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Chris O'Donnell
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Chris O'Donnell

Serienübersicht und Biografie

Biografie von Chris O'Donnell

Chris O'Donnell, mit bürgerlichen Namen Christopher Eugene O'Donnell, ist in einer Großfamilie aufgewachsen. Er war das Nesthäkchen seiner Familie und hat vier Schwestern und zwei Brüder. Ihre Eltern sind Julie und William O'Donnell, Sr., der ein Radio-Manager war. Chris ist väterlicherseits irischer und mütterlicherseits deutscher Abstammung. Er wurde gläubig erzogen und besuchte römisch-katholische Schulen. Seinen High-School-Abschluss auf der Loyola Academy machte er 1988. Danach besuchte er das Boston College und absolvierte es 1992 mit einem Bachelor of Science in Marketing.

Bereits im Alter von 13 Jahren fing Chris O'Donnell an zu modeln und wirkte in verschiedenen Werbespots mit, sowie 1986 in einer Episode von Jack & Mike. Sein erster Werbespot war für McDonalds mit Michael Jordan. Mit 17 Jahren wollte er aufhören mit Modeln und Schauspielern, wurde aber gefragt zum Casting von „Men Don't Leave“ zu kommen. Er wollte nicht hin, doch seine Mutter hatte ihn überredet, indem sie ihm ein neues Auto versprach, er ging hin und bekam die Rolle.

Seit 1990 ist O'Donnell in zahlreichen erfolgreichen Hollywood-Produktionen vornehmlich in Hauptrollen zu sehen gewesen: 1991 in „Fried Green Tomatoes“, 1992 in „School Ties“ an der Seite von Brendan Fraser, Matt Damon und Ben Affleck, sowie neben Oscar-Preisträger Al Pacino in „Scent of a Woman“ in der Rolle des Charlie Simms, die ihm eine Golden Globe Nominierung einbrachte. Darauf folgte 1993 die Rolle des D‘Artagnan an der Seite von Charlie Sheen, Kiefer Sutherland und Oliver Platt in „The three Musketeers“.

Nach den Erfolgen von „Circle of Friends“ 1995 mit Minnie Driver und 1996 „Mad Love“ mit Drew Barrymore und „In Love and War“ mit Sandra Bullock, konnte er sich gegen Leonardo DiCaprio für die Rolle des Robin in dem hochkarätig besetzten Blogbustern „Batman Forever“ und „Batman & Robin“ durchsetzen.

Nach dem Riesenerfolg von „Batman und Robin“ nahm sich O'Donnell 1997 erst einmal eine zweijährige Auszeit vom Showbusiness, um sich seinem Privatleben zu widmen. Er heiratete im April 1997 seine College-Freundin Caroline Fentress, eine Grundschullehrerin. Sie haben fünf Kinder zusammen, zwei Töchter und drei Söhne. Während der Auszeit spielte er zwei Monate am Theater in New York, wo er in Arthur Millers „The Man Who Had All The Luck“.

1999 kehrte er auf die Leinwand zurück und spielte in Filmen wie „Cookie's Fortune“, „The Bachelor“ und „Vertical Limit“, die im Verhältnis zu dem Kassenschlager „Batman & Robin“ nur mäßig erfolgreich waren. 2003 machte O'Donnell einen Ausflug ins Fernsehen und spielte vier Episoden lang Brad Stanfield in der Serie The Practice mit. 2004 übernahm er eine Gastrolle in Two and a Half Man, bevor er in der von Kritikern hochgelobten Filmbiografie über den Sexualforscher Alfred Kinsey neben Liam Neeson in „Kinsey“ brillierte. Im Jahr 2005 spielt er die Hauptrolle in der Fox-Serie Head Cases, aber die Ausstrahlung der Serie wurde nur nach zwei Episoden eingestellt. 2006 spielte er in neun Episoden lang den Veterinär Dr. Finn Dandrige in der erfolgreichen Krankenhausserie Grey's Anatomy. 2007 folgte die Hauptrolle als CIA-Agent Jack McCauliffe in der Miniserie The Company.

Im April 2009 spielte O'Donnell eine Gastrolle in der zweiteiligen Episode Legend der Serie NCIS, in der sein Charakter Special Agent G. Callen für den Spin Off der Serie eingeführt wurde. Seit September 2009 ist O'Donnell als NCIS Special Agent Callen in der erfolgreichen Krimi-Serie NCIS: Los Angeles zu sehen.

Chris O'Donnell privat

O'Donnell ist seit 1997 mit Caroline Fentress verheiratet und hat fünf Kinder.