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Claire Danes
© Showtime

Claire Danes

Serienübersicht und Biografie

Biografie von Claire Danes

Claire Danes ist als Claire Catherine Danes in New York City zur Welt gekommen. Sie hat einen älteren Bruder und ist laut eigener Aussage in einem „kreativen Haushalt“ aufgewachsen: Ihre Mutter ist Lehrerin und Künstlerin und ihr Vater Computerberater und Architekturfotograf. Beide Elternteile ermutigten sie stets, sich künstlerisch zu entfalten. Im Alter von sechs Jahren begann Danes Unterricht in Modern Dance zu nehmen, was bis heute zu ihren Hobbys gehört. Mit neun Jahren besuchte sie bereits das Lee Strasberg Theatre Institute und schon bald begann sie, am Theater mitzuwirken.

Claire Danes Karriere

Im Jahr 1992 übernahm Claire Danes ihre erste Rolle in einer Episode der Krimiserie Law & Order, in der sie ein Model spielte, das seinen Fotografen-Freund ermordet. Kurz darauf bekam sie ein Angebot für eine Rolle in Steven Spielbergs Monumentalwerk Schindlers Liste (1993), doch sie musste die Rolle ablehnen, weil während der Produktion in Polen kein Privatlehrer für sie zur Verfügung stehen konnte. Das Ausschlagen einer solchen Möglichkeit hätte für jemand weniger talentierten vermutlich das Karriere-Aus bedeutet, doch die Jungschauspielerin konnte sich mit ihrem nächsten Projekt selbst zum Ruhm verhelfen. Sie übernahm nämlich die Rolle der Angela Chase in dem ABC-Drama My So-Called Life (zu dt. „Willkommen im Leben“, 1994-95) an der Seite von Jared Leto und überzeugte schon als Teenager die Juroren der Golden Globes und die Emmy-Preisrichter, die sich immerhin zu einer Nominierung durchringen konnten. Doch danach verschwand die Jungschauspielerin von dem Fernsehbildschirm und eroberte die Kinoleinwände unserer Welt.

Auch wenn die Serie trotz vier Emmy-Nominierungen und Danes Auszeichnung mit dem Golden Globe nach nur 19 Episoden abgesetzt wurde, avancierte „My So Called Life“ zum Kult und Danes zum Idol vieler junger Mädchen. Die nachfolgende Rolle der Julia in Baz Luhrmans „William Shakespeares Romeo & Julia“ (1996) an der Seite von Mädchenschwarm Leonardo DiCaprio katapultierte die Darstellerin zur Hollywoods Elite.

Zu ihrem Resümee zählen darüber hinaus der TV-Spielfilm „No Room For Opal“ (1993), eine Gastrolle in der HBO-Reihe „Lifestories: Families in Crisis“ (1994), die Rolle der Beth March in „Betty und ihre Schwestern“ (1994) an der Seite von Winona Ryder, auf die sie 1995 in der Romanze „Ein amerikanischer Quilt“ noch einmal traf. Dann machte Danes zum ersten Mal Bekanntschaft mit ihrer späteren Mentorin Jodie Foster, die bei „Familienfest und andere Schwierigkeiten“ Regie führte.

Es folgte für Claire Danes die Hauptrolle neben Jude Law und Jeanne Moreau in der Romanze „I Love You, I Love You Not“ (1996) und anschließend eine als Michelle Pfeiffers Tochter in „Schatten einer Liebe“ (1996). Daraufhin lieh sie im Jahr 1997 ihre Stimme der Figur San in „Prinzessin Mononoke“, übernahm eine Nebenrolle in Oliver Stones Crime-Drama „U-Turn - Kein Weg zurück“ und die Hauptrolle neben Matt Damon in Francis Ford Coppolas „Der Regenmacher“.

