Spartacus: Xena kehrt zu ihren Wurzeln zurück

Vielleicht klingt das Ganze zu optimistisch, doch Xena: Warrior Princess-Darstellerin Lucy Lawless war nun mal über Jahre Xena: Warrior Princess. Wenn nun auch noch die Masterminds hinter der Serie, Rob Tapert und Sam Raimi der Produktion stehen, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Darum geht es in Spartacus: Die 13-episodige Staffel basierend auf dem historischen Geschehnissen um Spartacus, dem römischen Sklaven und späteren Gladiator.
Dabei übernimmt der australische Schauspieler Andy Whitfield die Rolle von Spartacus. Lucy Lawless spielt die Besitzerin eines Lagers, in dem Gladiatoren ausgebildet werden.
Entwickelt wurde das Projekt Spartacus in Sam Raimis Produktionsgesellschaft Ghost House Pictures von Sam Raimi, Rob Tapert und Joshua Donen. William Hamm - ehemals bei Raimis Studio unter Vertrag und jetzt bei Starz Media in führender Position beschäftigt, machte den Deal möglich. Starz Media wird die 13 bestellten Episoden produzieren, Steven S. DeKnight (Buffy the Vampire Slayer, Smallville) wird die Rolle des Showrunners übernehmen.
Die Dreharbeiten beginnen im April in Neuseeland, womit Raimi ja kürzlich Erfahrungen gemacht hat: Unter seiner Schirmherrschaft entstand ja die in Amerika seit November in Syndication laufende Fantasy-Serie Legend of the Seeker.
Bei Starz legt man besonderen Wert darauf, dass das Budget der Serie mit etwas mehr als 2 Millionen USD pro Episode fast Network-Standard erreicht. Mit der Serie will man sich explizit an ein jüngeres, erwachsenes Publikum wenden. So soll die Serie R-Rated sein (also sexuelle Inhalte haben, Gewalt zeigen und sich auch in der sprachlichen Ausdrucksweise nicht zurückhalten).
Ferner hat man als Zielvorstellung eine Optik wie bei den filmischen Umsetzungen der Graphic Novels „300“ und „Sin City“. Dazu will man die Figuren vor nahezu 100% künstlichen Hintergründen auftreten lassen.
Bernd Michael Krannich hat an diesem Beitrag mitgearbeitet






















