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The Walking Dead: Ruhe in Frieden - Review zum Serienfinale - Kritik der Episode 11x24

The Walking Dead: Ruhe in Frieden - Review des Serienfinales (11x24)

Der geheime Biss

Max, Eugene und Rosita ruhen sich nach den Strapazen aus. Eugene will seine langjährige Begleitung aufmuntern, die natürlich einiges durchgemacht hat und spricht von Schwimmübungen im Sommer. Dabei merkt er, als Rosi ihm Coco nicht anvertrauen möchte, dass etwas mit ihr bei ihrem Fall passiert ist und sie zeigt ihm die Bisswunde. Also gilt es die Zeit, die bleibt, zu nutzen und Eugene muss noch einmal ein Geheimnis bewahren, wenn auch nicht sehr lange...

Dies ist eine Abwandlung zum - meiner Meinung nach - emotionalsten Tod aus der Vorlage: Andrea. Anders als die Serienversion, die kaum ein Zuschauer mochte, war Andrea in den Comics nämlich das spätere love interest von Rick. Die Rollen wurden also auf Rosita und Michonne aufgespaltet, zumal Rick seit Staffel neun keine Rolle spielt, bis wir zu seinem Spin-off (oder dem Ende des Finales kommen).

In der Finalfolge kann und muss es natürlich emotional werden und so sagen sich nicht nur sie und Eugene, wie viel sie einander bedeuten, sondern später auch Carol und Daryl, wobei es in beiden Fällen eher platonische Liebe ist. Als ich die Rosita-Offenbarung gehört habe, hatte ich nur die Hoffnung, dass alle Beteiligten wachsam sind, denn gerade mit Baby Coco in der Nähe kann so was schnell schiefgehen. Aber so, wie Kang und Co das Finale konstruiert haben, bleibt genug Zeit für Tragik und Glück.

Wahlfamilie Asskicker und the King's Speech

Judith hat es mit Tomis Hilfe geschafft und die Asskicker-Spitznamen werden mal wieder herausgeholt, was ich ganz süß finde. Sie hatte wohl tatsächlich Infos zu Michonnes Verbleib, die sie Daryl verschwiegen hat, weil sonst auch Daryl aufgebrochen wäre. Die Soldaten sind derweil damit beschäftigt, die Kletterer abzuschießen und Mercer möchte sie unterstützen. Ezekiel ergreift jedoch solidarisch Partei und so werden alle Survivor gegen Pamelas Elite versammelt und nicht, wie Mercer vorschlägt, rausgeschmuggelt.

Das ausgesperrte Volk will, dass die Tore geöffnet werden, doch Pamela schaut nur zu mit ihrer Soldatin an der Seite. Maggie und Negan haben sie zu diesem Zeitpunkt im Visier des Scharfschützengewehrs, doch beachten auch die Lage.

Denn Mercer und seine Truppe sowie die Überlebenden tauchen schwer bewaffnet auf. Pamela meint immer noch, die Macht zu haben, nennt Mercer einen Verräter und merkt nicht, dass sie im Begriff ist, endlich gestürzt zu werden... Mercer zählt ihre Verbrechen auf und will sie verhaften lassen. Gabriel, der einst selbst seine Glaubensgemeinde aussperrte, will das Tor öffnen, auch wenn er dafür andere töten müsste, die das verhindern wollen, und Pamela würde tatsächlich den Schießbefehl geben.

Doch dann geht auch diese Unterstützung flöten und ihre Regentschaft endet. Das Volk darf rein, ehe die Untoten das Tor erreichen. Doch durch das Gitter kommen einige doch durch... Darunter Zombie-Hornsby mit Pfeil im Körper, dem sich Pamela nähert und wohl hofft, dass er sie beißt. Doch statt auf Pamela zu zielen, wird ihre ehemalige rechte Hand endgültig ausgeschaltet.


Pamela (Laila Robbins) will nicht nachgeben.
(c) AMC

Daryl ergreift nebenbei das Wort und meint, dass alle Besseres verdienen als das, denn man habe nur die alte Welt repliziert, obwohl man als Menschheit nur einen Feind hat - und in Abgrenzung zu Ricks Rede in Alexandria sagt er: „We ain't the walking dead.“ Auch das ist eine Abwandlung zum Comic, dort sagt es allerdings, wenn ich mich richtig entsinne, auch Rick, der fast bis zum Ende Teil der Handlung blieb, während Daryl ja eine Schöpfung der TV-Serie war und im Comic nie existierte. Dafür blieb Jesus (Tom Payne) viel länger eine aktive Präsenz.

Pamela wird also wegen Verbrechen gegen die Menschen aus dem CW verhaftet und Negan, als jemand, der ein ähnliches Schicksal hatte, gibt gegenüber Maggie zu Prokokoll, dass für Menschen wie sie eine solche Strafe viel schlimmer als der Tod sei. Maggie ist nun bereit, das Kommando zu übernehmen.

Auch Elijah und Jerry kommen wenig später zurück, wobei man ihre Rückkehrstory wohl aus Zeitgründen ausspart, dafür darf Jerry doch noch seine Großfamilie wiedersehen, will sich aber auch gleich wieder rettend ins Getümmel werfen.

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Adam Arndt

Der Artikel The Walking Dead: Ruhe in Frieden - Review des Serienfinales (11x24) wurde von Adam Arndt am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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