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David Schwimmer

Serienübersicht und Biografie

Friends-Star David Lawrence Schwimmer wird 1966 in New York City geboren, ausgerechnet am Geburtstag seiner eigenen Mutter.

Biografie von David Schwimmer

Karriere

David Schwimmer zieht mit seiner Familie früh nach Los Angeles, wo er seine Kindheit und Jugend verbringt. Seine Eltern Arthur und Arlene Colman-Schwimmer sind beide Anwälte. Schwimmers Mutter vertritt Berühmtheiten wie Elizabeth Taylor und Roseanne Barr in ihren Scheidungen. Bereits in seiner Jugend zieht es David Schwimmer auf die Theaterbühne und er kann mehrere Preise für seine Auftritte in Shakespeare-Stücken entgegennehmen. Seine Schulzeit an der berühmten Beverly Hills High School verbringt er jedoch als Außenseiter.

Nach seinem Abschluss an der Northwestern University gründet Schwimmer mit einigen Gleichgesinnten 1988 die Lookingglass Theatre Company in Chicago. Daraufhin versucht er sein Glück als Schauspieler in Los Angeles. Seine erste Rolle erhält er 1989 im Fernsehfilm „A Deadly Silence“. Es folgen Rollen in Serien wie L.A. Law (1992-1993) und The Wonder Years (1991-1992) und schließlich sein erster Kinofilm „Crossing the Bridge“ (1992). In der ersten Staffel der Polizeiserie NYPD Blue tritt er 1993 in vier Episoden auf.

Als erstes Cast-Mitglied erhält er 1994 eine Hauptrolle in der Sitcom Friends, in der er als romantischer und tollpatschiger Paläontologe Ross Geller seinen Durchbruch feiern kann. Beim Schreiben hatte Produzent Kevin S. Bright die Rolle bereits auf David Schwimmer angelegt. Seine Arbeit an der erfolgreichen und beliebten Comedyserie bringt ihm gemeinsam mit seinen Ko-Stars Jennifer Aniston, Courteney Cox Arquette, Lisa Kudrow, Matt LeBlanc und Matthew Perry zahlreiche Emmy- und SAG-Award-Nominierungen ein.

An der Seite von Gwyneth Paltrow übernimmt Schwimmer 1996 seine erste Filmhauptrolle in „The Pallbearer“, für die er die Hauptrolle in „Men in Black“ ablehnt, die danach an Will Smith geht. Seine nächsten Rollen in Kinofilmen wie „Kissing a Fool“ und „Sechs Tage sieben Nächte“ (1998) sorgen weiterhin für Abwechslung neben den Dreharbeiten für Friends. 1998 wagt er sich außerdem an seine erste Regiearbeit für den Fernsehfilm „Since You've Been Gone“, in dem er neben seinem alten Freund Joey Slotnick und seinen Eltern Arlene und Arthur auch als Darsteller fungiert. Ab 1999 führt er auch bei Friends in insgesamt zehn Episoden Regie. Nach einigen Rollen in eher unbedeutenden Filmen bringt ihm seine Nebenrolle in der Miniserie Band Of Brothers 2001 einen Satellite-Award ein.

Nachdem „Friends“ 2004 nach zehn Jahren beendet wird, unterstützt er seinen Kollegen Matt LeBlanc in zwei Episoden seiner neuen Comedyserie Joey als Regisseur. Hauptsächlich konzentriert sich Schwimmer jedoch auf die Arbeit am Theater und auf Independent-Produktionen wie „Duane Hopwood“ (2005) und „Big Nothing“ (2006). Als Melman ist er im Animationsfilm „Madagascar“ (2005) und den Fortsetzungen „Madagascar 2“ (2008) und „Madagascar 3“ (2012) zu hören. Erst 2007 kehrt er für eine Gastrolle in 30 Rock auf den Fernsehschirm zurück. Im gleichen Jahr beweist er sich als Regisseur in seinem ersten großen Film „Run Fatboy Run“. Auch für sechs Episoden „Little Britain USA“ (2008) und im Film „Trust“ (2010) übernimmt er die Regie.

Sich selbst spielt er 2009 in einer Gastrolle der sechsten Staffel Entourage. In einer kleineren Rolle ist David Schwimmer 2012 in „John Carter - Zwischen zwei Welten“ wieder auf der großen Leinwand zu sehen. Ein Jahr später erscheint der Schauspieler in „The Iceman“ an der Seite von James Franco und Winona Ryder. Zudem ist er wie fast alle seine Friends-Kollegen (Jennifer Aniston ausgeschlossen) auch in Web Therapy (2012) zu Gast. In der Comedy „Irreversible“ sollte er 2014 die Hauptrolle übernehmen, wird aber von Justin Long ersetzt, worauf sich eine andere Chance für Schwimmer eröffnet: In Ryan Murphys Anthologieserie American Crime Story porträtiert Schwimmer die Rolle von Staranwalt Robert Kardashian. In der ersten Staffel steht der berüchtigte Mordprozess gegen Ex-Footballer O. J. Simpson im Mittelpunkt.

Ebenfalls 2016 ergattert der Schauspieler eine der Hauptrollen in AMCs Drama Feed the Beast. Die Serie wird aufgrund schlechter Quoten jedoch nach einer Staffel eingestellt.

Privatleben

In seiner Freizeit macht sich der Darsteller für die Opfer von Vergewaltigungen stark und engagiert sich im Rape Treatment Center in Santa Monica.

Schwimmer beginnt 2007 eine Beziehung mit der britischen Schwimmerin und Fotografin Zoe Buckman. Die beiden heiraten im Juni 2010 und werden am 8. Mai 2011 Eltern der gemeinsam Tochter Cleo. Im April 2017 geben sie ihre Trennung bekannt.