Muppets“ aus dem Jahr 2011 gemeinsam vor der Kamera. Im 2014 veröffentlichten Science-Fiction-Film „Edge of Tomorrow“ übernimmt sie neben Tom Cruise eine Hauptrolle.

Im Jahr 2016 ist sie sowohl in dem Kinofilm „The Huntsman: Winter's War“ als auch in „The Girl on the Train“ zu sehen.

Emily Blunt Privatleben

Von 2005 bis 2008 war die britische Schauspielerin mit dem kanadischen Jazz-Sänger Michael Buble liiert. Seit dem 10. Juli 2010 ist sie mit dem Schauspielkollegen John Krasinski verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hat, Hazel und Violet, die im Jahr 2014 und 2016 geboren wurden.

Das Paar wurde einander durch Emily Blunts Freundin und Schauspielkollegin Anne Hathaway bekannt gemacht und heiratete auf dem Anwesen ihres gemeinsamen Freundes George Clooney am Comer See in Italien. Die Familie lebt in Los Angeles; seit August 2015 besitzt Blunt neben der britischen auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Emily Blunts Schwester, Felicity Blunt, ist übrigens mit ihrem „Der Teufel trägt Prada“-Kollegen, Stanley Tucci, verheiratet.

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