Auch Rollen in Filmen wie „Gestern war ich noch Jungfrau“ (im Orig. „Polish Wedding“) und in der Adaption von „Les misérables“ (beide 1998) verkörperte Danes. Nach der Hauptrolle in dem Kinofilm zur 1970er Serie „Mod Squad- Cops auf Zeit“ und dem Thriller „Brokedown Palace - Die Hoffnung stirbt zuletzt“ (beide 1999) nahm sich die Schauspielerin eine Auszeit von ihrem Beruf und studierte stattdessen Psychologie an der Yale University. Währenddessen schnupperte sie nebenbei Theaterluft und erschien unter anderem in „The Vagina Monologues“ auf der Bühne.

Mit einem Diplom in der Tasche kehrte Claire Danes nach Hollywood zurück und setzte ihren Erfolg fort: Mit einer Hauptrolle in dem hochgelobten Drama „Igby“ läutete sie 2002 ihre Karriere neu ein und erschien anschließend als Meryl Streeps Tochter in „The Hours - Von Ewigkeit zu Ewigkeit“. Neben Joaquin Phoenix war sie ein Jahr später in dem Thriller „It's All About Love“ zu sehen und erschien mit einem Cameo in „The Rage in Placid Lake“ (beide 2003).

Ihre Wandelbarkeit bewies Claire Danes erneut, als sie in dem mit Spannung erwarteten Blockbuster „Terminator 3 - Rebellion der Maschinen“ (2003) gecastet wurde. Danach kehrte sie allerdings ins Dramafach zurück und war in „Stage Beauty“ (2004) in der Hauptrolle zu sehen, ebenso wie in der Romanze „Shopgirl“ und als Sarah Jessica Parkers Schwester in „Die Familie Stone - Verloben verboten!“ (beide 2005). Danach wandte sich Danes wiederum der Bühne zu und gab unter anderem ihr Braodwaydebüt als Eliza Doolittle in „Pygmalion“ (2007).

Nach Kinofilmen wie „Spuren eines Lebens“, „The Flock - Dunkle Triebe“ (2007), der Fantasy-Romanze „Der Sternwanderer“ und dem Drama „Ich & Orson Welles“ (2008) kehrte Claire Danes zurück auf den Bildschirm - die Belohnung folgte auf dem Fuße. Denn für die Titelrolle in „Du gehst nicht allein“ (Original „Temple Grandin“ (2010)) wurde sie zum zweiten Mal mit dem Golden Globe ausgezeichnet und auch das erste Mal mit dem Emmy.

Seit 2011 wirkt Danes als ehrgeizige CIA-Agentin in der hochgelobten Serie Homeland mit und auch mit ihrer Carrie Mathison haut sie Zuschauer wie Kritiker gleichermaßen um. So war es auch kaum eine Überraschung, dass ihr die Darstellung der bipolaren CIA-Agentin zwei weitere Golden-Globe-Auszeichnung bescherte - damit die vierte in ihrer mittlerweile mehr als zwei Dekaden andauernden Karriere. Auch zwei Emmys konnte sie für die Rolle bereits einheimsen. Laut IMDB verdient sie mit jeder Episode der Serie 250.000 US Dollar.

Auf der Kinoleinwand erschien sie zudem 2013 in der Komödie „As Cool as I Am“, in der sie James Marsdens Ehefrau spielt.

Im Jahre 2021 wird sie die Hauptrolle in der Serie The Essex Serpent, die bei Apple TV+ gestreamt wird, spielen. Sie erbte die Rolle von Keira Knightley die auf Grund familiärer Umstände absagen musste.

Claire Danes

Claire Danes war mit dem Schauspielkollegen Billy Crudup liiert, mit dem sie in „Stage Beauty“ und „Princess Mononoke“ zusammenarbeitete. Allerdings bescherte ihr die Beziehung einen kleinen Imageschaden, nachdem in der Presse Gerüchte kursierten, dass er ihretwegen seine schwangere Freundin Mary-Louise Parker verlassen hatte. In einer kleinen Zeremonie in Frankreich heiratete Danes 2009 Schauspieler Hugh Dancy (Hannibal), mit dem sie in dem Film „Spuren eines Lebens“ vor der Kamera stand. Am 17. Dezember 2012 wurden sie zum ersten Mal Eltern, Sohn Cyrus Michael Christopher Dancy kam zur Welt.