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Willow: The Battle of the Slaughtered Lamb - Review

Willow: The Battle of the Slaughtered Lamb - Review

Review der Episode 1x03

Szenenfoto aus der Willow-Folge The Battle of the Slaughtered Lamb (c) Disney+
Szenenfoto aus der Willow-Folge The Battle of the Slaughtered Lamb (c) Disney+

In der dritten Folge von Willow sind alle Figuren eingeführt und das Ziel der Reise ist definiert. Deshalb kann es zum Ende hin endlich in die Vollen gehen, zumal es gilt, Elora aus den Klauen des Bösen zu befreien. Dies gelingt mit kleinen Abstrichen recht gut, auch wenn mehr drin gewesen wäre...

Das passiert

Der mit dem Bösen infizierte Kommandant Ballantine hat Elora Danan gefangengenommen und will sie der Welken Vettel ausliefern, doch Willow, Jade, Kit, Thraxus, Silas und Graydon sind ihnen auf den Fersen. In einer Verzweiflungstat gelingt der künftigen Hohepriesterin der Neun Reiche die Flucht durch die Wälder. Sie trifft auf die beiden Waldfrauen Hubert und Anne, die schwören, sie beschützen. Doch bald tauchen Ballantine und seine ebenfalls korrumpierten Schergen auf und schlachten die mutigen Frauen kaltblütig ab. Währenddessen ziehen Thraxus und Kit los, um in einer alten Taverne nahe der verfluchten schwarzen Burg von Nockmaar nach dem kymerischen Kürass zu suchen, den Madmartigan offensichtlich nie gefunden hat. In den Gewölben unterhalb der Raststätte müssen sich die beiden gegen eine Horde Werratten behaupten.

Die Flucht an die Oberfläche gelingt, doch viel Zeit zur Erholung bleibt ihnen nicht, denn Ballantine und seine Männer tauchen mit Elora als Gefangene auf. Willow und der Rest der Gefährtentruppe eilt den Helden gerade noch rechtzeitig zur Seite und es entbrennt ein Kampf auf Leben und Tod. Als Ufgoods bester Freund Silas tödlich verwundet wird, vergisst Willow für einen Augenblick, dass seine Magie allmählich schwindet, und er spricht einen mächtigen Zauber aus. Der verfluchte Kommandant ist besiegt, doch der Weg der Freunde ins Ungewisse hat gerade erst begonnen.

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Zwiespältigkeiten

The Battle of the Slaughtered Lamb hinterlässt beim Schauen einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist da der tolle Anfang, der den verfluchten Ballantine und seine ehemalige Musterschülerin Jade in den Fokus rückt. Andererseits trifft Elora während ihrer Flucht auf die beiden Waldfrauen Hubert (Hannah Waddingham) und Anne (Caoimhe Farren). Deren Sinn für die Geschichte will sich allerdings nicht wirklichen erschließen.

Klar, Willow lebt von seiner guten Mischung aus Humor, Dramatik und Action, doch die seltsamen Gestalten mit ihrer eigenwilligen Kleidung und Sprache hätte es nicht gebraucht, um Ballantines Verwandlung zum abgrundtief Bösen hin zu demonstrieren. Die Figuren wirken vielmehr deplatziert und an der eigentlichen Intention ihres Erscheinens vorbeigeschrieben. Das trübt die ansonsten gute Episode beträchtlich, zumal die Frauen ohnehin als Bauernopfer fungieren und kurz nach ihrem skurrilen Auftritt schon wieder das Zeitliche segnen.

Reinhard Prahl

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