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Vom Winde verweht: Olivia de Havilland mit 104 verstorben

Vom Winde verweht: Olivia de Havilland mit 104 verstorben

Vom Winde verweht: Olivia de Havilland mit 104 verstorben
Olivia de Havilland in Vom Winde verweht (c) Loew's, Inc.

Die zweifache Oscarpreisträgerin Dame Olivia de Havilland, bekannt aus Filmen wie Vom Winde verweht und Die Erbin, ist mit 104 Jahren verstorben. Sie galt als eine der letzten Vertreterinnen der Goldenen Hollywood-Zeit.

Die britisch-amerikanische Schauspiellegende Dame Olivia de Havilland ist tot. Sie starb am gestrigen Sonntag, den 26. Juli im hohen Alter von 104 Jahren in Paris, ihrer Heimatstadt seit über 60 Jahren. Seit dem Ableben von Kirk Douglas im Februar galt sie als vielleicht letzte große, noch lebende Vertreterin der Goldenen Hollywood-Zeit. Laut Angaben ihrer Agentin starb de Havilland eines natürlich Todes. Weltweiten Ruhm erreichte sie 1939 mit dem Filmklassiker „Vom Winde verweht“.

Ihre zwei Oscars gewann sie jedoch 1946 für „Mutterherz“ (im Original: „To Each His Own“) und 1949 für „Die Erbin“ („The Heiress“). Insgesamt war sie fünf Mal für die wichtige Filmauszeichnung nominiert - auch natürlich für „Vom Winde verweht“, wo sie die Figur der Melanie Hamilton spielte, die Schwägerin von Scarlett O'Hara (Vivien Leigh).

Andere Kinostreifen, in denen Olivia de Havilland mitwirkte, waren „Robin Hood, König der Vagabunden“, „Wiegenlied für eine Leiche“, „Unter Piratenflagge“, „Die Schlangengrube“, „Ein Sommernachtstrau“, „Herr des wilden Westens“, „Das goldene Tor“, „Sein letztes Kommando“ etc. Außerdem trat sie in den Fortsetzungen der historischen Miniserien „Fackeln im Sturm“ und „Roots“ auf. Ihren letzten Auftritt vor der Kamera hatte die Schauspielerin 1988 im Fernsehfilm „König ihres Herzens“.

Einem jüngeren Publikum dürfte sie vor einigen Jahren vielleicht durch die FX-Serie Feud ein Begriff geworden sein. Dort wurde sie nämlich selbst zur Figur, die wiederum Catherine Zeta-Jones zum Leben erweckte. Als Ehre empfand de Havilland dies jedoch nicht. Stattdessen kritisierte sie die Art und Weise, wie man sie im Drama darstellte. Tatsächlich reichte sie sogar Klage gegen den Showrunner Ryan Murphy und Konsorten ein, der jedoch nicht stattgegeben wurde.

Als echte Ehrung empfand sie dafür ihre Ernennung zur Dame im Jahr 2017 durch Königin Elizabeth II., mit der sie sogar entfernt verwandt war. Geboren wurde de Havilland am 1. Juli 1916 in Tokio, da ihr Vater als Patentanwalt und Professor in Japan tätig war. Zudem war sie die Schwester von Joan Fontaine, die man ebenfalls als Schauspiellegende bezeichnen kann. Verheiratet war de Havilland zeitlebens zwei Mal, von 1946 bis 1953 mit Marcus Goodrich und von 1955 bis 1979 mit Pierre Galante - beide waren Autoren. Mit beiden hatte sie je ein Kind. Ihre Tochter aus letzterer Ehe lebt noch.

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