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Bess Armstrong

Serienübersicht und Biografie

Einen Abschluss Drama kann fast jeder zweite Schauspieler vorweisen, doch mit ihrem zusätzlichen Abschluss in Latein wird Bess Armstrong am Set wohl nur wenig Gesprächpartner finden. Aber wenn man die Tochter von zwei Lehrern ist, dann kann einem so ein Studienfach schon mal einfallen. Gut, dass die My So-Called Life-Darstellerin schon mit gut zwanzig Jahren erste Erfolge auf der Bühne feiern kann und beruflich nicht auf ihre Lateinkenntnisse angewiesen ist.

Biografie von Bess Armstrong

Karriere: Theaterjunkie goes TV

Louise Allen Parlange unterrichtet an der Mädchenschule Bryn Mawr und Alexander Armstrong an deren Partnerschule für Jungs, Gilman. Klar, dass ihr Kind, Elizabeth Key, genannt Bess, erstere besucht. Beide Eltern spielen Musikinstrumente und stehen im Community-Theater auf der Bühne. Klar, dass Bess am Ende ihres vierjährigen Studiums an der Brown University auf mehr als 50 Theaterstücke zurückblicken kann, in denen sie spielte oder Regie führte.

Mit dieser ausgiebigen Vorbereitung landet sie 1975 eine Rolle in dem Off-Broadway-Stück „Harmony House“. Zwei Jahre später gibt sie ihr Kameradebüt mit einer Hauptrolle in der CBS-Sitcom „On Our Own“. Es folgt eine Reihe von Gastauftritten, unter anderem in einer Episode der Serie „Love Boat“. Auf der großen Leinwand ist sie 1981 in dem Film „Vier Jahreszeiten“ zu sehen, 1982 folgt „Jekyll & Hyde - Die schärfste Verwandlung aller Zeiten“.

Im Jahr darauf dann die erste große Hauptrolle, an der Seite von Tom Selleck ist sie in dem Abenteuerfilm „Höllenjagd bis ans Ende der Welt“ zu sehen, im gleichen Jahr kommt der „Der weiße Hai 3“ in die Kinos, in dem sie die Rolle der Dr. Kathryn Morgan übernimmt.

1986 ergattert sie die nächste Hauptrolle in einer Serie, wieder eine Comedy mit dem Titel „All Is Forgiven“. Doch auch in diesem Anlauf ist ihr nicht mehr als eine Staffel vergönnt. Dafür läuft es auf der Leinwand weiterhin ganz passabel für Bess Armstrong: 1986 kommt „Nothing in Common“ mit Tom Hanks in die Kinos, 1989 ist sie in einer Hauptrolle in der Sci Fi-Comedy „Mein Partner mit dem zweiten Blick“ zu sehen.

Die Mutter in der Kult-Teenserie

1990 die dritte Serienhauptrolle, wieder eine Comedy, wieder eine Staffel, „Paarweise glücklich“. Nun verlegt die Schauspielerin sich auf Gastauftritte in Serien, unter anderem ist sie in Geschichten aus der Gruft zu sehen. Nach einigen Filmen, darunter „Nightmare Lover“ (1993) mit James Spader, wird sie für die Rolle Patty Chase in der Serie My So-Called Life gecastet. Als Mutter der jugendlichen Hauptfigur Angela (Claire Danes) steht sie zwar nicht im Mittelpunkt, kann aber trotzdem viele Fans gewinnen. Doch der Serienfluch schlägt wieder zu: auch diesem Versuch ist zum Unverständnis der Fans keine zweite Staffel vergönnt.

Bess Armstrong ist in den folgenden Jahren in einer Reihe von Fernsehfilmen zu sehen, darunter die Danielle Steel-Verfilmung „Gesegnete Umstände“ (1995). Schließlich kommen einige Gastauftritte in Serien dazu, unter anderem schaut sie bei The Nanny mit Fran Drescher, Frasier, Boston Legal, Criminal Minds, Castle, CSI: Crime Scene Investigation, Mad Men, NCIS, Drop Dead Diva, True Blood und Switched at Birth vorbei.

Aufmerksame Serienjunkies werden sie auch in ihren wiederkehrenden Rollen in den Serien One Tree Hill und House of Lies bemerkt haben.

Privatleben: Eine Violine und zwei Hochzeiten

1984 heiratet die Schauspielerin den englischen Regisseur Chris Carreras, 1985 folgt prompt die Scheidung, denn Bess Armstrong hat bereits den nächsten Gang vor den Traualtar vor sich. Im selben Jahr heiratet sie den Produzenten John Fiedler, mit dem sie drei Kinder hat. Die älteste Tochter Lucy stirbt 1987 im Alter von sechs Monaten. Im Januar 1988 bekommt das Paar Sohn Luke, im Juni 1991 folgt ein weiterer Sohn, Samuel Chase.

In ihrer Freizeit geht die Schauspielerin gerne ihrer anderen Leidenschaft, der Musik, nach. Unter anderem ist sie eine talentierte Violinistin.

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