WGA: Autoren nehmen Tarifvertrag an

„Dieser Vertrag ist ein Neuanfang für die Autoren im Digitalen Zeitalter“, so Gewerkschaftspräsident Patric Verrone, der in einer ersten Stellungnahme das Ergebnis der Abstimmung feierte. Für die kommenden drei Jahre ist damit der Tariffrieden wieder hergestellt. Einzig die Wahlbeteiligung bei der Urabstimmung trübt die Stimmung etwas: Von den rund 12.000 WGA-Mitgliedern haben sich nur knapp über 4000 an dem Wahlgang beteiligt.
Möglich, dass viele der Sache schon mit dem Beschluß über das Streikende vor zwei Wochen für erledigt ansehen. Möglich aber auch, dass sich insbesondere bei den Kritikern des Vertragsentwurfs Resignation breit gemacht hat, an dem Ergebnis doch nichts mehr ändern zu können.
Ein Streik ist vorbei. Der nächste steht jedoch möglicherweise schon vor der Tür. Mit großer Spannung blickt Hollywood auf die anstehenden Tarifverhandlungen zwischen den Studios und der Schauspieler-Gewerkschaft SAG, deren Vertrag Ende Juni ausläuft. Aus Angst vor einem möglichen zweiten Streik hat u.a. Regisseur Steven Spielberg bereits die Dreharbeiten zu seinem nächsten Spielfilmprojekt „Chicago 7“ vorerst auf Eis gelegt. Mehrere Stars (darunter Clooney, Hanks und Streep) haben die SAG-Führung darum ersucht, möglichst schnell in die Verhandlungen einzutreten, um die Gefahr eines zweiten Streiks zügig auszuräumen.





















