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Bill Murray

Serienübersicht und Biografie

1970 wird der spätere „Ghostbusters“-Star mit viereinhalb Kilogramm Cannabis am Flughafen in Chicago festgenommen. Während er einem anderen Passagier im Scherz erzählt, dass er ein Schmuggler sei, werden die Drogen entdeckt. Später wird dem damals 20-Jährigen dieser Humor noch einiges mehr als eine Vorstrafe einbringen, unter anderem eine Oscarnominierung.

Biografie von Bill Murray

Karriere

Schwierig im Umgang, aber Gold an den Kassen

Bill Murray wächst mit seinen Eltern und acht Geschwistern in der Nähe von Chicago auf. Der Vater stirbt als der spätere Schauspieler gerade 17 Jahre alt ist an Komplikationen entstanden durch Diabetes. Murray schreibt sich an der Universität in den Vorbereitungskurs Medizin ein, doch schnell schmeißt er hin und wendet sich dem Improvisationstheater zu.

Über seinen älteren Bruder Brian kann er in der Gruppe „The Second City“ Fuß fassen. 1974 zieht er nach New York, wo er von John Belushi zu „The National Lampoon Radio Hour“ geholt wird. Das führt zu seinem Engagement bei der damals noch jungen Sketch-Show „Saturday Night Life“. Bill Murray steigt in die zweite Staffel ein nachdem Chevy Chase die Show verlassen hat.

Seine erste Hauptrolle ergattert er 1979 in der Komödie „Meatballs“. In den 1980ern folgen zahlreiche Kassenknüller, darunter „Caddyshack“ und „Tootsie“. 1984 willigt er ein, in der Komödie „Ghostbusters“ mitzuspielen als Teil eines Deals mit Columbia Pictures, damit Murray die Finanzierung für sein Projekt „The Razor's Edge“ bekommt. Heute wissen wir: Ein Film aus diesem Deal wird ein Hit und avanciert zum Klassiker, ein anderer ein Flop an den Kinokassen und gerät in Vergessenheit.

Der Misserfolg von „The Razor's Edge“ regt den Komiker so auf, dass er sich fünf Jahre frei von Hollywood nimmt und an der Sorbonne in Paris Philosophie und Geschichte studiert. Nur zu einem Cameo-Auftritt in „Little Shop of Horrors“ lässt er sich hinreißen in dieser Zeit.

1988 kehrt er mit „Scrooged“ wieder auf die Leinwand zurück. Mit „Groundhog Day“ folgt ein großer Kassenhit und zahlreiche gefeierte Nebenrollen, unter anderem in „Kingpin“ und „Space Jam“.

Ende der 1990er entscheidet er sich dazu, mehr dramatische Rollen anzunehmen, lässt aber die Comedy nicht ruhen. 2003 wird er für „Lost in Translation“ mit einem Preis- und Nominierungsregen belohnt.

Neben zahlreichen Kinorollen lässt sich Bill Murray auch immer wieder in Serien blicken, unter anderem in Alpha House, Olive Kitteridge und Angie Tribeca.

Der Darsteller hält sich aus der Hollywood-Szene raus und hat weder einen Agenten noch einen Manager. Rollenangebote kann man ihm unter einer privaten Telefonnummer unterbreiten, wo man auf eine Mailbox sprechen muss, die er nur unregelmäßig abhört. Diese Taktik führt immer wieder dazu, dass er in einigen Filmen nicht dabei ist, die durchaus zu ihm passen würden. Er selbst meint: „Leute sagen, sie können mich nicht finden. Ein starkes Drehbuch zu schreiben ist viel schwieriger als jemanden zu finden.

An Filmsets ist er außerdem bekannt für seine Stimmungsschwankungen. Er hat bereits körperliche Auseinandersetzungen gehabt, unter anderem mit Chevy Chase, und immer wieder gibt er in Interviews zu Protokoll, mit wem er alles nicht gut auskommt, unter anderem Richard Dreyfuss.

Privatleben

Zweimal Schiffbruch

Seine erste Ehe mit Margaret Kelly brachte zwei Söhne hervor, Homer und Luke. Die Scheidung erfolgt 1996, nachdem Murray mit Jennifer Butler, seiner späteren, zweiten Ehefrau, fremdgegangen ist.

Der Ehe mit Butler entstammen vier Söhne, Caleb, Jackson, Cooper, Lincoln und außerdem ein unschönes Ende 2008, bei dem Butler den Komiker der häuslichen Gewalt, Untreue und Sex-, Marihuana- und Alkoholsucht beschuldigt.