SerienBiz: Time Warner verliert Millionen mit Luck

Luck: Analysten rechnen mit Millionenabschreibung
Mit Luck hat HBO eindeutig auf das falsche Pferd gesetzt. Wie The Hollywood Reporter berichtet, rechnen verschiedene Wall-Street-Analysten damit, dass der Konzern Time Warner, zu dem HBO gehört, wegen der nach nur einer Staffel beendeten Serie eine Abschreibung in Höhe von 30 bis 35 Millionen Dollar wird vornehmen müssen, da sich der Wert der Serie durch das frühe Ende erheblich reduziert habe.
HBO hatte die Pferderenn-Serie mit Dustin Hoffman und Nick Nolte eingestellt, nachdem bei den Dreharbeiten drei Pferde ums Leben gekommen waren („Luck: HBO beendet Serie nach dem Tod von drei Pferden“ - Meldung vom 15.03.2012). Die erste Folge der zweiten Staffel war zu diesem Zeitpunkt bereits im Kasten; HBO wird die Episode jedoch nicht ausstrahlen. Das Interesse der HBO-Abonnenten an der Serie hatte sich zudem in sehr engen Grenzen gehalten.
Milliardenverlust bei Sony
Während die Abschreibung für Luck im Geschäftsergebnis von Time Warner kaum ins Gewicht fällt, sind die Probleme, die der japanische Unterhaltungsriese Sony hat, schon beträchtlich größer. Der Konzern vermeldete laut Variety in dieser Woche einen Rekordverlust in Hohe von 520 Milliarden Yen (umgerechnet 6,4 Milliarden Dollar) für das vergangene Steuerjahr.
Als Gründe dafür werden eine milliardenschwere Steuernachzahlung in den USA, der starke Yen sowie Absatzprobleme angegeben. Vor allem die Fernsehgeräte-Sparte macht dem Unternehmen Kummer - und soll nun umstrukturiert werden. Darüber hinaus hat der Konzern den Abbau von weltweit 10.000 Arbeitsplätzen angekündigt.






















