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Arnold Schwarzenegger

Serienübersicht und Biografie

Man nehme einen ehrgeizigen Sportler und werfe ihn in einen Mixer. In diesen Mixer kommen noch ein kluger Unternehmer, ein erfolgreicher Schauspieler und ein einflussreicher Politiker. Wenn wir jetzt auf den roten Knopf drücken und alles vermengt wird, erhalten wir ungefähr die Hälfte dessen, was unser geliebter „Terminator“ Arnie in dieser Welt darstellt. Mit dem eisernen Kalkül des Terminators wandelt er durchs Leben wie ein heißes Messer durch die Butter. Mit dem minimalen Unterschied, dass das heiße Messer kein Millionär vor seinem 30. Lebensjahr war.

Biografie von Arnold Schwarzenegger

Karriere: Materialisierung des Transformers

I came to America, won Mr. Universe, and now I'm in the movies“ („Ich kam nach Amerika, habe Mr. Universe gewonnen, und nun bin ich Schauspieler“) - Arnold Schwarzenegger

Der am besten entwickelte Mensch in der Geschichte der Menschheit“, wie Arnold ganz liebevoll vom Guinessbuch der Weltrekorde betitelt wurde, kam am 30. Juli 1947 in Österreich auf die Welt. Dort wurde auch der Stein für seine Karriere als Bodybuilder ins Rollen gebracht. Mit 15 Jahren fing die Obsession nach körperlicher „Perfektion“ an. Von seinem Vater „Cinderella“ genannt und seinen täglichen Blicken in den Spiegel ist ihm zu seinen Ungunsten aufgefallen, dass sich seine Beine im Gegensatz zu seinem Oberkörper weniger rasant zu entwickeln schienen. Daraufhin hat er sich einer selbst auferlegten Pein hingegeben: Nach eigener Aussage hat Schwarzenegger alle seine Hosenbeine abgeschnitten und so seine dünnen Schenkel mit großem Oberkörper der Öffentlichkeit präsentiert. Diese nun der Allgemeinheit einsichtigen Proportionen zwangen ihn dazu, auch an seinen unteren Extremitäten mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Mit 18 Jahren und nun auch verhältnisgleichen Beinen war Schwarzenegger so weit, dass er in unterschiedlichen Bodybuilding-Wettbewerben partizipierte. Der Mr. Europe-Contest fiel nur unglücklicherweise auf seine Pflichtzeit beim Militär. Die logische Konsequenz war eine Woche lang Militärhaft für den frisch gebackenen Mr. Europe, da er sich unabgemeldet zu dem Contest aufmachte und so das Lager im Stich ließ. Zwei Jahre expandierte Schwarzenegger sogar von Europa auf das ganze Universum. Er wurde der jüngste Mr. Universe aller Zeiten.

Nach diesen sportlichen Erfolgen kam dem nun 21 Jahre jungen Muskelpaket die Idee, sich den Künsten zuzuwenden. Mit minimalem Englisch wanderte er nach Amerika aus und bekam seine erste Rolle als Hercules in „Hercules in New York“. Im Nachhinein wurde allerdings festgestellt, dass der sonst so makellose Körper die englischen Töne anscheinend nicht in dem Maße aus dem Sprachzentrum befördern konnte, als dass es für den Ottonormalverbraucher verständlich gewesen wäre: Arnold Schwarzeneggers Part wurde eine eigene Synchronisation gegeben. Von niemand geringeren als George W. Bush. Bezeichnend, dass seine zweite Rolle die eines taubstummen Berufskillers war.

Der Durchbruch für Schwarzenegger kam im Jahr 1982 mit der Rolle des Conan in „Conan, der Barbar“. Ironischerweise lässt sich die Story des Filmes beinahe deckungsgleich auf das Leben von Herrn Schwarzenegger adaptieren: Kleiner Junge wird ein physisch machtvoller und dadurch erfolgreicher Mann. Der Erfolg endet im Exzess, bis endlich die Einsicht kommt und sich für noble Zwecke eingesetzt wird.

Zwei Jahre später folgte seine ikonische Rolle als der „Terminator“.

Nach dem einschlagenden Erfolg von Arnold Schwarzenegger als gefühlsloser Roboter kam die Idee auf, eine 25 Meter hohe Statue in seiner Heimatstadt als ein Tribut aufzustellen. Schwarzenegger lehnte dies ab und wollte das Geld lieber in gute Zwecke fließen sehen. Der Terminator hat also doch einen weichen Kern.

Als einziger Schauspieler wurde Schwarzenegger für die goldene Himbeere als „schlechtester Schauspieler“, „schlechtester Nebendarsteller“ und „schlechtestes Leinwandpaar“ in einem einzigen Jahr nominiert. Vollbracht hat er dieses Kunststück mit sogar nur einer einzigen Rolle. Als Adam Gibson in „The 6th Day“. Seinem Erfolg tat das allerdings keinen Abbruch.

Nicht nur sportlich und künstlerisch gesehen hat Arnold Schwarzenegger den Erfolg mit Löffeln gegessen. Auch politisch hat sich der „Übermensch“ reichlich eingebracht.

Beeinflusst durch seine frühe Zeit in Amerika und den Äußerungen Nixons entschied sich Schwarzenegger dazu, in die Politik zu gehen.

Im Oktober 2003 wurde er zum Gouverneur von Kalifornien gewählt. Nach seinem Abdanken als Gouverneur sollte in Zusammenarbeit mit Stan Lee ursprünglich ein Comic-Held, The Governator, entstehen. The Governator ist ein Gouverneur gewesen, der sich nach seiner Amtszeit zurückzieht um Bösewichte zu bekämpfen. Nach dem öffentlich werden von Schwarzeneggers Betrugsskandal wurde das Projekt zunächst auf Eis gelegt.

Privatleben: Mehr schlecht als recht

Das Zwischenmenschliche ist für den Menschen der mit seinen One-Linern berühmt wird offensichtlich nicht das angenehmste Umfeld. Nach einigen früheren Liebeleien heiratete Schwarzenegger im Jahr 1986 die Reporterin Maria Shriver. Für den angehenden Politiker natürlich ein passender Umstand, dass Shriver die Nichte von John F. Kennedy ist. Das Paar hat vier Kinder.

Am 9. Mai 2011 kam es nach 25 Jahren Ehe zum Schlussstrich. Grund für diesen waren mehrere Affären Schwarzeneggers, eine davon mit der langjährigen Haushälterin. Diese trägt nun ein Kind und jede Menge Abfindungen aus der unangenehmen Situation davon.

Die eheliche Untreue ist nach eigener Aussage der Umstand in seinem Leben, den er am meisten bereut.

Arnold Schwarzenegger Filme

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