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Cynthia Nixon
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Cynthia Nixon

Serienübersicht und Biografie

Ursprünglich wird Sex and the City-Star Cynthia Nixon als Besetzung der Dana Scully in „The X-Files“ in Erwägung gezogen, doch die Rolle ging bekanntermaßen an Gillian Anderson.

Biografie von Cynthia Nixon

Cynthia Nixon Karriere

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Cynthia Ellen Nixon ist eine waschechte New Yorkerin und kommt dort als Tochter einer Schauspielerin und eines Radiojournalisten zur Welt. Nach dem Abschluss an der Hunter College High School besucht sie das Barnard College. Bereits während ihrer Schulzeit übernimmt Nixon erste Rollen im Film und auf der Bühne. Ihr vielbeachtetes Filmdebüt gibt sie 1980 im Teenagerfilm „Little Darlings“ und ist von da an stets gut beschäftigt. 1984 übernimmt sie die Rolle der Lori im Oscar-prämierten „Amadeus“. In Robert Altmans Emmy-prämierter Miniserie Tanner 88 spielt die Darstellerin die Tochter des Präsidentschaftskandidaten, Alex Tanner, eine Rolle, die sie 2004 in der vierteiligen Fortsetzung Tanner on Tanner erneut übernimmt.

Ebenfalls 1988 ist sie an der Seite von Hollywoodgröße Jack Lemmon sowie Kevin Spacey und Peter Gallagher in der Miniserie The Murder of Mary Phagan zu sehen. 1990 tritt Nixon in der zweiten Episode der erfolgreichen Serie Law & Order auf. Nach mehreren TV-Filmen zu Beginn der 1990er Jahre, übernimmt sie 1993 eine Gastrolle in der Krimiserie Murder, She Wrote. Ebenfalls 1993 ist sie in kleineren Rollen auf der Kinoleinwand in „The Pelican Brief“ und „Addams Family Values“ präsent. Außerdem steht sie im gleichen Jahr mit ihrer zukünftigen Schwiegermutter aus Sex and the City, Anne Meara, im Kurzfilm „Through an Open Window“ vor der Kamera.

Ab Mitte der 1990er Jahre ist Nixon häufiger auf den Fernsehbildschirmen zu sehen, unter anderem als Gast in New York News (1995), Nash Bridges (1996) und Early Edition (1996). An der Seite von Meryl Streep und Leonardo DiCaprio übernimmt die Schauspielerin 1996 die Rolle einer Heimleiterin im Drama „Marvin's Room“.

1998 ergattert Cynthia Nixon ihre wohl bedeutendste Rolle als etwas verschrobene und zynische Anwältin Miranda Hobbes in der HBO-Erfolgsserie Sex and the City. Für ihre Leistungen wird sie mit dem Emmy und dem SAG Award ausgezeichnet. Sie spielt eine der vier Hauptrollen der Serie an der Seite von Sarah Jessica Parker, Kristin Davis und Kim Catrall auch nach dem Serienende im Jahr 2004 in zwei Filmfortsetzungen (2008 und 2010) weiter. Die durch „Sex and the City“ als Rotschopf bekannt gewordene Nixon ist in Wirklichkeit eine natürliche Blondine.

Nixon sorgt mit ihrem Gastauftritt als Schlaganfallopfer in einer Episode der Krankenhausserie Emergency Room 2005 für Furore und besucht im selben Jahr die Medizinerserie House. Ihre Darstellung der amerikanischen First Lady Eleanor Roosevelt im TV-Film „Warm Springs“ (2005) neben Kenneth Branagh bringt ihr eine Emmy-Nominierung ein.

Für ihren Gastauftritt in Law & Order: Special Victims Unit im Jahr 2007 wird sie erneut mit einem Emmy geehrt. Zwischen 2010 und 2011 wirkt Cynthia Nixon als Cathys (Laura Linney) Freundin Rebecca in elf Episoden der Dramedy The Big C mit. 2012 spielt sich Nixon selbst in der NBC-Comedy 30 Rock und übernimmt die Rolle der Petranilla in Ken Folletts Historienserie World Without End.

Neben ihrer florierenden Leinwandkarriere steht die Darstellerin regelmäßig auf der Theaterbühne und tritt 1984 sogar in zwei Broadway Produktionen gleichzeitig auf. Cynthia Nixon ist eine von nur fünfzehn Künstlern, die einen Tony (2005 für „Rabbit Hole“), Emmy (2004 und 2008) und Grammy (2009 für die Lesung von Al Gores „Inconvenient Truth“) gewonnen haben. Zudem erhält die Schauspielerin zwei SAG Awards und einen GLAAD Media Award.

2013 ist sie in Alpha House in einer größeren Rolle dabei, auch in Hannibal taucht sie 2014 in wiederkehrender Kapazität auf.

Cynthia Nixon Privatleben

Im Oktober 2006 wird bei der Schauspielerin Brustkrebs diagnostiziert. Sie gibt ihre Krankheit im April 2008 bekannt und ist seitdem bemüht, Brustkrebs in das öffentliche Bewusstsein zu bringen.

Von 1988 bis 2003 war Nixon mit dem Fotografen Danny Mozes liiert und bekam mit ihm zwei Kinder. Tochter Samantha wurde 1996 geboren, ihr Sohn Charles Ezekiel 2002. Seit 2004 ist sie in einer Beziehung mit der Bildungsaktivistin Christine Marioni. Die beiden heirateten 2012 und Marioni bekam 2011 den gemeinsamen Sohn Max Ellington Nixon-Marinoni.

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