Du bist hier: Serienjunkies » News »

Star Trek: Celeste Yarnall mit 74 Jahren verstorben

Star Trek: Celeste Yarnall mit 74 Jahren verstorben

Star Trek: Celeste Yarnall mit 74 Jahren verstorben
Celeste Yarnall in „Star Trek“ (c) NBC

Die US-Schauspielerin Celeste Yarnall ist im Alter von 74 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. Trekkies kannten sie als Yeoman Martha Landon, doch auch an der Seite von Elvis tratt sie im Lauf ihrer Karriere auf.

Auch wenn Celeste Yarnall nur in einer einzigen Episode von Star Trek zu sehen war, nämlich 1967 in The Apple (2x05), verstand sie sich stets als festen Teil der Trekkie-Familie. Über die Jahre tauchte sie bei zahlreichen Conventions auf und gab fleißig Autogramme. Als sie schließlich die Diagnose Eierstockkrebs erhielt, schrieb sie zwischen 2014 und 2015 diverse Gastbeiträge für die Website StarTrek.com, um den Kampf nicht allein bestreiten zu müssen.

Laut Deadline ist der Kampf nun vorbei. Yarnall starb am vergangenen Sonntag, den 7. Oktober in ihrem Zuhause in Westlake Village, Kalifornien. Zum Zeitpunkt ihres Todes war die Schauspielerin 74 Jahre alt und hinterließ einen Ehemann, eine Tochter und eine Enkelin. Auch sie werden in ihrer Trauer sicherlich gerührt sein von der großen Anteilnahme.

In jüngeren Vergangenheit war Yarnall nur noch selten vor der Kamera zu sehen. Ihren letzten „großen" Auftritt hatte sie 2006 im Fan-Fiction-Film „Star Trek: Of Gods And Men“. In der echten Star Trek-Serie trat sie damals als rotuniformiertes love interest für Chekov (Walter Koenig) auf. Der Name ihrer Rolle lautete Yeoman Martha Landon.

Aktiv war Yarnall besonders in den Sechzigern und Siebzigern, als sie beispielsweise auch in Serien wie „Ein Käfig voller Helden", „Bonanza", „Mannix", „Solo für O.N.C.E.L.", „Planet der Giganten", „Verliebt in eine Hexe", „Ihr Auftritt, Al Mundy", „Das Geheimnis der blauen Tropfen" und „The Adventures of Ozzie & Harriet" auftrat. Und auch in einigen Filmen war sie zu sehen: „Der verrückte Professor“, „Unter Wasser rund um die Welt“, „The Velvet Vampire“, „Scorpio, der Killer“ und sogar im Thomas-Gottschalk-Streifen „Trabbi goes to Hollywood“.

Am stolzesten dürfte Yarnall allerdings auf ihre Zusammenarbeit mit Elvis Presley gewesen sein. In der Komödie „Liebling, lass das Lügen“ aus dem Jahr 1968 spielte sie eine Femme fatale im silbernen Minirock und mit weißem Pelzmantel, die die Aufmerksamkeit des King of Rock magisch auf sich zog. Als er dann voller Ekstase seinen Hit „A Little Less Conversation" für sie sang, blieb der National Association of Theatre Owners keine andere Wahl, als die junge Schauspielerin zum vielversprechendsten neuen Star des Jahres zu küren. Ein gelebtes Leben.

Aktuelle Lieblingsbeiträge der Leser von Serienjunkies


House of the Dragon: Driftmark - Review

Hochzeiten und Trauerfeiern gehen bei der HBO-Fantasyserie House of the Dragon - wie schon beim Vorgänger Game of Thrones - oft Hand in Hand. So auch in der siebten Episode, Driftmark. Schraubt die Bildschirmhelligkeit hoch und [mehr]

Von Bjarne Bock am Monday, 3. October um 18.00 Uhr.

The Walking Dead: Lockdown - Review James Bond: Kein junger Darsteller geplant
Star Trek - Lower Decks: Hear All, Trust Nothing - Review Quantum Leap: Atlantis - Review

Impressum & Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Kontakt | Streamingcharts | FAQ | Mediadaten | Jobs | Wikipedia | Serienjunkies Merch | Serienjunkies bei Mastodon