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Connie Britton
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Connie Britton

Serienübersicht und Biografie

Biografie von Connie Britton

Connie Britton wurde als Constanze Womack, Tochter von Linda und Allen Womack, in Boston geboren. Ihr Vater war ein Physiker. Als sie sieben Jahre war, zog sie mit ihrer Familie nach Lynchburg in Virginia, wo sie bald darauf gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Cynthia in High-School-Theaterstücken ihr Schauspieltalent unter Beweis stellte.

Nach der High-School studierte Connie Asienwissenschaften am Dartmouth College und verbrachte ein Auslandssemester in Peking. Nach ihrem Abschluss 1989 zog Connie nach New York um und studierte zwei Jahre bei dem berühmten Schauspiellehrer Sanford Meisner am Neighboorhood Playhouse. Obwohl es sie fast die Studienberechtigung am Neighboorhood Playhouse gekostet hätte, hatte Connie ihr Theaterdebüt in Caroline Kavas The Early Girl am Courtyard Playhouse. Nach der Schauspielausbildung verbrachte sie zwei weitere Jahre in New York und spielte in verschiedenen Off-Broadway-Theaterstücken mit.

Karriere

Ihre Leinwandkarriere startete Connie Britton 1995 in dem Independentfilm von und mit Edward BurnsThe Brothers McMullen“, der bei dem Sundance Film Festival mit dem Grand Jury Prize geehrt wurde und danach als erster Independentfilm von Twentieth Century Fox vermarktet wurde. Nach dem Riesenerfolg des Films zog Connie nach Los Angeles und war 1996 zunächst in einer Gastrolle in der erfolgreichen Comedyserie Ellen zu sehen. Bald darauf spielte sie vier Jahre lang die Rolle der Nikki Faber neben Michael J. Fox in der erfolgreichen Sitcom Spin City. 1998 folgte wieder eine Zusammenarbeit mit Edward Burns in dem Comedy-Drama „No Looking Back“. Nach Spin City war Connie in einigen Gast- und Nebenrollen zu sehen, wie in der Dramaserie The Fugitive oder in The West Wing, sowie in der kurzlebigen Comedy The Fighting Fitzgeralds .

Im Jahr 2001 spielte sie in der TV-Biographie „Child Star: The Shirley Temple Story“ mit und 2003 eine der Hauptrollen in der Familienserie Lost at Home. 2004 wirkte sie wieder an der Seite von Edward Burns in seinem Film „Looking for Kitty“ mit und war 2005 im Kino in dem Drama „Special Ed“ zu sehen. Im Jahr 2006 übernahm Connie in der fünften Staffel des Echtzeit-Thrillers 24 eine wiederkehrende Rolle als Diane Huxley. Zudem war sie in größeren Rollen in Filmen wie „The Lather Effect“ und „The Last Winter“ oder 2009 neben Carla Guggino in „Women in Trouble“ auf der Leinwand zu sehen. 2010 folgten Nebenrollen im Horror „A Nightmare on Elm Street“ und in der Romanze „Conception“.

Nachdem Connie Britton 2004 auch schon in dem Kinofilm an der Seite von Billy Bob Thornton die Ehefrau des Football-Coachs spielte, hat sie 2006 auch die Hauptrolle in der TV-Serie Friday Night Lights ergattern können. Für ihre Rolle der fröhlich-resoluten Tami Taylor ist sie 2010 für den Emmy nominiert worden. Sie spielte die Ehefrau des Trainers Kyle Chandler bis zum Ende der NBC-Serie. Anschließend wechselte Britton das Genre und war 2011 in der ersten Staffel American Horror Story: Murder House in einer Hauptrolle zu sehen.

Zwischen 2012 und 2018 kann man sie als Country-Sängerin in der Serie Nashville in einer Hauptrolle erleben. Außerdem fungiert sie als Co-Executive-Producer. 2016 spielt sie in zwei Episoden der Serie American Crime Story: The People v. O. J. Simpson mit.

Im Jahr darauf übernimmt Britton eine wiederkehrende Rolle in der Dramedy SMILF. Als Abby, Mitarbeiterin der Notrufzentrale in Los Angeles, ist die Darstellerin 2018 in 9-1-1 in einer Hauptrolle zu sehen. Diese gibt sie jedoch nach der ersten Staffel zugunsten einer Hauptrolle in der Anthologieserie Dirty John auf. Dort spielt sie die wohlhabende Debra Newell, die Opfer eines perfiden Heiratsschwindlers wird. Der Wechsel sollte sich lohnen denn Connie Britton wird für ihre Leistung mit einer Golden Globe Nominierung bedacht.

Connie Britton privat

Connie Britton heiratete 1991 den Investmentbanker John Britton, den sie am College kennengelernt hatte. Obwohl sie sich 1995 von ihm scheiden ließ, benutzt sie weiterhin seinen Nachnamen.

Im November 2011 adoptierte Britton Eyob „Yoby" Britton aus Äthiopien. Die Schauspielerin setzt sich als Goodwill Ambassador der UN für die Stärkung von Frauen und die Bekämpfung extremer Armut ein.