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Star Wars: Andor - Review zu Folge 1 von Star Wars: Andor - Episode 1

Andor - Review zu Folge 1

Andor - Review zu Folge 1

Zäher Start

Schon seit The Book of Boba Fett scheint man es sich seitens der Macher von Serien aus der Welt von „Star Wars“ zur Angewohnheit gemacht zu haben, die ersten Folgen auf die Einführung der nunmehr agierenden Charaktere sowie der neuen Facetten der summa summarum bestens bekannten Franchisewelt zu verwenden: Auch Andor bildet hier keine Ausnahme. Nach dem Einstieg in die Folge, die uns die düstere und schmuddelige Seite des ohnehin in weiten Teilen gebraucht und abgenutzt aussehenden Universums präsentiert hat, konzentriert sich der Rest der mit knapp über vierzig Minuten Laufzeit erneut eher kurzen Einstiegsepisode hauptsächlich auf das Zeigen der Lebensumstände unseres Helden, wobei wir sowohl seine an einen eifersüchtigen Neuen vergebene Ex als auch seinen fanatischen Gegner kennenlernen. Grundsätzlich ist insbesondere das Design der neuen Serie, von dem wir in der Pilotfolge einiges zu sehen bekommen, über jeden Zweifel erhaben und es muss sicherlich auch nicht immer ein Action-Dauerfeuer sein, auch wenn „Star Wars“ draufsteht, doch wäre ein klein wenig mehr Handlung als die detaillierte Verdeutlichung, dass Andor bei allem und jedem in der verranzten Siedlung auf dem Planeten Ferrix in der Kreide steht, schon wünschenswert gewesen. Und dass Cassian Andor alles andere als ein strahlender Held a'la Luke Skywalker ist, konnten wir bereits unschwer bei seinem ersten Auftritt in „Rogue One“ miterleben. Manches kann man schlicht und ergreifend als gegeben voraussetzen.

Sprachprobleme

Ebenfalls recht bekannt kommt es dem Fan und Zuschauer vor, dass man sich die Untertitelung fremdsprachiger Sequenzen erneut geschenkt hat: Waren es im Fall von The Book of Boba Fett die Grunzlaute der Sandleute von Tatooine, auf die wir uns einen eigenen Reim machen mussten, bekommen wir diesmal Szenen auf der Dschungelwelt Kenari zu sehen, die im Idiom des Planeten belassen worden sind. Immerhin lässt sich zumindest zeitweilig anhand der Gesten der Agierenden ablesen, worum es in ihren kehligen Gesprächen geht.

Ein neuer, ganz anderer Krieg der Sterne

Die Atmosphäre indes ist unbestritten stimmig: Wer bei Andor Hochglanzkino-Feeling wie einstmals in den 70er- und 80er-Jahren erwartet hat, der war bereits im Vorfeld hinreichend vorgewarnt, dass es hier ganz anders zugehen würde. Dennoch hätte ein klein wenig mehr Schwung nach dem eigentlich recht bezeichnenden und vielversprechenden Anfang der Pilotepisode dem Start in die Serie sicherlich nicht geschadet. Doch was nicht ist, das kann bekanntlich ja noch werden, daher drei von fünf imperialen Detektorboxen für den Anfang. Die anderen beiden Kritiken folgen ebenfalls gleich bei SERIENJUNKIES.DE®.

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