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Yellowstone: Paramount Network ändert Ausrichtung, konzentriert sich auf Filme

Yellowstone: Paramount Network ändert Ausrichtung

Paramount Network richtet sich neu aus. Was bedeutet das für Yellowstone? (c) Paramount Network
Paramount Network richtet sich neu aus. Was bedeutet das für Yellowstone? (c) Paramount Network

Paramount Network, die Heimat der aktuell erfolgreichsten Kabelserie Yellowstone ändert bald ihre Ausrichtung und ihren Namen. Man will sich auf TV-Filme und Eventserien konzentrieren. Doch die Westernserie mit Kevin Costner hat weiterhin ihren Platz.

Aus dem Paramount Network soll im kommenden Jahr das Paramount Movie Network werden, wie Variety berichtet. Die Heimat solcher Formate wie Yellowstone mit Kevin Costner, „Lip Sync Battle“ und „Bar Rescue“ richtet sich dann erneut neu aus. Denn erst 2018 war aus dem ehemaligen Spike TV das aktuelle Paramount Network geworden.

Diesmal will man sich statt auf TV-Serien den TV-Filmen verschreiben, in denen große Ensembles zu sehen sein sollen. Beim Paramount Movie Network soll pro Woche ein solcher Film gezeigt werden, während Miniserien oder normale Serien wie Yellowstone einmal pro Quartal ihre Premiere feiern sollen.

Um den Senderhit muss man sich allerdings nicht sorgen, denn eine vierte Staffel wurde bereits längst bestellt (Details dazu siehe hier). Allerdings will man eine cinematic experience probieren, also beispielsweise zwei Folgen pro Abend in Spielfilmlänge mit begrenzten Werbeunterbrechungen zeigen. Bei der dritten Staffel der Westernserie waren im Schnitt etwa 3,9 Millionen vor dem Bildschirm, beim Finale sogar 5,2 Millionen (siehe US-Einschaltquoten). Das sind Zuschauerzahlen, die im US-Kabelfernsehen Seltenheitswert genießen. In Deutschland wird „Yellowstone“ hingegen ab November seine Premiere beim Pay-TV-Sender SONY AXN feiern (Details dazu siehe hier).

Formate wie „Lip Sync Battle“ oder „Bar Rescue“ sollen weitergehen, jedoch anderswo bei ViacomCBS unterkommen. „Wife Swap“, „Battle of the Fittest Couples“ und „Ink Master“ werden jedoch abgesetzt. Das Schickal der neuen Serie „Coyete“ mit Michael Chiklis ist derweil noch offen. Eine Option stellt allerdings Paramount+ dar, der Nachfolger von CBS All Access ab 2021.

Das Paramount Network ist nicht der einzige Sender von ViacomCBS, der sich neu ausrichtet. Auch Comedy Central trennt sich von den meisten Realserien und konzentriert sich künftig auf Animationsfilme, Satireformate wie „The Daily Show“ und eigenproduzierte Comedyfilme.

Adam Arndt

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