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Star Wars: Das hatten David Benioff und D.B. Weiss vor

Star Wars: Das hatten David Benioff und D.B. Weiss vor

Poster zu Star Wars: The Rise of Skywalker (c) Disney/Lucasfilm
Poster zu Star Wars: The Rise of Skywalker (c) Disney/Lucasfilm

Nach Game of Thrones geht es für die beiden Ex-Showrunner nun doch nicht mit Star Wars weiter, sondern bei Netflix. Doch was hatten Benioff und Weiss mit dem erfolgreichen Science-Fiction-Franchise vor?

Das zu Disney gehörende „Star Wars“-Franchise unter Leitung von Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy ist mittlerweile bekannt dafür, Autoren und Regisseure geplanter Filmprojekte auszutauschen, sobald kreative Differenzen deutlich werden. Ob das auch bei den Game of Thrones-Showrunnern David Benioff und D.B. Weiss der Fall war, die seit dieser Woche nicht mehr für die nächste Trilogie verantwortlich sind, oder ob sie (wie offiziell verkündet) aus eigenen Stücken gegangen sind, wird auch im Bericht von Variety nicht ganz klar. Darin heißt es, die Visionen für das Franchise seien bereits vergangenen Sommer auseinander gegangen, noch bevor sie ihren Overall Deal mit Netflix unterzeichneten, die das Duo ohnehin lieber exklusiv für sich beanspruchen wollten, anstatt sie mit Disney zu teilen, die noch viel weniger happy waren mit der Situation.

Quellen von The Hollywood Reporter wollen hingegen mitbekommen haben, dass die toxische Fankultur von „Star Wars“ ein Faktor für Benioff und Weiss gewesen sein soll, sich doch voll und ganz ihren Netflix-Projekten zu widmen. Insider wunderten sich ohnehin über ihren 250 Millionen US-Dollar starken Vertrag mit dem Streamingdienst, nachdem sie bisher nur eine Serie betreut hatten, deren finale Staffel bekanntermaßen eher kontrovers aufgenommen wurde.

In der Zwischenzeit sollen sich die Verantwortlichen für die Geschichten aus der weit, weit entfernten Galaxis bereits mit anderen Autoren getroffen haben, um alternative Optionen für weitere Projekte auszuloten. Wie verbindlich diese Meetings gewesen sind, ist ebenfalls nicht bekannt. Doch was hatten die „GoT“-Masterminds mit „Star Wars“ vor? Ihr Plan sah vor, sich von der Kerngeschichte um Familie Skywalker zu verabschieden und weit in die Vergangenheit zu gehen, um zu beleuchten, wie sich die Jedi-Ritter ursprünglich geformt hatten. Eine Origin-Story des Ordens sozusagen.

Jeff Bock, ein Box-Office- und Business-Experte von Exhibitor Relations, beschreibt die Situation für Kreative unter der Fuchtel des Mausimperiums folgendermaßen: „Wenn man einen Job als Star-Wars-Regisseur- oder -Schöpfer annimmt, ist es so, als würde man in den Schlund des Sarlacc geworfen werden, so dass die Chancen herauszukommen und den Film zu drehen, so unwahrscheinlich sind, dass man fast ein Jedi-Meister sein muss.“ Gestandene Filmemacher und Autoren werden es sich in Zukunft genauer überlegen, ob sie das Risiko eingehen möchten, an Bord zu kommen, nur um gegebenenfalls ungalant entlassen zu werden.

Die unmittelbare Zukunft hält für „Star Wars“ jedenfalls den Start der Serie The Mandalorian am 12. November zum Launch von Disney+, den Kinostart von J.J. Abrams' Trilogie-Abschluss „Star Wars: The Rise of Skywalker“ am 19. Dezember sowie eine Obi-Wan-Kenobi-Serie mit Ewan McGregor bereit. Regisseur Rian Johnson („Star Wars: The Last Jedi“) soll ebenfalls an einer weiteren Trilogie tüfteln, die aber noch keineswegs spruchreif ist.

Mario Giglio

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