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The Winchesters: Legend of a Mind - Review

The Winchesters: Legend of a Mind - Review

In der Folge Legend of a Mind der US-Serie The Winchesters beschert der mysteriöse Tod eines Politikers unserem Team einen neuen Fall. Was zunächst nach Djinn aussieht, hat aber einen anderen Hintergrund.

Legend of a Mind

Mit Legend of a Mind rücken die Akrida wieder stärker in den Fokus. Der Tod von Councilman Gordon Baxter (Ryan Reilly) lässt unser Team nach den ersten Ermittlungen zwar vermuten, dass ein Djinn sein Unwesen treibt und tatsächlich findet sich mit Tony (Tyler Lofton) ein Halb-Djinn im Umfeld des Opfers. Aber beim Versuch, Derek Fisher (Anthony S. Goolsby) vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren, taucht eine von Roxys (Bridget Regan) Kreaturen auf, womit die Akrida direkt als Missetäter verantwortlich sind. Außerdem kann Derek zwar vor Schlimmerem bewahrt werden, aber dafür erwischt es Mary (Meg Donnelly), die anschließend gerettet werden muss.

Mit dem Auftritt von Tony, der sich als Adas (Demetria McKinney) Sohn entpuppt, gibt es eine kleine wie tragische Hintergrundgeschichte für Ada Monroe. Gleichzeitig wird die aus der Mutterserie altbekannte Frage aufgeworfen, ob jedes Monster (oder Halb-Monster) beseitigt werden muss oder diese ihren übernatürlichen Trieb (wie auch immer geartet) überwinden können. Schließlich wird Gut und Böse daran festgemacht, wie sich jemand - ob Monster oder nicht - anderen gegenüber verhält.

Nebenbei gibt es diese Woche mehr von Mary und John (Drake Rodger) zu sehen. Sowohl im Rahmen des Falles als auch in der „Freizeit“, wenn beide in Millies (Bianca Kajlich) Werkstatt an einem Motorrad rumbasteln. Beziehungstechnisch lassen sich dabei durchaus Fortschritte verzeichnen und wir erfahren mehr über Marys Kindheit. Allerdings werden unsere Hoffnungen für die beiden gegen Ende wieder etwas eingedämmt.

Son of a Djinn

Ada Monroe hat ein Geheimnis, welches sie den anderen bislang nicht mitgeteilt hat, aber einen großen Teil ihres Lebens bestimmt hat. Achten wir anfangs auf ihr Gesicht, wenn Lata (Nida Kurshid) nach der Befragung von Patty (Jackie Dallas) zum Schluss kommt, dass der Missetäter ein Djinn ist, sehen wir Unsicherheit und auch eine gewisse Anspannung. Offenbar bedrückt sie etwas und dieses etwas wird wenig später als Tony identifiziert, der fluchtartig das x-te Gebäude verlässt, welches unser Team auf der Suche nach dem Monster der Woche unter die Lupe genommen hat.

Wobei „Monster der Woche“ der falsche Begriff ist. Schließlich steckt nicht Tony hinter dem Tod von Baxter und ein paar anderen, sondern die Akrida. Adas Befürchtungen und Ängste, dass Tony sich wie sein Vater verhält (der einst von Jägern ausgeschaltet wurde, weil er seinen übernatürlichen Trieb nicht abstellen konnte), haben ihn einen eigenen Weg fernab seiner Mutter einschlagen lassen. Und einen „guten“ Weg, wie Ada als erste erfahren soll.

Dieser Twist mitsamt der Hintergrundgeschichte für Ada weiß zu gefallen. Und zwar deshalb, weil das Thema adäquat in die Story eingebaut wird. Nicht nur Ada muss sich damit auseinandersetzen, sondern das gesamte Team, auch wenn es für Ada natürlich am schwierigsten ist, vergangene Fehler einzugestehen - was sie im Gespräch mit Mary sehr gut zum Ausdruck bringt. Unser Team kommt später (erneut durch Lata) zum Schluss, dass Mary nur mit Hilfe von Tony gerettet werden kann. Während Ada ihren Sohn zunächst finden und davon überzeugen muss, dass seine Hilfe benötigt wird, ist das restliche Team später Zeuge davon, dass Tonys Fähigkeiten zur Rettung von Mary beitragen.

Nach dieser Episode ist das Mutter-Sohn-Verhältnis halbwegs repariert und ein Wiedersehen mit Tony im Bereich des Möglichen, was ich als gut empfinde (und Lata sicher auch). Ferner wird tatsächlich deutlich gemacht, dass nicht jede Figur mit Monsterblut in den Adern grundsätzlich böse sein muss. Im Gegenteil, dank Tony wird unser Team auf das nächste potenzielle Opfer (Derek) aufmerksam, was den Fall vorantreibt und später soll Tony den Hinweis geben, dass die Akrida die Essenzen von seltenen Monstern sammeln. Letzteres wissen wir Zuschauer schon, aber unser Team wusste es noch nicht und kann sich jetzt stärker darauf fokussieren, Roxanne und ihrem Gefolge nachzugehen. Hoffentlich schon nächste Woche.

Christian Schäfer

Der Artikel The Winchesters: Legend of a Mind - Review wurde von Christian Schäfer am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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