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Star Trek - Lower Decks: Mining the Mind's Mines - Review

Star Trek - Lower Decks: Mining the Mind's Mines - Review

Star Trek - Lower Decks: Mining the Mind's Mines - Review

In der Folge Mining the Mind's Mines der US-Serie Star Trek: Lower Decks steht für Mariner, Boimler und Rutherford die nächste Außenmission an. Tendi startet derweil ihr Offizierstraining.

Mining the Mind's Mines

Ein paar Wissenschaftler haben im Umfeld ihres abgelegenen Außenpostens merkwürdige Entdeckungen gemacht. Grünlich schimmernde Kugeln, die erst Fantasien hervorrufen und den Betroffenen anschließend in Stein verwandeln. Nachdem die USS Hood ein Abkommen mit den einheimischen Kreaturen - siliziumbasierte Lebensformen - vermitteln konnte, ist es nun an der USS Cerritos und der USS Carlsbad, den Außenposten zu verlegen und die Kugeln einzusammeln. Außerdem müssen die Captains Freeman (Dawnn Lewis) und Maier (Baron Vaughn) noch den Vertrag zwischen den Einheimischen und den Wissenschaftlern besiegeln.

Für Mariner (Tawny Newsome), Boimler (Jack Quaid) und Rutherford (Eugene Cordero) gilt es, im Rahmen der Außenmission die Kugeln einzusammeln - unter dem Kommando von Ransoms (Jerry O'Connell) „besten Freund“ Stevens (Ben Rodgers). Die Lower Decks der Carlsbad - Kearns (Kari Wahlgren), Young ( Paul F. Tompkins) und Cor'Dee (Carl Tart) - kümmern sich derweil um den Außenposten. Zwischen den beiden Teams entsteht schnell ein Konkurrenzkampf, womit uns diverse Fantasien und später auch Alpträume unserer Hauptfiguren erwarten. Und natürlich gibt es an dieser Stelle noch den einen oder anderen Twist zu verzeichnen.

Tendi (Noel Wells) ist aufgrund ihres bevorstehenden Offizierstrainings an Bord der Cerritos enthusiastisch. Jedenfalls so lange, bis sie ihren Mentor Dr. Migleemo (Paul F. Tompkins) trifft, der zuvor noch nie jemanden ausgebildet hat und auf ein Buch von Spock zurückgreifen muss, um Tendi ihre erste Aufgabe zu bescheren. Sie soll Captain Freeman „The Voice of Science“ näherbringen, während die Verhandlungen laufen.

In Sachen Referenzen und Easter Eggs wird abermals tief in die Kiste gegriffen. Spocks Buch wurde bereits erwähnt, Rutherfords Fantasie wird durch Leah Brahms (Susan Gibney spricht ihre alte Rolle aus Star Trek: The Next Generation) verkörpert und Stevens' Alptraumkreatur dürfte allen bekannt vorkommen, die Star Trek: The Animated Series gesehen haben. Aber es wird erneut viel selbstreferenziert, gerade wenn die beiden Teams der Lower Decks aufeinandertreffen und im Zuge dessen auf vergangene Abenteuer der ersten beiden Staffeln eingegangen wird.

Außenmission

Selbstredend ist die Außenmission um Mariner, Boimler und Rutherford das Highlight der Folge. Es beginnt alles ganz harmlos, während Mariners Versuche, die Fähnriche der Carlsbad ins Team zu holen, offenbar von deren Pflichtbewusstsein verhindert werden. Hat die Cerritos und deren Besatzung tatsächlich einen schlechten Ruf? Vor dem Hintergrund dieser Frage versuchen unsere drei Fähnriche, ihre Aufgabe schnellstmöglich zu verrichten und werden selbstverständlich mit ihren Fantasien konfrontiert, die sie mutmaßlich zu einem steinigen Zustand führen könnten.

Ein bisschen überraschend kommt Mariners Fantasie daher. Jennifer (Lauren Lapkus) und Mariner hatten ihr Kriegsbeil zwar begraben, aber Worte wie „Babe“ oder „Girlfriend“ erscheinen dennoch neu. Klar, nur eine Fantasie, aber möglicherweise auch ein Wink darauf, wie es beziehungstechnisch mit Mariner weitergehen könnte. Rutherford und Leah Brahms erscheint derweil irgendwie logisch, ebenso wie Boimlers Traum, von einem Admiral aufgegriffen zu werden, weil seine Dienste gegen die Borg gefordert werden. Unterm Strich aber alles gut gehandhabt, da gibt es nichts zu meckern.

Storytechnisch wird es problematisch, als Stevens ins Geschehen eingreift und den ersten Twist beschert, indem er den Container mit den Kugeln umwirft und diese zerbrechen. Fortan sind Alpträume im Spiel, denen Stevens als erster zum Opfer fällt, während klingonische Clowns, Werwolf-Jennifer mit festen Beziehungswünschen, eine Borg-Schlange und eine, äh, Riesenrosine (oder was sollte das sein?) dafür sorgen, dass sich beide „Lower Decks“-Teams in eine Höhle zurückziehen müssen.

Die Eskalation war abzusehen, aber was sich im Anschluss in der Höhle offenbart, ist wiederum wunderbar getroffen. Offenbar sind die Cerritos und ihre Besatzung doch hoch im Kurs (mindestens bei den Schiffen der California-Klasse) und werden insgeheim als Vorbilder betrachtet, womit sich auch das Konkurrenzgehabe erklärt, welches eingangs die Story dominiert hat. Ferner finden beide Teams heraus, was hinter den ominösen Kugeln steckt, die eben nicht nur Fantasien oder Alpträume generieren, sondern (jetzt) alles aufzeichnen, was in den Gedankengängen des Sternenflottenpersonals vorhanden ist. Eine Entdeckung, die gravierende Auswirkungen auf die Verhandlungen an Bord der Cerritos haben soll. Somit können die Lower Decks ein Rätsel lösen und Schlimmeres verhindern. Bravo.

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