Underbelly: Starz plant US-Remake der australischen Erfolgsserie

Starz versucht sich an einer Gangster-Serie: Wie das Vulture Blog des New York Magazine berichtet, plant der amerikanische Sender eine eigene Version des australischen Formates Underbelly. Erst kürzlich war das als australisches „Sopranos“ promotete Original erstmals auf dem US-Markt zu sehen, der Sender DirecTV (Friday Night Lights) strahlte sie aus.
Vulture zufolge hat der von HBO kommende Senderchef Chris Albrecht nun im Rahmen seines Versuches, Starz stärker von anderen Pay-TV-Kanälen abzugrenzen, die Rechte an Underbelly erworben. Demnach ist die Entwicklung einer US-Version oberste Priorität. Die Serie würde ein vielversprechendes Neu-Ensemble aus unter anderem Torchwood („Torchwood: Erste Infos über die neue Staffel [Update]“ - Meldung vom 08.06.2010), Camelot („Camelot: Joseph Fiennes und Eva Green in neuer Starz-Serie“ - Meldung vom 04.06.2010) oder dem Spartacus-Prequel („Starz bestellt «Spartacus»-Prequel “ - Meldung vom 12.05.2010) ergänzen.
Da Underbelly auf tatsächlichen historischen Begebenheiten - in Australien - basiert, dürfte es interessant sein, zu sehen, wie das Konzept für die USA umgesetzt wird. Laut Vulture wird bereits recherchiert, ob es in der jüngeren amerikanischen Geschichte Verbrecherclans gibt, die als Vorlage für die Erzählung dienen könnten.
Denn genau das ist die Prämisse beim Original: Die 13-teilige Mini-Serie, die vor zwei Jahren beim Nine Network lief, behandelt die tatsächliche Gang-Vergangenheit der Metropole Melbourne. Das Format hatte schon 2008 sensationelle Quoten; es wurde als eines der besten aller Zeiten auf dem australischen Kontinent gefeiert und räumte zahlreiche Preise ab.
Inzwischen läuft mit Underbelly: The Golden Mile bereits das zweite Prequel. Diesmal spielt die Handlung in Sydneys sündigem Stadtteil King's Cross - und ist in puncto Quoten wieder ein bombastischer Erfolg.






















