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Texas Chainsaw Massacre: Regisseur Tobe Hooper gestorben

Texas Chainsaw Massacre: Regisseur Tobe Hooper gestorben
Tober Hooper am Set von „Texas Chainsaw Massacre“ / (c) Vortex

Wenige Wochen nach dem Tod George Romeros hat die Welt einen weiteren Virtuosen des Horrorgenres verloren: Tobe Hooper starb mit 74 Jahren. Von ihm stammen Filmklassiker wie Texas Chainsaw Massacre und Poltergeist.

Anfang der 1970er war Tobe Hooper ein wenig bekannter Regisseur von Dokumentationen und Werbespots. Doch als er eines Tages in den Baumarkt ging und auf ein Regal voller Kettensägen blickte, nahm sein Leben eine bedeutsame Wendung. Mit weniger als 300 Tausend Dollar schuf er einen Meilenstein der Slasher-Filmgeschichte. Sein als wahre Geschichte beworbenes „Texas Chainsaw Massacre“ war ganze acht Jahre lang ein Dauerbrenner im Autokinogeschäft. Mehr als 30 Millionen Dollar spielte der Horrorstreifen ein.

Texas Chainsaw Massacre“ war Hoopers berühmtester Film und er soll es wohl auch bleiben. Am Samstag starb der Regisseur im Alter von 74 Jahren in Los Angeles. Laut Behörden verstarb einem natürlichen Tod.

Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit vielen Größen der Filmwelt zusammen - von George Romero über John Carpenter bis hin zu Steven Spielberg. Letztgenannter half ihm auch dabei, seinen zweitgrößten Hit zu kreieren, schrieb er doch das Drehbuch zum 1982 erschienenen Grusellichtspiel „Poltergeist“.

Viele seiner Kollegen gedachten Hooper am Wochenende: Carpenter, der seinerseits den Kultfilm „Halloween“ inszenierte, bezeichnete „Texas Chainsaw Massacre“ zum Beispiel als „bahnbrechendes Werk des Horrorkinos“. William Friedkin, der Regisseur von „The Exorcist“, beschrieb Hooper indes als „netten, warmherzigen Mann, der den furchterregendsten Film aller Zeiten schuf“.

Bei seiner Premiere 1974 wurde der Film übrigens noch nicht als Meisterwerk gepriesen. Das Lob kam erst über die Jahrzehnte. Als sich Hooper 1986 selbst an einer Fortsetzung versuchte, erntete er harte Kritik. Trotzdem gab es danach immer wieder Anläufe, den Klassiker neu aufzulegen. Der jüngste ereignete sich 2013. Hoopers eigenes letztes Werk stammt aus dem selben Jahr. In „Djinn“ erzählt er die Geschichte eines arabischen Paares, das in eine furchterregende Nachbarschaft zieht.

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