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Star Trek - Lower Decks: Reflections - Review der Episode 3x05

Star Trek - Lower Decks: Reflections - Review

In der Folge Reflections der US-Serie Star Trek: Lower Decks wird Rutherford von Albträumen geplagt. Mariner und Boimler sollen währenddessen die Sternenflotte auf einer Jobmesse auf Tulgana IV vertreten.

Reflections

Charakterliche „Reflexionen“ dominieren die Handlungen in Reflections. Unser Hauptaugenmerk wird auf Rutherford (Eugene Cordero) gerichtet, der aufgrund von Albträumen schlaflose Nächte hat. Tendi (Noel Wells) versucht ihm zu helfen, indem sie „überflüssigen Kram“ aus seinem Gedächtnisspeicher löscht. Doch als Rutherford anschließend aufwacht, ist er wortwörtlich ein anderer Mensch. Was zunächst nach Spiegeluniversum aussieht, soll sich aber als eine Reise in Rutherfords Vergangenheit entpuppen, die uns unter anderem Einblicke in seine frühere Persönlichkeit gibt.

Die Cerritos ist derweil mit einer kleineren Mission auf Tulgana IV beschäftigt und Captain Freeman (Dawnn Lewis) hält es für eine gute Idee, wenn ein paar Fähnriche auf der örtlichen Jobmesse die Sternenflotte vertreten, um neue Rekruten anzuheuern. Ransom (Jerry O'Connell) schickt Boimler (Jack Quaid) und Mariner (Tawny Newsome) auf diese „Mission“, wobei letztere natürlich nicht begeistert von der Aufgabe ist.

Die beiden dürfen ihren Messestand nicht verlassen, was mit Blick auf den benachbarten Stand von Petra Aberdeen (Georgia King), die alle Rekrutierungsversuche ins Lächerliche zieht, besonders für Mariner zur Geduldsprobe wird. Der Clou dieser Handlung erfolgt, als Boimler schließlich die Geduld verliert und eine Art Rollentausch beider Fähnriche stattfindet. Ferner soll Aberdeen gegen Ende Mariner eine Möglichkeit aufzeigen, wie es ohne die Föderation für sie weitergehen kann.

Geschmückt wird die Episode mit zahlreichen Referenzen, die größtenteils lustig sind, aber (teilweise durch die Blume) auch ein paar Fragen aufwerfen. Beispielsweise, ob die Sternenflotte eine rein militärische Organisation ist oder ob man als Mitglied wirklich das erhält, was man haben möchte. Mit Blick auf die Verschwörung um Rutherford und dessen Implantat - ein Thema, was erneut aufgegriffen wird - vielleicht sogar recht kritische Fragen. Aber das Wichtigste ist erneut, dass unsere Figuren im Fokus stehen und (leider mit Ausnahme von Tendi) eine Entwicklung durchmachen. Obendrein dürfen wir gespannt darauf sein, wie es weitergeht.

Rutherford vs. Rutherford

Der wohlverdiente Schlaf wird Rutherford nicht gegönnt. Stattdessen erwacht offenbar eine „böse“ Version seiner selbst, die nicht auf der Cerritos verweilen möchte. Unser Rutherford muss zunächst tatenlos als Spiegelbild dabei zuschauen, wie diese andere Version mit der Umgebung umgeht, unter anderem Barnes (Jessica McKenna) beleidigt und schließlich mit der Captain's Yacht fliehen will, ehe er von Shaxs (Fred Tatsciore) niedergestreckt wird.

Dr. T'Ana (Gillian Vigman) offenbart uns anschließend den ersten Twist. Es ist eine jüngere Version von Rutherford, die da in seinem Kopf herumspukt und die Kontrolle übernehmen möchte. Ein Zweikampf beginnt in Rutherfords Unterbewusstsein, denn es ist nur für eine Version Platz. Der Sieger soll die Kontrolle über den Körper erhalten, während der Verlierer für immer verschwindet.

Ein äußerst interessanter Handlungsbogen, der uns aufzeigt, wie ein junger Rutherford ausgesehen und agiert hat. Illegale Rennen durch die neutrale Zone, keine Freunde und eine mysteriöse Verstrickung mit hohen Tieren der Sternenflotte, welche schließlich zum Unfall führte, bei dem er sein Implantat erhielt und sein Gedächtnis gelöscht wurde. Neben der Erklärung für den Albtraum und die veränderte Persönlichkeit, gibt es außerdem mit der Verschwörung ein bereits angeteasertes Thema, welches hoffentlich bald fortgesetzt wird.

Dass „unser“ Rutherford den Zweikampf gewinnen wird, ließ sich vorhersehen. Was kann auch mit dem Delta Flyer schon schiefgehen? Aber die Frage nach dem besseren Ingenieur wird anders beantwortet. Es sollen nicht die technischen Fähigkeiten sein, die unserem Rutherford zum Sieg verhelfen. Und hier punktet die Episode gewaltig, wenn an Bord plötzlich Tendi, Boimler und Mariner auftauchen, um ihren Freund zu unterstützen und obendrein der jüngeren Version aufzeigen, wie ein Team funktioniert. Da ist es fast schade, dass „young Rutherford“ am Ende Abschied nehmen muss und lediglich kleinere Lücken zum Unfallhergang füllen kann. Aber nur fast, schließlich ist uns unsere Version von Rutherford wesentlich lieber.

Christian Schäfer

Der Artikel Star Trek - Lower Decks: Reflections - Review wurde von Christian Schäfer am Uhr erstmalig veröffentlicht.

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