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Debra Messing
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Debra Messing

Serienübersicht und Biografie

Will & Grace-Star Debra Messing ist schwer gegen Blumen und Parfum allergisch. In dem Film „The Wedding Date“ wurden deshalb ausschließlich künstliche Blumen verwendet.

Biografie von Debra Messing

Debra Messing Karriere

Ein rothaariger Wirbelwind im TV- und Filmgeschäft

Debra Messing, als Debra Lynn Messing geboren, ist die Tochter einer Sängerin und eines Verkäufers von Modeschmuck. Ihre Eltern erziehen sie und ihren älteren Bruder Brett im jüdischen Glauben. In ihren Adern fließt russisches und polnisches Blut. Als Messing drei Jahre alt ist, zieht die Familie ins ruhige East Greenwich nahe Providence. Bereits während der Highschool engagiert sie sich in der Schauspiel-AG, singt und spielt die Hauptrollen in den Schultheater-Inszenierungen von Annie und Grease. Im Jahr 1998 wird sie zur Rhode Island Junior Miss gekürt.

Ihre Eltern unterstützen ihren Traum Schauspielerin zu werden, aber raten ihr zum Studium der Kunstwissenschaften, bevor sie sich endgültig für eine Schauspielkarriere entscheidet. Debra studiert an der Brandeis University in Waltham, Massachusetts, und nimmt ebenfalls ein Jahr an dem Programm der prestigeträchtigen British European Studio Group in London teil. 1990 schließt sie ihr Studium summa cum laude ab und studiert anschließend noch drei Jahre lang Bildende Kunst an der renommierten New York University's Tisch School of the Arts.

Im Jahr 1993 wird Debra Messing für ihre Rolle in der Tony-Kushner-Inszenierung „Angels in America: Perestroika“ hochgelobt. Kurz darauf erscheint sie zum ersten Mal auf dem Fernsehbildschirm in drei Episoden der Serie NYPD Blue (1994/95). Kurz darauf gibt sie auch schon ihr Leinwanddebüt in der Romanze „Dem Himmel so nah“ (1995), in der sie die treulose Ehefrau von Keanu Reeves' Charakter mimt. Nach einer Gastrolle in der Comedy Partners (1995) ist Messing in ihrer ersten Serienhauptrolle an der Seite von Thomas Haden Church in der FOX-Sitcom Ned & Stacy (1995-99) als Teil eines nicht ganz idealen Ehepaars zu sehen.

Währenddessen erscheint Messing in zwei Episoden des TV-Hits Seinfeld (1996/97) als Jerrys Date Beth und in der Actionkomödie „McHale's Navy“ (1997). Eine Rolle in einer weiteren Sitcom schlägt sie zugunsten eines Engagements in dem Theaterstück „Collected Stories“ aus. Im Jahr 1998 übernimmt sie zusätzlich eine der Hauptrollen in der SciFi-Serie Prey als Bio-Anthropologin Sloan Parker, die allerdings nur eine Staffel bei ABC überlebt.

Mit der Rolle der Grace Adler in Will & Grace (1998-2006) schafft Debra Messing endgültig ihren großen Durchbruch und wird zum Star. In dieser Zeit wirkt die Darstellerin in dem TV-Spielfilm „Die Bibel - Jesus“ (1999) als Maria Magdalena, in dem Thriller „The Monzman Prophecies - Tödliche Visionen“ (2002) als Richard Geres vom Unglück verfolgter Ehefrau, in Woody Allens „Hollywood Ending“ (2002) als dessen Freundin, sowie als Ben Stillers untreue Kurzzeit-Ehefrau in der romantischen Komödie „...und dann kam Polly“ (2004) mit.

Außerdem leiht sie ihre Stimme der Figur Arlene in „Garfield“ (2004), sowie Mrs. Hilgren-Bronson in King of the Hill und Beth in „Jagdfieber“ (2006). Neben Amy Adams und Dermot Mulroney ist Debra in ihrer ersten Hauptrolle in einem Blockbuster zu sehen. Die romantische Komödie „The Wedding Date“ (2005) erhält zwar gemischte Kritiken, kann aber immerhin um die 30 Millionen an der Kinokasse einspielen. Nach der Will & Grace-Ära spielt sie in Edward Burns' Romanze „Purple Violets“ als Selma Blairs beste Freundin Kate und als Drew Barrymores Schwester Suazanne in dem Drama „Glück im Spiel“ (beide 2007) mit.

Es folgt für Debra Messing eine weitere Hauptrolle als alleinerziehenden Mutter Molly Kagan zunächst in der Mini-Serie Alles auf Anfang (2007) und anschließend in The Starter Wife (2008). Auch wenn die Mini-Serie hochgelobt wird und insgesamt für zehn Emmys nominiert ist, inklusive einer Nominierung für Messing, fliegt die Serie nach nur einer Staffel wieder aus dem Programm. Für beide Ausgaben ist Messing für den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin nominiert, verliert aber 2008 gegen Tina Fey und 2007 gegen Queen Latifah.

Ihre nächste Rolle an der Seite von Meg Ryan, Jada Pinkett Smith, Annette Benning und Eva Mendes in der Dramedy „The Women“ (2008) beschert der Darstellerin Debra Messing und ihren Kolleginnen dagegen eine Nominierung für den Razzie Award als schlechteste Schauspielerinnen. Das kann Messing in der Komödie „Nothing Like the Holidays“ (2008), in der sie die Ehefrau von John Leguizamo spielt, wieder wettmachen, denn sie erhält ihre fünfte Satellite-Awards-Nominierung.

2011 übernimmt Debra Messing die Rolle in dem Piloten Wright vs. Wrong, doch die Serie wird von ABC nicht bestellt. Ebenfalls in dem Jahr erscheint die Schauspielerin in einer Gastrolle des Dauerbrenners Law & Order: Special Victims Unit (2011).

2012 erhält sie eine Hauptrolle in der Musicalserie Smash, die nach zwei Staffeln abgesetzt wird. Als Laura Diamond ermittelt sie 2014 bis 2016 in der Krimiserie The Mysteries of Laura.

Für ihre Arbeit ist Messing bisher insgesamt acht Mal für einen Golden Globe und sechs Mal für einen Emmy nominiert, für Will & Grace erhält sie einen der Emmys.

Debra Messing Privatleben

Debra Messing trifft ihren Ehemann, den Autor Daniel Zelman an ihrem ersten Tag an der NYU im Jahr 1990. Zehn Jahre später heiraten sie am 3. September in New York. Im April 2004 kommt ihr Sohn Roman Walker zur Welt. Die Ehe hält bis 2011, doch erst 2016 wird die Scheidung rechtskräftig.

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